Super Bowl 50: Am Ende feierten die Broncos

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Was wurde nicht alles über dieses Spiel im Vorfeld spekuliert. Das Finale der NFL in den USA erwies sich schon im Vorfeld als eine spannende Sache, so überraschten die Broncos in den letzten Spielen immer wieder, während die Panthers durchweg eine Glanzleistung an den Tag legten. Die Broncos entschieden das Spiel gegen die Panthers ganz klar für sich, mit einem Spielstand von 24:10. Entscheiden dafür war vor allem die starke Defensive und ein Mann.

Ein Spiel, das bis zum Ende spannend blieb

Cam Newton, Spielmacher der Carolina Panthers, musste sich im Spiel permanent mit sieben Verteidigern der Denver Broncos auseinandersetzen, die nicht von ihm abließen und ihn auch sieben Mal niederrissen. So ist wenig verwunderlich, dass dem Spielemacher das Leben an diesem Abend schwergemacht wurde. Wenngleich er sein bestes gab und mögliche Passempfänger versuchten schnell an Platz zu gewinnen, musste auch er sich irgendwann eingestehen, dass die Defensive nicht zu bezwingen ist.  Wer im Vorfeld der Partie auf spektakuläre Läufe und ebenso anschaulich gefangene Pässe freute, wurde etwas enttäuscht, es war vielmehr das Spiel der taktischen Elemente.

Wade Philips, Defensive Coordinator der Broncos, hatte sich relativ zeitig dazu entschlossen, sofort auf Angriff zu spielen und nicht erst abzuwarten, womit der Gegner versucht zu siegen. So übten sie von Beginn an Druck auf Newton aus, der normalerweise nicht nur super flink ist, sondern auch präzise passen kann. Eine riskante Strategie der Broncos, die auch zu einem anderen Ergebnis hätte führen können. Aber der Plan ging auf und so mussten die Panthers bereits im ersten Viertel drei ihrer Angriffsserien abbrechen und den Ball nach wenigen Versuchen wieder abgeben. Einmal verlor Newton den Ball sogar, sodass er den Broncos einen Defensiv-Touchdown gewährte.

Als das erste Viertel vorbei war, kämpfte Newton sich durch die Abwehr der Broncos und ließ sich nicht beirren. Aber aller Bemühung zum Trotz, am Ende gewannen die Denver Broncos den Super Bowl und die Carolina Panthers, die eigentlich als Favoriten in das Spiel gingen, mussten die Niederlage hinnehmen. Zwar brachten die Panthers es auf insgesamt 315 Yards, wohingegen die Broncos gerade mal 194 erreicht, aber all das änderte nichts am Ergebnis. Und das lautete nun mal 10:24 für die Denver Broncos.

Verantwortlich dafür könnte Peyton Manning sein, der beste Spielmacher in der Geschichte der NFL. Ohne spektakuläre Spielzüge führte Manning seine Mannschaft zu drei Field Goals, mehr brauchte es zunächst nicht. Gegen Ende der Partie, als Denvers Defensive den Ball erneut erobert hatte und an der gegnerischen Vier-Yard-Linie platziert wurde, gelang ihnen noch einen Offensive-Touchdown. Wenngleich Manning kein Touchdown-Pass gelang, gewann er zum zweiten Mal in seiner Karriere den Super Bowl und ist nun auch „ältester Super Bowl-Sieger als Quarterback“ mit 39 Jahren.

Darauf können sich Football Fans demnächst freuen

Wem der Super Bowl nicht gereicht hat, der kann sich auf Australian Football freuen. Dort treffen am 24.03.2016 die Richmonde Tiger, mit einer Quote von 1.2 bei Tipico auf die Carlton Blues, die mit einer Quote von 4.0 (Tipico) in die Partie starten. Zwei Tage später treffen die Melbourn Demons auf die G.W. Sydney Giants. Die Quoten stehen hier bei 2.2 x 1.6.

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