Als Labbadia-Nachfolger kommt Ex-Profi Schneider zum VfB

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VfB Stuttgart

Nachdem es am Sonntag noch hieß, dass man erst einmal die Niederlage gegen den FC Augsburg aufarbeiten müsse und man daher nichts über einen möglichen Trainerwechsel in Stuttgart sagen könne, ging es nun aber mächtig schnell. Dabei hatte VfB Manager  Fredi Bobic einem Reporter vermittelt, dass es respektlos sei, so kurz nach einem verlorenem Spiel zu fragen, ob Bruno Labbadia auch noch in der nächsten Woche auf der Bank sitzen würde (wir berichteten).

Eine schwere aber schnelle Entscheidung

Auch wenn diese Frage vielleicht respektlos war, scheint sie berechtigt gewesen zu sein. Denn erst kürzlich gab der VfB bekannt, sich für den Ex-Profi Thomas Schneider entschieden zu haben. Er wird Trainer des Bundesligisten und somit Nachfolger des kurz zuvor entlassenen Bruno Labbadia. Für den VfB Stuttgart soll er neuen Schwung bringen und die ersten Punkte sammeln.

„Das ist eine große Herausforderung für mich, die ich mit Respekt angehen werde“, sagte der 40-Jährige bei seiner Präsentation in der Mercedes Benz Arena. Allein die Stimmung der Mannschaft müsse nach der vierten Niederlage in Folge aufgeheitert werden. „Wir haben aus sieben Spielen nur einen Sieg geholt. Die Auftritte der letzten Wochen – auch meine Eindrücke aus dem Trainingslager – haben die Erkenntnis reifen lassen, dass der Trainer die Mannschaft nicht mehr erreicht“, begründete Fredi Bobic den Trainerwechsel, der eine „schwere Entscheidung“ gewesen wäre.

Mit Zwei-Jahres-Vertrag und großer Überzeugung übernimmt Schneider den Posten

Nur wenige Stunden nach der Entlassung von Labbadia wurde Schneider vorgestellt und damit der erste Schritt zum Neuanfang gemacht. „Alle im Verein sind total überzeugt, dass Thomas und sein Trainerteam die Blockaden lösen, die man in den letzten Spielen erkennen konnte, und den Verein in eine gute Zukunft führen“, so Bobic bei der Vorstellung des neuen Manns. Das gesamte Trainerteam sei eng mit dem Verein verbunden. „Sie leben den Verein und kennen ihn von innen und außen“, sagte Bobic.

Am Sonntag steht der VfB im Lokalderby gegen Hoffenheim. Die Quoten stehen relativ ausgeglichen. Stuttgart hat eine Quote von 2.30 bei bet365 und Hoffenheim darf sich ebenfalls gute Chancen auf einen Sieg ausrechnen (2.87). Inwieweit Thomas Schneider bis dahin die „Blockaden" gelöst hat, bleibt abzuwarten.

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(Bildquelle: http://www.vfb.de/)