Gauchos, aufgepasst! Rote Teufel haben Blut geleckt

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Die Kritik im eigenen Land war groß. Eigentlich erstaunlich, denn mittlerweile steht Belgien sogar im Viertelfinale. Und die Vorrunde haben die Roten Teufel nach einer fantastischen Qualifikation ebenfalls ohne Niederlage und als Gruppensieger abgeschlossen. Insofern liegen Marc Wilmots und seine Belgier voll und ganz auf Kurs, haben alle sportlichen Erwartungen erfüllt. Trotzdem bleibt auch festzuhalten: Spielerisch geht es vermutlich immer noch besser. Das wird auch ganz sicher vonnöten sein, denn der nächste Gegner heißt nun Argentinien.

Argentinien vs. Belgien

Nachdem Frankreich und Deutschland sowie Brasilien und Kolumbien die ersten zwei Halbfinalisten ermittelt haben, geht es am Samstag, den 5. Juli, weiter mit den Viertelfinals Nummer drei und vier. Um 18 Uhr trifft dabei zunächst Argentinien auf Geheimfavorit Belgien. Ausgetragen wird diese Paarung der Fußball-WM 2014 in Brasilien im Estadio Nacional in der Hauptstadt Brasilia. Um in die Runde der letzten acht Mannschaften einzuziehen, mussten sowohl die Argentinier als auch unsere Nachbarn aus Belgien jeweils in die Verlängerung. In der „Extraschicht“ besiegten die Gauchos dann die Schweiz mit 1:0, während sich die Roten Teufel mit 2:1 gegen die USA mit Teamchef Jürgen Klinsmann durchsetzten.

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Ausgangslage & Formkurve

Die Mannschaft aus Argentinien marschierte in der Vorrunde durch die Gruppe F. Mit Siegen gegen Bosnien-Herzegowina (2:1), dem Iran dank eines ganz späten Treffers von Messi zum 1:0 und Nigeria (3:2) wurden die Gauchos mühelos Erster, versprühten allerdings dabei nicht den spielerischen Glanz, den vielleicht so mancher Fans von ihnen erwartet hätte. Das galt auch für das Achtelfinale gegen die Schweiz, in dem Angel di Maria erst in der 188. Minute den alles entscheidenden Treffer fürs Viertelfinale erzielte. Der Kicker von Real Madrid traf nach Vorarbeit von Messi, die Schweizer hatten im Gegenzug sogar noch die Riesenchance zum Ausgleich, trafen aber nur den Pfosten. Alles in allem haben die Argentinier damit fünf Mal in Serie nach 90 Minuten gewonnen, ein Mal unentschieden gespielt. In vier dieser Begegnungen kassierten sie keinen Gegentreffer, ebenfalls vier Mal trafen die Gauchos mindestens doppelt ins gegnerische Netz.

Auch Belgien gewann seine letzten fünf Partien allesamt, und ebenfalls das letzte Match erst in der Verlängerung mit 2:1 gegen die USA. Hier herrscht also Chancengleichheit, weil beide Teams in die Extra Time mussten. Drei Mal lautete der Endstand dabei 1:0 für die Europäer, die mit diesem Resultat in der Gruppe H auch Russland und Südkorea bezwungen hatten, letztere sogar in Unterzahl. Zwei eigene Treffer nach 90 Minuten schafften die Roten Teufel zuletzt aber nur ein Mal beim WM-Auftakt gegen Algerien, als sie einen 0:1-Pausenrückstand noch in der Schlussviertelstunde in einen Sieg umwandelten. Auffällig ist außerdem, dass Belgien keines seiner letzten sieben Treffer früher als in der 70. Minute erzielten. Dann sollten sich die Argentinier also besonders in Acht nehmen.

Personal & Umfeld

Mit Marcos Rojo vom Sporting Lissabon müssen die Argentinier einen Abwehrspieler ersetzen, der bislang zu ihren besten Akteuren zählte. Rojo brummt gegen Belgien seine Gelbsperre ab. Ansonsten kann Trainer Alejandro Sabella allerdings auf alle Akteure zurückgreifen. Wenngleich hinter Sergio Agüero noch ein Fragezeichen steht, ob er von Beginn an auflaufen kann und wird. Eher ist zu erwarten, dass Sabella gegen die Roten Teufel mit einem 4-4-2 agiert. Hugo Campagnaro oder Jose Basanta sind wohl die Spieler, die am ehesten als Ersatz für Rojo in der Startformation rutschen könnten. Lionel Messi gelang nach seinen bislang vier WM-Toren im Achtelfinale auch der erste entscheidende Assist, Angel di Maria verwertete diesen zum alles entscheidenden 1:0 – sein erstes Tor bei dieser Weltmeisterschaft. In sehr guter Form präsentierte sich bislang ebenfalls Javier Mascherano vom FC Barcelona.

„Wir haben heute ein sehr intensives Spiel gegen die USA gesehen. Und allen Kritikern, die in den vergangenen Tagen geschrieben haben, wir könnten keinen Fußball spielen, möchte ich entgegnen: Das hier heute Abend war Fußball.“ – Marc Wilmots

Gegen die USA rückte Divock Origi in die Startelf und zahlte das Vertrauen mit einer sehr guten Vorstellung zurück, wenngleich ihm kein Tor gelang. Stattdessen traf Joker Lukaku, der für Origi zunächst auf der Bank Platz nehmen musste. Es bleibt also dabei: Die Roten Teufel sind besonders gefährlich mit ihren Treffern durch die Einwechselspieler. Kevin de Bruyne präsentierte sich beim 2:1 gegen die Vereinigten Staaten zudem in Galaform, machte in der Verlängerung auch das 1:0. Marc Wilmots muss nur auf Anthony Vanden Borre wegen dessen Wadenbeinbruch verzichten. Vorsichtig müssen die Belgier allerdings sein, denn gleich fünf Spielern droht bei einer weiteren Verwarnung eine Gelbsperre im möglichen Halbfinale.

Argentinien vs. Belgien: Direkte Duelle & Statistiken

Beim bislang größten Erfolg bei einer WM-Endrunde stand Belgien 1986 in Mexiko im Halbfinale. Erst dort verloren die Belgier mit 0:2 gegen den späteren Weltmeister aus Argentinien, der die DFB-Auswahl 3:2 besiegte. Auch 1982 bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Spanien gab es dieses Duell bereits. Damals setzten sich die Belgier ebenfalls ohne Gegentreffer mit 1:0 in der Gruppenphase durch. In einem Testspiel zwischen den beiden WM-Endrunden gewann Argentinien wiederum mit 2:0. Zu vernachlässigen, aber der Vollständigkeit halber: 1928 bei den Olympischen Spielen gewann Argentinien mit 6:3. In der Summe führen die Südamerikaner somit 3:1 nach Siegen, bei WM-Endrunden steht es allerdings 1:1. Die Partie von Olympia einmal ausgeklammert fielen nie mehr als zwei Treffer bei dieser Paarung.

Prognose, Wett-Tipps & Quoten

In der Summe aller Faktoren wird aus unserer Sicht zumindest eines nicht passieren: Argentinien wird diese Begegnung nicht in der regulären Spielzeit verlieren, weswegen eine Doppelte Chance mit der Quote 1,30 bei Betway sicherlich eine lohnenswerte und sichere Wette darstellt. Gewinnen die Gauchos gar in der regulären Spielzeit, hält Interwetten mit 2,20 die beste Wettquote bereit; bliebe nur anzumerken, dass die Belgier weder in der WM-Qualifikation noch in der WM-Endrunde bisher verloren haben, sehr wohl aber dazwischen zwei Testspiele gegen die WM-Teilnehmer Kolumbien (0:2) und Japan (2:3). Für eine belgischen Sieg warten zwei einige lohnenswerte Value Bets. Doch letztendlich halten wir dann doch eher ein 0:0 als Ergebniswette für wahrscheinlicher. Wer also Risiko spielen will, tippt darauf. Die Quote liegt bei 9,00 bei BetVictor, sollte kein Tor fallen.