Steht die Abwehr der Werkself gegen Zenit St. Petersburg besser?

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Den Schwaben sagt man eine gewisse Sparsamkeit nach. Doch sehr zum Leidwesen von Bayer Leverkusen traf dies am Wochenende nicht auf den VfB Stuttgart zu. Im ersten Abschnitt, den die Werkself mit einer 3:0-Führung noch beendet hatte, ging Stuttgart zwar noch sehr geizig mit den Torgelegenheiten um. In der zweiten Hälfte allerdings erkämpfte sich der VfB dann doch noch ein 3:3, und fast hätte es sogar zum Sieg gereicht. Für Leverkusen war es schlimm genug. Wieder einmal gab es lediglich ein Unentschieden.

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Am dritten Spieltag in der Gruppe C der Champions League darf in dieser Partie durchaus von einem Schlüsselspiel gesprochen werden. Will Bayer Leverkusen das Achtelfinale der europäischen Königsklasse erreichen, sollte die Elf von Roger Schmidt zumindest die Heimspiele gewinnen. Doch das wird am Mittwoch, den 22. Oktober 2014, gar nicht so einfach, wenn Zenit St. Petersburg ab 20.45 Uhr in der BayArena anschickt, zumindest ein Unentschieden zu erreichen. Die Russen haben vier Punkte auf dem Konto, Leverkusen nur deren drei. Und Zenit kommt mit der Empfehlung an den Rhein, in den Partien zuvor noch kein Gegentor kassiert zu haben.

Von der Redaktion empfohlene Wetten

Diese drei lohnenswerten Wetten mit geringem, mittleren und höherem Risiko haben wir für euch ermittelt. Die Begründungen lest ihr in den nachfolgenden Absätzen.

Der sportwetten.org Wett-Tipp zum Spiel
Tipp auf:Under 3.5
 
Beste Wettquote1,40 - Unit 7/10niedrigmittelhoch
 
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Tipp auf:Doppelte Chance X2
 
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Die passenden Wetten für alle Fälle: So funktionieren die Wettempfehlungen

Ausgangslage & Formkurve

11_ausgangslage_formkurveIn die Champions League startet Leverkusen mit einer völlig unnötigen 0:1-Niederlage beim AS Monaco. 3:1 hieß es am zweiten Spieltag zu Hause gegen Benfica. Bei Zenit St. Petersburg lief es genau andersherum. 2:0 siegten die Russen zum Auftakt auswärts in Lissabon. Zu Hause trennte man sich vom AS Monaco 0:0. Weil also auch die Monegassen auf vier Punkte kommen, sollte Leverkusen es tunlichst vermeiden, sein Heimspiel gegen Zenit zu verlieren. Im ungünstigsten Fall würde die Werkself dann bereits vier Punkte hinter dem zweiten Platz in der Gruppe C liegen, der für die Teilnahme am Achtelfinale berechtigt.

In der Bundesliga holte Bayer zuletzt drei Mal keinen Sieg. Beim Sportclub in Freiburg fielen keine Treffer, zu Hause gegen Paderborn musste sich Leverkusen mächtig strecken, um nicht zu verlieren, die Partie endete 2:2. Und VfB vermasselte die Mannschaft von Roger Schmidt eine 3:0-Pausenführung, hatte am Ende gar Glück, dass es nur 3:3 stand und die Schwaben nicht sogar 4:3 gewonnen hatten. Zenit St. Petersburg gewann sieben seiner letzten zehn Pflichtspiele, sieben Mal kassierte man auch keinen Gegentreffer. Zuletzt gab es allerdings auch nur drei Unentschieden in Folge. Das 0:0 gegen AS Monaco, sowie zuvor ein 0:0 gegen Spartak Moskau und danach ein 2:2 gegen FK Krasnodar. Dort holte Zenit aber auch einen 0:2-Rückstand auf.

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Personal & Umfeld

12_personal_umfeldHakan Calhanoglu, Stefan Kießling und Heung-Min Son hießen Leverkusens erste Torschützen in der diesjährigen Saison in der Champions League. Son scheint ohnehin einen Lauf zu haben. Beim VfB Stuttgart traf er doppelt und bereitete den dritten Treffer durch Karim Bellarabi, gerade erst frischgebackener Nationalspieler, vor. Ömer Toprak muss in der Abwehr verletzungsbedingt ersetzt werden. Auch Sebastian Boenisch wird nicht mitwirken können. Simon Rolfes ist sowieso nach wie vor verletzt. Offensiv hat Bayer 04 das Potenzial, Gonzalo Castro adäquat zu ersetzten. Da ist ist Werkself an einem guten Tag unberechenbar. Allerdings benötigt sie dann nicht nur eine gute Halbzeit wie beim VfB Stuttgart, sondern eben deren zwei.

„Normale Spiele gibt es bei uns anscheinend nicht. Man hat gesehen, dass im Fußball alles möglich ist und dass diese Fußballer noch jung und am Anfang sind und auch noch nicht erfahren haben, wie brutal Bundesliga-Fußball sein kann.“ – Roger Schmidt, Trainer Bayer Leverkusen

Aufpassen muss Bayer Leverkusen vor allem natürlich auf Hulk, dem Stürmer der brasilianischen Nationalelf, der auch schon bei Benfica Lissabon getroffen hatte. Axel Witsel, der belgische Nationalkicker, verpasste zuletzt die Partien in der EM-Qualifikation, feierte bei FK Krasnodar nach überstandener Verletzung sein Comeback. Auch er hatte in Portugal beim 2:0-Sieg getroffen. Mit Oleg Shatov droht ein wichtiger Mann im Mittelfeld auszufallen. Der Kader von Zenit St. Petersburg würde allerdings auch das kompensieren, ist gespickt mit vielen namhaften Spielern, wie etwa Andrey Arshavin oder Aleksandr Kerzhakov. Da steckt ganz viel Klasse drin.

Die statistischen Highlights

  • Zehn Spielekeine Niederlage – eine tolle Bilanz für Zenit St. Petersburg
  • Sieben Partienohne Gegentor – die Abwehr bei den Russen stand in diesen zehn Matches
  • Drei Unentschiedenin Serie – ein wenig war bei Zenit aber zuletzt der Wurm drin
  • Drei Remisin den letzten vier Partien – gleiches lässt sich von Bayer behaupten
  • Fünf Malzwei oder noch mehr Gegentore – das war einfach zu viel für Leverkusen in den letzten zehn Begegnungen

Bayer Leverkusen vs. St. Petersburg: Direkte Duelle & Statistiken

14_direkte_duelle_statistikenImmer, wenn Zenit St. Petersburg zuletzt bei einem Bundesligisten ran musste, zog man sich bestens aus der Affäre. In den vergangenen fünf Auswärtsspielen verloren die Russen kein einziges Mal. Stattdessen gab es drei Siege und zwei Unentschieden zu bejubeln. Zwei Mal trafen sich die beiden Vereine auch schon direkt. Wobei Bayer Leverkusen 2007/08 im Viertelfinale des UEFA-Cups den Kürzeren zog. Denn im Hinspiel zu Hause wurde mit 1:4 verloren. Da nützte es auch nichts, dass der Bundesligist anschließend auswärts knapp mit 1:0 die Oberhand behielt. Das Ergebnis in der BayArena – auch wenn es einige Jahre zurück liegt – zeigt, wie es Bayer widerfahren könnte. Die Russen sind brandgefährlich, gerade auswärts. Auch Benfica Lissabon verlor mit 0:2 sein Heimspiel gegen Zenit.

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Prognose, Wett-Tipps & Quoten

15_prognose_tipps_quotenSchwierig, schwierig – in diesem Match die passenden Wetten zu finden, vor allem jene, mit der ihr euer Risiko minimieren könnt. Ein Spielverlauf zeichnet sich aber ab: Bayer wird es schwer haben, gegen die Defensivspezialisten aus Russland ein Tor zu erzielen. St. Petersburg selbst wird auf die Konter lauern, die sich ergeben werden. Insofern ist eine Quote von 1,40 bei Betvictor für weniger als vier Tore (Under 3.5) durchaus angebracht. Weil sich die Russen in der aktuellen Saison, aber auch auf deutschen Boden generell meist sehr gut anstellen, scheint uns sogar eine Doppelte Chance X2 realistisch. Zumal die Quote (2,05 bei Tipico) dann schon sehr attraktiv wird. Noch mehr bekommt ihr bei Pinnacle Sports für ein Remis. In dem Fall handelt es sich sogar um eine Value Bet mit der Wettquote von 3,93. Bei günstigem Spielverlauf halten wir dies für ebenfalls lohnenswert; zumal beide Clubs zuletzt mehrfach nur unentschieden spielten.