bet-at-home Deutschland: Legal oder doch nicht?

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Oft fragen deutsche Spieler, ob sie bei bet-at-home illegal spielen. Die Antwort darauf muss lauten: „Nein, aber vielleicht demnächst". Grund dieser leicht irritierenden Antwort ist, dass der Europäische Gerichtshof zwar in dem deutschen Staatsmonopol für Sportwetten eine Beschränkung des freien Dienstleistungsverkehrs erkannte, die deutschen Bundesländer aber die Gesetzeslage rechtzeitig nachbesserten. Sie ergänzten mit Stichtag 30. Juni 2012 das Staatsmonopol für Sportwetten um ein Konzessionsmodell. Jetzt können zusätzlich zu den staatlichen Lotterien 20 private Wettanbieter im Bewerbungsverfahren eine Konzession im Bereich der Sportwetten erhalten. Spieler wetten demnach in Deutschland legal, wenn ihr Buchmacher eine der 20 Konzessionen besitzt.

Bet-at-home ist derzeit nicht im Besitz einer Konzession. Das Spielen von Deutschland aus ist bisher nicht genau geregelt. Die deutsche Rechtsprechung relativiert jedoch diese Gesetzeswidrigkeit mehrheitlich. Die deutschen Gerichte gehen bei der Beurteilung der Sachverhalte regelmäßig davon aus, dass das Konzessionsmodell eine „Experimentierklausel“ enthält. Danach gilt, solange das neue Regelungsmodell noch nicht umgesetzt ist, das Staatsmonopol vor dem 30. Juni 2012, welches mit europäischem Recht nicht vereinbar war. Von Deutschland aus bei bet-at-home zu wetten, ist daher (noch) legal.

Wie lange diese „Grauzone“ noch bestehen wird, ist nur schwer abschätzbar. Denn das Konzessionsmodell gilt erst dann als umgesetzt, wenn alle 20 Konzessionen vergeben sind. Die zuständigen Behörden rechnen mit lang andauernden gerichtlichen Auseinandersetzungen.

Die wichtigsten Fakten:

  • Das Spielen bei bet-at-home von Deutschland aus ist legal
  • Deutschland implementierte für private Wettanbieter ein Konzessionsmodell
  • Nach Umsetzung des Modells benötigt bet-at-home fürs legale Spielen eine Konzession
  • Bet-at-home besitzt eine gültige Lizenz aus Malta
  • Begrenzung auf 20 Konzessionen sei rechtswidrig

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Bet-at-home in Deutschland legal – Aber nur auf Zeit?

Wie anfangs bereits genannt wird seit knapp vier Jahren probiert, eine Einigung im Konzessionsbereich für Deutschland zu finden. Bis heute wurden keine „deutschen“ Konzessionen vergeben, was das Wetten auf Sport-Events zu einer gesetzlichen Grauzone macht.  Wettanbieter wie bet-at-home besitzen selbstverständlich gültige Lizenzen aus Malta, Gibraltar oder anderen Ländern, doch eine zusätzliche rein deutsche Genehmigung, wie sie von der Bundesregierung gefordert wird, gibt es leider weiterhin nicht.

bet at home in Deutschland legal? – Die vielen Kunden sprechen für sich

Bet-at-home begeistert weltweit mehr als vier Millionen Menschen.

Wie bereits erwähnt soll die Anzahl der deutschen Lizenzen – wenn sie denn einmal durchgesetzt werden sollten – auf 20 begrenzt werden. Ein Glücksspielunternehmen klagte allerdings vor dem Verwaltungsgericht in Wiesbaden, da die Begrenzung auf 20 Unternehmen  „einen rechtswidrigen Eingriff in die EU-Grundfreiheiten darstelle und nicht anwendbar sei“

Der Wettanbieter, der geklagt hatte, hatte alle Voraussetzungen für die Vergabe einer Lizenz erfüllt, war aber dennoch leer ausgegangen. Da das Lizenz-Chaos derzeit noch im vollen Gange ist, ist es derzeit schwer zu sagen, ob bet-at-home derzeit wirklich „legal“ ist oder nicht.

Der Staat profitiert kräftig von Sportwetten – Was sind die Gründe?

Ganz formal gesehen sind Sportwetten in Deutschland weiterhin illegal. Da es aber eine Wettsteuer von fünf Prozent gibt, die die Buchmacher in der Bundesrepublik entweder mit ihren Kunden teilen, selber ganz übernehmen oder an den Kunden weitergeben, verdient der Staat kräftig an den Wettaktivitäten seiner Bürger mit. Die Wettsteuer bei Bet-at-Home wird zum Beispiel bei Wettgewinnen allein von den Kunden getragem. Derzeit gibt es 79 Wettanbieter im Land, an denen der Staat mitverdient – im Jahr 2015 waren dies insgesamt 240 Millionen Euro. Bei der Besteuerung ist es dem Staat selbstverständlich nicht wichtig, ob das Geld aus erlaubten oder „halb-erlaubten“ Quellen kommt. Dabei ist sehr wichtig, „saubere Bedingungen“ für Online-Buchmacher in Deutschland zu schaffen, denn nur so kann man den Kunden transparente und sichere Bedingungen bieten und „schwarzen Schafen“ auf dem Markt das Handwerk legen.

bet-at-home Sportwetten Angebot

Das breite Sportwetten-Angebot des Unternehmens spricht für sich.

Warum der Staat von Sportwetten profitiert

  • 79 Wettanbieter in Deutschland
  • 240 Millionen Wettsteuereinnahmen für den Staat
  • Nur gemeinsame Grundlagen schaffen Transparenz und Sicherheit
  • Prozess seit vier Jahren in der Schwebe
bet-at-home Bonusaktion

Noch in einer Grauzone – das Wetten bei bet-at-home.

Darf man nun bei bet-at-home wetten oder nicht?

Wie bereits erwähnt, besitzt bet-at-home eine maltesische Lizenz, welche ja an sich für ganz Europa gilt und somit auch Deutschland abdeckt. Solange sich noch keine Lösung für das Konzessionsproblem gefunden hat und sich der Prozess noch weiter hinzieht, wird man mit dieser „Grauzone“ leben müssen. Wie die meisten etablierten und seriösen Anbieter bemüht sich auch bet-at-home weiterhin um eine „deutsche“ Konzession, die dem Unternehmen hoffentlich bald zugesprochen werden kann.

Unser Fazit: Bet-at-home in Deutschland legal

Unserer Sicht nach kann man bet-at-home nun wirklich keinen Vorwurf machen – wie viele andere private Wettanbieter versucht das auf Malta lizenzierte Unternehmen seit dem Jahr 2012 an eine deutsche Konzession zu kommen – bislang leider erfolglos. Obwohl der Staat den Buchmachern seit Jahren das „Leben schwer macht“ und vor vier Jahren auch noch eine Wettsteuer einführte, kassiert er ordentlich mit und kommt auf 240 Millionen Einnahmen, die von Unternehmen wie bwin, bet-at-home und Tipico kommen. Es bleibt nur zu hoffen, dass die deutsche Konzession bald durchgewunken wird und Sportwetten dann auch auf dem Papier erlaubt sind. Bis dahin bleibt dieser Bereich eine Grauzone mit hohem Verbesserungspotenzial.

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