Brasilien: Ausschreitungen trüben die Vorfreude auf die WM 2014

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Am 12. Juni beginnt in Brasilien die Fußball Weltmeisterschaft und während die Fußballwelt voller Vorfreude auf das Turnier schaut, hat das Land mit Schwierigkeiten zu kämpfen, die die Vorfreude auf die WM überschatten und eine weltweite Diskussion darüber auslösen, ob das Land schon bereit für das kommende Turnier sei. Wie „sport.de" berichtet, kam es nach dem Tod eines in den Favelas bekannten und beliebten Berufstänzers in Rio de Janeiro zu gewaltsamen Ausschreitungen zwischen den Anwohnern der Favelas und der Polizei. Es gab einen Toten und mehrere Verletzte.

Rios Regierung hat Gewalt noch nicht unter Kontrolle

Am Dienstag wurde der 26-jährige Tänzer mit dem Namen Douglas Rafael da Silva Pereira, der in einer der Armenvierteln Rios lebte, tot aufgefunden. Obwohl die Todesursache noch unklar ist, ist sich die Familie des Tänzers sicher, was zum Tod des jungen Mannes geführt hatte. In den Favelas geben die Menschen der Polizei die Schuld und sind überzeugt, dass Pereira zu Tode geprügelt wurde. Auch wenn die Untersuchungen noch andauern, ist die Wut der Favela Bewohner über die angebliche Polizeiwillkür in gewaltsamen Ausschreitungen ausgeartet. Hunderte Menschen haben in der Stadt Barrikaden errichtet, es gab Schusswechsel und ein Mann ist seinen Kopfverletzungen erlegen.

In Rio de Janeiro leben zurzeit etwa 6 Millionen Menschen und überall in der Stadt finden sich hunderte kleine und große Armenviertel, die Favelas. Bereits im Jahre 2008 hat die Regierung damit begonnen, in bestimmten sozialen Brennpunkten feste Polizeipatrouillen einzusetzen. Zur Fußball Weltmeisterschaft sowie zu den olympischen Spielen 2016 sollen sich die hunderttausenden von Touristen, die das Land besuchen, zu jeder Zeit sicher fühlen. Allerdings scheint der Plan der Behörden noch nicht aufzugehen, wie die jüngsten Vorfälle beweisen.

FIFA ist vom reibungslosen WM Ablauf überzeugt

Auch wenn die Entwicklungen besorgniserregend sind, hat sich der FIFA Sicherheitsdirektor Ralf Mutschke in einem Interview geäußert, er sein überzeugt, dass die brasilianischen Sicherheitsbehörden die Situation in den griff bekommen werden und für die Sicherheit von Spielern und Fans gut gesorgt sei.

Viel Zeit bleibt freilich nicht mehr. Das erste Spiel des Turniers findet am 12. Juni statt und Gastgeber Brasilien trifft in der ersten Partie des Turniers auf Kroatien und die ganze Welt schaut zu. Das erste spiel der deutschen Nationalmannschaft findet am 16. Juni gegen Portugal statt und unabhängig von den Entwicklungen im Land, muss das Team sein Bestes geben. Bei Interwetten gewinnt Deutschland mit einer Quote von 1.45 und verliert mit einer Quote von 4.00. Ein Unentschieden gibt es mit einer Quote von 3.45.

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(Bildquelle: http://de.fifa.com/aboutfifa/organisation/media/index.html)