Die Selecao startet das Unternehmen WM-Titel gegen Panama

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Wer an Brasilien denkt, denkt an weiße Strände, gut gelaunte und braun gebräunte Menschen – und natürlich auch an Fußball. Schließlich findet dort die WM 2014 an. Die Selecao nimmt ihre Mission WM-Titel allerdings sehr gelassen in Angriff, wenngleich die Erwartungshaltung im eigenen Land kaum noch übertroffen werden könnte. Nur zwei echte Testspiele stehen für den WM-Gastgeber auf dem Programm. Und das, obwohl die Brasilianer nun schon über einen längeren Zeitraum keine Partie mehr unter Wettkampfbedingungen ausgetragen hat.

Der erste von nur zwei WM-Tests von Brasilien findet am Dienstag, den 3. Juni, in Goiania statt. Angepfiffen wird die Partie gegen Panama um 21 Uhr. Geleitet wird die Begegnung von Schiedsrichter Raul Orozco. In der WM-Gruppe A heißen die Gegner von Brasilien dann Kroatien, Mexiko und Kamerun, das sich gegen Deutschland soeben erst ein respektables 2:2 erspielte. Im zweiten Test spielt Brasilien am 6. Juni noch gegen Serbien, was wohl das Eröffnungsspiel der WM gegen Kroatien simulieren soll. Das Match gegen Panama dient Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari eher zum „warm schießen“. Doch Vorsicht ist angebracht!

Ausgangslage & Formkurve

Als WM-Gastgeber war Brasilien automatisch gesetzt für die Weltmeisterschaft im eigenen Land und musste deswegen auch keine Qualifikation spielen. Das bedeutet: Der fünffache Weltmeister musste sich mit Freundschaftsspielen über Wasser halten. Das tat er mit insgesamt 15 Matches in den Kalenderjahren 2013 und 2014 auch intensiv. Die Bilanz: Nur zwei Mal wurde gegen England (1:2) und gegen die Schweiz (0:1) verloren, beides Mal allerdings auf fremden Boden. Zuletzt siegte die Selecao sieben Mal in Serie, das letzte Mal im März imposant mit 5:0 in Südafrika. Auch Portugal wurde 3:1 geschlagen. Und gegen Mannschaften wie die WM-Teilnehmer Australien (6:0) und Honduras (5:0) müssen auch erst einmal so viele Tore geschossen werden, wenn es eigentlich um nichts geht.

Panama ist auf der Fußball-Landkarte natürlich eher einer der Exoten. Die Mittelamerikaner konnten sich noch nie für eine WM qualifizieren. Und doch sollten sich Wetter nicht zu schnell davon leiten lassen und automatisch auf einen deutlichen Sieg der Brasilianer setzen. Denn in den vergangenen Testspielen erreichten die Zentralamerikaner durchaus respektable Ergebnisse. Gerade eben erst erkämpften sie sich ein 1:1 gegen Serbien. Gegen Mexiko (1:2) und die USA (2:3) verloren Los Canaleros nur knapp in der WM-Qualifikation, gegen Honduras (2:2) und Jamaika (0:0) gab es zuvor je ein Remis.

Personal & Umfeld

Luiz Felipe Scolari hat als Nationaltrainer von Brasilien möglicherweise viele Sorgen: Jeder Brasilianer erwartet von ihm, dass er die Selecao zum sechsten WM-Titel führt. Nach Möglichkeit soll dabei jedes Spiel auch noch deutlich gewonnen werden – und das bitteschön sollte auch nett anzuschauen sein. Doch Scolari hat natürlich auch ein Luxusproblem: unzählige, begnadete Kicker. Der Nationalcoach kann aus den Vollen schöpfen, sich den WM-Kader so zusammenstellen, wie es ihm beliebt und wie er auch charakterlich passt. Jeder Spieler ist in der Selecao zu ersetzen. Einer allerdings ist der aktuelle Superstar.

„Ich will und werde diese Weltmeisterschaft genießen. Als kleiner Junge habe ich gesehen, wie Romario und Ronaldo Weltmeister wurden, und das will ich auch.“ – Neymar

Auf Neymar vom FC Barcelona ruhen natürlich große Hoffnungen. Die „Blöcke“ in der Selecao werden allerdings von anderen Vereinen gebildet: dem FC Chelsea, Paris Saint Germain oder auch Atletico Mineiro. Luiz Gustavo vom VfL Wolfsburg spielt bei den Brasilianern dabei die Rolle des Abfangjägers vor der Viererkette, Neymar und Hulk von Zenit St. Petersburg kommen meist über die Flügel. Fred von Fluminese und auch Jo von Atletico Mineiro sind die Alternativen als Mittelstürmer. Auf Panamas Stürmer Blas Perez müssen die Brasilianer besonders aufpassen, denn der war mit zehn Toren einer der besten Goalgetter in der WM-Qualifikation in Mittelamerika und der Karibik.

Brasilien vs. Panama: Direkte Duelle & Statistiken

Man mag es kaum glauben, aber obwohl beide Länder gar nicht so weit auseinander liegen, gab es dieses Duell erst zwei Mal – 1952 und dann noch einmal 49 Jahre später, 2001. Brasilien gewann beide dieser Duelle mit 5:0 mehr als deutlich. Sechs der zehn letzten Partien gewannen die Brasilianer darüber hinaus ohne Gegentor. Ebenfalls sechs dieser zehn Begegnungen mit mindestens zwei oder mehr Treffern Differenz. Gute Ansätze also, die passenden Wetten zu finden. Panama hat in sechs der letzten acht Matches zumindest immer auch ein eigenes Tor geschossen. Und in fünf dieser acht Partien fielen auch mehr als zwei Treffer. Bei Brasilien war dies in sieben von zehn Spielen der Fall.

Prognose, Wett-Tipps & Quoten

Halten wir also fest: Brasilien will in diesem ersten WM-Test den Fans natürlich eine Menge bieten, insbesondere zahlreiche Tore. Grundsätzlich fallen auch zahlreiche Treffer mit Beteiligung von Brasilien, und Panama ist ebenfalls immer für einen Treffer gut. Weil dies aber eben auch so ist, sind Handicapwetten eher mit Vorsicht zu betrachten und mehr als ein 0:1 sollte man der Selecao nicht unbedingt zumuten. Da macht dann schon eine Torwetten Over 4.5 mehr Sinn. Erstens scheint sie nicht völlig unrealistisch, zweitens bietet der Buchmacher BetVictor dafür eine Value Bet an.

  • Over 2.5 – Stake 8/10 – 1,30 @ bet365
  • 1 Handicap 0:1 – Stake 5/10 – 1,40 @ Interwetten
  • Over 4.5 – Stake 2/10 – 2,88 @ BetVictor