DFB-Pokal: Dortmund nach einer spannenden Begegnung im Halbfinale

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Am Dienstagabend empfing Eintracht Frankfurt den BVB im Viertelfinale des DFB-Pokals und obwohl beide Mannschaften über weite Strecken auf Augenhöhe spielten, mussten sich die Gastgeber mit einem 0:1 zufrieden geben. Der BVB zieht ins Halbfinale ein. Die Frankfurter Startelf wurde im Vergleich zum wichtigen 3:0 gegen Braunschweig leicht umgebaut, da Kapitän Schwegler nach seiner Rippenprellung noch nicht einsatzfähig war. Madlung rückte in die Viererkette und Russ auf die Sechs. Dortmund hatte gleich mehrere Ausfälle zu beklagen: Bender und Reus konnten nach ihren Verletzungen in Bremen nicht auflaufen und wurden von Kevin Großkreutz und Sebastian Kehl vertreten.

Angriffslustige Frankfurter, blitzschnelle Dortmunder

Vor dem Spiel kündigte Eintracht-Trainer Armin Veh ein offenes Visier an und die 51.500 Zuschauer in der ausverkauften Frankfurter Arena kamen von der ersten Minute in den Genuss des aufregenden Angriffsfußballs beider Mannschaften. Die Frankfurter spielten mit Druck und zeigten hohe Laufbereitschaft, scheiterten jedoch immer wieder an der starken Defensive des Gegners, die alle Angriffe im Strafraum verpuffen ließ.

Dortmund nutzte die Spielweise der Eintracht zum eigenen Vorteil aus und lauerte auf Konter, um dann blitzschnell umzuschalten und über Aubameyang und Lewandowski Gegenangriffe zu starten. So hatte Mkhitaryan in der 12. Minute die erste Chance der Begegnung und in der 17. Minute verhinderte Madlung die zweite. In beiden Fällen war der unglaublich schnelle Aubameyang der Initiator. Wie der Kicker berichtet, vergab die größte Frankfurter Chance der ersten Halbzeit Rode in der 30. Minute, als er Jungs Hereingabe knapp verpasste.

Hatte Eintracht Frankfurt in den ersten 20 Minuten des Spiels noch die meisten Spielanteile, gewann der BVB nach und nach die Oberhand. Bis zu Pausenpfiff häuften sich die Gelegenheiten für Dortmund, die mit ihrer Spieltaktik Eintrachts Defensive immer selbstbewusster ausspielen konnten und ihre Chancen sogar im Minutentakt, Kehl (37.), Mkhitaryan (38.) und Großkreutz (39.), erspielten.

Verdienter Siegtreffer von Aubamejang

Wie zu Beginn der ersten Halbzeit spielten die Hessen auch in der zweiten Hälfte zunächst überlegener und profitierten von Jan Rosenthals Einwechslung, der für Kadlec kam. Allgegenwärtig und zeitweilig sogar spielbestimmend waren die intensiven Zweikämpfe von Lewandowski und Zambrano, die mit ihren heftigen Auseinandersetzungen für viele Freistöße sorgten und den Spielfluss störten.

In der letzten Viertelstunde gewann die Begegnung erneut an Struktur und die Borussen wieder die Oberhand. Schließlich, in der 83. Minute, verlängerte Kehl Mkhitaryans Ecke am ersten Pfosten per Kopfball zu Aubameyang, der die Kugel an Rode vorbei mit dem Kopf ins kurze Eck schickte.

Wer wird Dortmunds potenzieller Halbfinalgegner?

Nun trennt Dortmund nur noch ein Spiel bis zum ersehnten Pokal-Finale und heute Abend wird sich entscheiden, welche Teams zu den restlichen Halbfinalteilnehmern zählen. Heute Abend um 20:30 empfängt der gebeutelte Hamburger SV den überragenden FC Bayern München und dementsprechend wirkt sich das auf die Wettquoten aus. Mit einer Quote von 1.16  bei Bet365 gewinnen die Bayern heute Abend und mit einer Quote von 15.00 tun es die Hamburger. Mit einer Quote von 7.00 gewinnt Kaiserslautern in Leverkusen und Hoffenheim besiegt Wolfsburg mit 2.60. So oder so, heute Abend wird sich zeigen, wer das Zeug hat, Dortmund herauszufordern.

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(Bildquelle: http://www.bvb.de/?%81%9F%5C%1B%E7%F4%9D)