Djokovic, Gasquet, Federer und Murray im Halbfinale

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In Wimbledon finden am Freitag die beiden Halbfinal-Spiele statt, bei denen es um den Einzug in das Finale geht. Mit einem Jubiläumssieg war der Boris-Becker-Schützling Novak Djokovic in das Halbfinale gestürmt und darf nun neben seinem Gegner Richard Gasquet und den beiden anderen Halbfinalisten Roger Federer und Andy Murray auf den Titel hoffen. Für Djokovic wäre es bereits der dritte Titel bei dem wichtigsten Tennisturnier der Welt. Im Viertelfinale war der „Djoker“ auf den US-Open-Sieger Marin Cilic getroffen, hatte diesen jedoch in seinem 50. Sieg in Wimbledon mit 6:4, 6:4 und 6:4 vom Platz gefegt.

Djokovic trifft auf Gasquet im Halbfinale

Mit diesem Halbfinale-Gegner von Novak Djokovic hatten nur wenige gerechnet: Richard Gasquet konnte sich überraschenderweise gegen den Schweizer Stan Wawrinka durchsetzen. Der Franzose gewann letztlich mit einem 6:4, 4:6, 3:6, 6:4, 11:9 gegen einen der größten Favoriten auf den Titel und verhinderte damit eine Neuauflage des French-Open-Endspiels. Nach dem 3:28 Stunden langem Match muss Gasquet selbst gegen den Weltranglistenersten im Halbfinale der Wimbledon Championships ran. „das ist ein unglaublicher Sieg für mich. Ich wollte unbedingt gewinnen und habe gekämpft und gekämpft“, wird der Franzose nach seinem ersten Halbfinal-Einzug in Wimbledon von sport.de zitiert.

Novak Djokovic hatte im Viertelfinale keine allzu großen Schwierigkeiten – er gewann in drei Sätzen. „Das war eine solide Leistung von mir“, sagte der Titelverteidiger. Nur einen Tag zuvor hatte Djokovic gegen den Südafrikaner Kevin Anderson größere Probleme gehabt. Nach einem 0:2-Satzrückstand zitterte er sich zum Fünf-Satz-Sieg. Die dafür nötige Kraft hat Djokovic möglicherweise aus einer besonderen Motivation gezogen: Am Tag des Zittersieges hatte Mentor Boris Becker vor genau 30 Jahren den Titel in Wimbledon gewinnen können.

Die Chancen von Gasquet, im Halbfinale einen Sieg zu erzielen, belaufen sich auf ein Minimum. Die Quoten von bet365 sprechen einen eindeutige Sprache: Sollte man erfolgreich auf den Sieg des Franzosen gegen Djokovic wetten, bekommt man den 10-fachen Einsatz zurück. Ein Sieg des „Djokers“ wird hingegen nur mit einer Quote von 1.062 belohnt – eine Quote, auf die sich ein Tipp kaum lohnt.

Zweites Halbfinale zwischen Federer und Murray

Im zweiten Halbfinale treffen Roger Federer und Andy Murray aufeinander. Federer hatte im Viertelfinale Gilles Simon aus Frankreich mit 6:3, 7:5 und 6:2 besiegen können und verpasste damit nur einen knapp einen Rekord. Bis zum Stand von 5:4 im zweiten Satz hatte Federer 116 gewonnene Aufschlagspiele in Folge vorweisen können. Nur noch wenige Aufschlagspiele hatten dem Schweizer auf den Rekordwert von Ivo Karlovic mit 129 gefehlt. Dennoch nimmt er es mit Gelassenheit: „Ich einerseits froh, dass ich so gut aufschlage, aber andererseits glücklich, dass es vorbei ist und wir nicht mehr darüber reden müssen.“

Am Freitag um 13 Uhr trifft er auf Andy Murray. Die Chancen auf den Einzug ins Finale der Wimbledon Championships scheinen recht ausgeglichen zu sein. Es trifft Nummer zwei und drei der Setzliste aufeinander: Federer gewinnt mit einer Quote von 2.10, während Murray mit einer Quote von 1.72 als leichter Favorit gilt.

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