Der Meister gegen seinen Schüler: Schaaf trifft auf Skripnik

Du bist hier: Magazin » Wett-Tipps » 1. Bundesliga
0

Trifft der Tabellenneunte auf den Fünfzehnten der Fußball-Bundesliga, so ist das im ersten Moment keine besondere Angelegenheit. Ein Match eben im grauen Mittelmaß der Liga. Kein Platz für Emotionen? Weit gefehlt! Denn wenn der Trainer Thomas Schaaf heißt und sein Gegner Werder Bremen, dann blicken natürlich am Sonntag alle Augen der Fans auf dieses Duell am Main und wie sich die alten Weggefährten gegen den langjährigen Übungsleiter schlagen werden.

14-1-bundesliga-frankfurt-werder

Den 14. Spieltag in der Bundesliga schließen am Sontag, den 7. Dezember 2014, die Mannschaften von Eintracht Frankfurt und Werder Bremen ab. Nachdem die Hessen zuletzt zwei Siege feiern konnten, kletterten sie wieder auf Rang neun. Auch Werder hat dank eines kleinen Höhenfluges vorerst die Abstiegsplätze verlassen, doch noch sind die Hanseaten ihre Sorgen nicht los. Frankfurts Ausbeute ist nahezu ausgeglichen, nur die Tordifferenz ist mit 22:24 leicht negativ. Bei den Bremern ist vor allem die Auswärtsbilanz mit nur einem Sieg in sieben Spielen in fremden Stadien stark verbesserungswürdig. Anpfiff in der Commerzbank-Arena ist um 17.30 Uhr.

Von der Redaktion empfohlene Wetten

Diese drei lohnenswerten Wetten mit geringem, mittleren und höherem Risiko haben wir für euch ermittelt. Die Begründungen lest ihr in den nachfolgenden Absätzen.

Der sportwetten.org Wett-Tipp zum Spiel
Tipp auf:Under 4.5
 
Beste Wettquote1,25 - Unit 9/10niedrigmittelhoch
 
Risiko
Tipp auf:Under 3.5
 
Beste Wettquote1,62 - Unit 6/10niedrigmittelhoch
 
Risiko
Tipp auf:Under 1.5
 
Beste Wettquote5,75 - Unit 2/10niedrigmittelhoch
 
Risiko
Die passenden Wetten für alle Fälle: So funktionieren die Wettempfehlungen

Ausgangslage & Formkurve

11_ausgangslage_formkurveNachdem die Eintracht fünf Spiele in Serie verlor, inklusive dem Aus im DFB-Pokal zu Hause gegen Borussia Mönchengladbach, sah es gar nicht rosig aus. Doch mittlerweile ist die Mannschaft wieder nahezu komplett – und es läuft auch besser. Mit zuletzt zwei Siegen in Mönchengladbach am Niederrhein (3:1) und gegen den BVB zu Hause (2:0) hat Frankfurt wieder einen einstelligen Tabellenplatz erreicht. Acht der letzten zehn Pflichtspiele endeten recht torreich – nämlich mit mehr als zwei Toren. Nur in Hannover (0:1) und in der letzten Partie gegen Dortmund, dem einzigen übrigens in dieser Zeitspanne ohne Gegentor, fielen lediglich zwei Tore.

Apropos Gegentore: Unter Viktor Skripnik konnte Werder Bremen seine Defensive festigen, kassierte in drei der vergangenen fünf Spiele kein Gegentor. In den letzten zehn Partien, das ist auch wissenswert für alle Wetter, ging es überraschend torarm zu. Fünf Mal nämlich gab es nur zwei oder weniger Tore mit der Beteiligung von Werder Bremen. Die Hanseaten haben vier ihrer letzten fünf Begegnungen gewonnen. Beim Hamburger SV, ausgerechnet also im Nordderby, gab es die einzige Niederlage unter Skripniks Regie (0:2). Relativiert werden muss diese, da die Tore in einem schwachen Derby erst in den letzten sieben Minuten fielen. Insgesamt ist Werder auswärts eher schwach aufgetreten und hat nur eine von sieben Partien gewonnen. Zwei weitere Male reichte es immerhin zu einem Punkt.

content_bonusteaser_bet365

Personal & Umfeld

12_personal_umfeldNachdem Marco Russ zuletzt noch leicht angeschlagen war, sich aber mittlerweile wieder fit meldete, gibt es für Trainer Thomas Schaaf absolut keinen Grund, seine Elf zu ändern. Getreu dem Motto „Never change a winning team“ könnte also gegen Werder die Mannschaft auflaufen, die es auch in Gladbach und gegen Dortmund tat. Das Kevin Trapp und Carlos Zambrano sowie Nelson Valdez fehlen, ist nichts Neues – und wird auch noch länger der Fall sein.

„Inhaltlich habe ich mit Werder abgeschlossen. Aber natürlich wird der Klub immer eine Rolle in meinem Leben spielen.“ – Thomas Schaaf, Trainer Eintracht Frankfurt

Einiges verändern wird Viktor Skripnik. Kapitän Clemens Fritz kehrt nach seiner Gelb-Roten Karte beim HSV in Frankfurt in die Startelf zurück. Vielleicht auch Santiago Garcia, wenngleich Janek Sternberg als Linksverteidiger gegen Paderborn (4:0) eine sehr starke Partie ablieferte. Alejandro Galvez fehlt dieses Mal gesperrt, daher rückt Lukimya voraussichtlich in die erste Elf. Es sei denn, Luca Caldirola bekommt von Viktor Skripnik die Chance, sich zu beweisen. Vorne zeichnet sich ab, dass Youngster Levent Aycicek als Spielmacher wieder beginnen darf. Da Fritz einen Platz im Mittelfeld besetzt, wird Fin Bartels wohl als hängende Spitze agieren. Ihm zur Seite wird Skripnik vermutlich Davie Selke stellen, da Franco di Santo weiterhin fehlt. Eine Alternative wäre Nils Petersen oder Izet Hajrovic, der auch für Aycicek auf der Zehn beginnen kann.

Die statistischen Highlights

  • Im AufwindNach fünf Niederlagen gewann Frankfurt seine letzten beiden Partien
  • Nach obenSeit Skripniks Debüt gewann Bremen vier von fünf Spielen
  • Hinten dichtDazu hat Werder in drei Partien kein Gegentor mehr kassiert
  • Vorne geht nichtsGegen Bremen blieb Frankfurt schon 15 Mal zu Hause ohne eigenes Tor
  • Schwer zu schlagenDie Eintracht hat mittlerweile acht Mal in Folge nicht gegen Werder gewonnen

Eintracht Frankfurt vs. Werder Bremen: Direkte Duelle & Statistiken

14_direkte_duelle_statistikenIn der Saison 2008/09 waren die Spiele gegen Eintracht Frankfurt Erfolgsgeschichten für Werder. Sowohl am Main als auch an der Weser feierten die Grün-Weißen je einen 5:0-Kantersieg. Warum wir so weit in der Historie zurückblättern? Weil die Hanseaten seitdem nicht mehr gegen Frankfurt gewinnen konnten. Eintracht kommt auf mittlerweile acht Spiele gegen Werder ohne Niederlage (vier Siege, vier Unentschieden). Fünf Mal fielen in diesen acht Duellen weniger als drei Treffer. Aber Fakt ist auch: Schon in 15 der 44 Heimspiele gelang den Adlerträgern gegen die Norddeutschen kein eigenes Tor zu Hause. In den insgesamt 88 Matches spielte Werder zudem gegen Frankfurt zu null.

content_bonusteaser_mobilbet

Prognose, Wett-Tipps & Quoten

15_prognose_tipps_quotenAuch wenn in acht der letzten zehn Pflichtspiele von Frankfurt drei oder mehr Tore fielen, so zeichnet sich in diesem Duell dieses Mal ab, dass die Begegnung eher mit weniger Treffern auskommen wird. Weil Bremen defensiv sicherer steht, weil in den direkten Vergleichen zuletzt wenig Tore bejubelt wurden, weil Frankfurt sich gegen Werder ganz besonders schwer tut mit dem Toreschießen. Deswegen soll eine Under-Torwette eure erste Wahl sein. Ein relativ sicheres Under 4.5 bringt sogar noch 1,25 als Quote auf dem Tippschein – in diesem Fall beim Buchmacher Ladbrokes. Für ein Under 3.5 zahlt Betsafe eine Wettquote von noch 1,62 aus. Und für alle Freunde des Risikos hat unsere Wettredaktion die Value Bet von 5,75 für ein Under 1.5 bei Betvictor aufgespürt.