Three Lions bereit für die Squadra Azzurra?

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Englands junge Wilde gegen Italiens erfahrene Altstars. Heißsporn Wayne Rooney gegen Stratege Andrea Pirlo. Und natürlich das Mutterland des Fußballs gegen den vierfachen Weltmeister. In der Nacht von Samstag auf Sonntag rüstet sich die Fußballwelt für einen Klassiker, der schon in der Vorrunde zustande kommt, obwohl er locker das Zeug für eine Paarung im Viertel- oder sogar Halbfinale der WM hätte. Das wird ein heißes Duell, bei dem außerdem viel auf dem Spiel steht, denn wer will sich schon einen Fehlstart leisten?

England vs. Italien

Nachdem Uruguay und Costa Rica am frühen Abend den Anfang gemacht haben, lautet die zweite Paarung in der Gruppe D der Weltmeisterschaft 2014 in der Nacht auf Sonntag, den 15. Juni (Anpfiff um 24 Uhr) England gegen Italien. Ausgetragen wird die Begegnung in der Arena da Amazonia in Manaus, wo zudem klimatisch die schwierigsten Bedingungen herrschen sollen. Ein Umstand, der sicherlich den Engländern nicht so sehr entgegenkommt, Italien aber in die Karten spielen könnte.

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Ausgangslage & Formkurve

England hat nur zwei seiner letzten fünf Testspiele gewonnen. Zuletzt gab es zwei eher enttäuschende Unentschieden. Bei der WM-Generalprobe kamen die Three Lions nicht über ein 0:0 gegen Honduras hinaus, davor gab es ein 2:2 gegen Ecuador. Ende Mai hatten die Engländer noch beim 3:0-Sieg gegen Peru überzeugt. Ihre WM-Qualifikation schlossen die Mannen von Nationalcoach Roy Hodgson ohne Niederlage in zehn Partien ab, leisteten sich allerdings auch vier Remis. Sechs Mal blieb England dabei auch ohne Gegentreffer, in der Hälfte aller zehn Spiele fielen – gegen die schwächeren Teams – immer vier oder mehr Tore. Gegen den härtesten Widersacher, der Ukraine, kamen die Engländer allerdings auch zwei Mal nicht über ein Remis hinaus.

Immerhin: Die Generalprobe hat Italien dann doch mit einem 5:3 gegen Fluminese Rio de Janeiro bestanden. Vor der Abreise nach Brasilien hatte sich die Squadra Azzurra nämlich beim 1:1 gegen Luxemburg noch bis auf alle Knochen blamiert. Hinzu gesellte sich ein 0:0 gegen Irland. Zuvor verlor Italien im März ein Testspiel gegen Spanien, zum Abschluss des Kalenderjahres 2013 endete die Partie gegen Nigeria 2:2. Freundschaftsspiele sind die eine Sache, Pflichtspiele eine andere. Und in der WM-Qualifikation überzeugte Italien durchaus über weite Strecken – so lange zumindest, bis das WM-Ticket vorzeitig gesichert war. Wie die Engländer auch schafften die Südeuropäer sechs Siege und vier Unentschieden.

Personal & Umfeld

Auf Seiten der Engländer könnte die Zeit gegen Alex Oxlade-Chamberlain laufen, der sich gegen Ecuador am Knie verletzte. Sorgen bereitet auch noch Danny Welbeck, der ebenso angeschlagen ist. Er soll in der offensiven Dreierkette hinter Stoßstürmer Daniel Sturridge zum Einsatz kommen, wo auch der mittlerweile nicht unumstrittene Wayne Rooney erwartet wird. Ob über den linken Flügel oder doch im Zentrum, lässt Hodgson offen. Im defensiven Mittelfeld heißt der Leader derweil Steven Gerrard vom FC Liverpool. Joe Hart von Manchester City wird den englischen Kasten hüten.

„Italien hängt nicht von Pirlo ab. Wir sind 23 Spieler. Um bis ins Finale zu gelangen, ist der Beitrag von jedem von uns wichtig, wie bereits bei der WM in Berlin im Jahr 2006 bewiesen.“ – Andrea Pirlo

Besonders hart hat es die Italiener in der Vorbereitung erwischt. Denn mit Riccardo Montolivo fehlt der Squadra Azzurra ihr Kapitän, nachdem der sich im Test gegen die Iren das Schienbein gebrochen hatte. Daher plant Nationaltrainer Cesare Prandelli seine Taktik ein Stück weit umzustellen, so dass Andrea Pirlo und Marco Verratti von Paris Saint Germain eine Art Doppel-Regisseur spielen sollen. Das Problem ist nur: Auch Verrattis Einsatz ist noch fraglich. In vorderster Front ist man natürlich angewiesen auf Mario Balotelli – und kann nur hoffen, dass das Enfant terrible sich im Dienste der Mannschaft stellt und ruhig bleibt. Alessio Cerci vom FC Turin könnte an seiner Seite stürmen.

England vs. Italien: Direkte Duelle & Statistiken

Den Klassiker zwischen England und Italien gab es mittlerweile schon 24 Mal, die Italiener liegen mit 9:8 Siegen knapp vorne, während sieben Begegnungen ohne einen Gewinner endeten. Das einzige Duell bei einer Weltmeisterschaft entschied Italien im eigenen Land beim Spiel um Platz drei mit 2:1 zu seinen Gunsten. Den letzten Vergleich gewannen allerdings 2012 in einem Testspiel zu Hause die Engländer. Kurz zuvor im Sommer hatte es nach 90 und auch 120 Minuten noch 0:0 im Viertelfinale der Euro 2012 gestanden. Das Elfmeterschießen verlor – wie sollte es anders sein – England dann. In insgesamt sieben Pflichtspielen fielen nur ein Mal mehr als zwei Tore – das war bei besagter Weltmeisterschaft 1990 in Italien.

Prognose, Wett-Tipps & Quoten

Die Buchmacher können sich selbst kaum für ein Team als Favorit entscheiden. Von daher fallen Wetten auf diesen Klassiker nicht einfach. Fallen nicht mehr als drei Tore, was in sieben Pflichtspielen noch nie der Fall war, wäre unsere sicherste Wette mit wenig Risiko safe. Etwas mehr geht ihr stattdessen für ein Under 2.5. Tendenziell scheinen uns die Engländer besser drauf. Wollt ihr also etwas mehr riskieren, empfehlen wir einen englischen Sieg mit einer Value Bet bei Interwetten.

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