Formel 1: Sebastian Vettel von Marko in Schutz genommen

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Die letzten vier Saisons der Formel 1 gab es nur einen Namen, der Woche für Woche ganz oben auf dem Treppchen stand: Sebastian Vettel. In dieser Saison waren die Erwartungen an den Heppenheimer erneut sehr groß, doch bislang kann er diesen nicht gerecht werden. Vettel fährt eine vergleichsweise schwache Saison, was man zu einem großen Teil den Regeländerungen und dem damit verbundenen neuen Auto anrechnen kann. Dennoch liegt Vettel in der Fahrerwertung hinter seinem Teamkollegen Daniel Ricciardo, der erst vor dieser Saison ins Team von Red Bull gekommen ist. Von Helmut Marko, Red Bulls Motorsportberater, wird der 27-Jährige jetzt in Schutz genommen.

Sommerpause vorbei: Red Bull will noch einmal angreifen

Nach einer mehrwöchigen Sommerpause nimmt die Formel 1 am kommenden Wochenende wieder Fahrt auf. Im ersten Rennen geht es um den Grand Prix von Spa-Francorchamps, einer beliebten Rennstrecke bei vielen Formel-1-Piloten. Sebastian Vettel wartet derweil noch auf seinen ersten Saisonsieg, den er sich in Spa-Francorchamps ein weiteres Mal als Ziel gesetzt hat. Nach einer eher enttäuschenden Saison des Heppenheimers stehen die Chancen mit einer Quote von 23.00 bei bet365 nicht sonderlich gut. Dennoch ist Vettel überzeugt und möchte nach der Sommerpause mit Red Bull noch einmal angreifen.

Bisher hat sich Sebastian Vettel nur zweimal über den dritten Platz freuen dürfen. Die guten Rennen in Kanada und Malaysia haben ihm zumindest schon 88 Punkte in der Fahrerwertung beschaffen, sodass Vettel immerhin auf dem sechsten Rang steht. Ein wenig enttäuschend für den vielleicht besten Formel-1-Fahrer der letzten Jahre ist, dass sein Teamkollege Daniel Ricciardo ganz offensichtlich besser mit dem neuen Boliden zurecht kommt und daher vor ihm in der Fahrerwertung liegt.

Für Red Bulls Motorsportberater Marko hat dies nichts zu bedeuten. „Man muss die Gründe erkennen, warum etwas nicht so läuft“, erklärte der Österreicher. „Bei Vettel lag es zum größten Teil daran, dass es extreme Zuverlässigkeitsprobleme mit seinem Auto gab, und wenn es dann mal lief, hatte er Pech. Ein schlechterer Fahrer als die Jahre zuvor war er jedenfalls nicht“, legt Marko die schützende Hand über seinen Piloten. Er kann sich gut vorstellen, dass Vettel und Ricciardo in dieser Saison noch etwas bewegen können. Vielleicht schafft er es schon in Spa die beiden Mercedes-Piloten Lewis Hamilton (1.72) und Nico Rosberg (2.62) hinter sich zu lassen.

„Vettel hat seine Batterie neu aufgeladen“

Marko weiß genau, dass Vettel nach der Sommerpause noch einmal für eine Überraschung gut sein könnte. „Sebastian kann wie kaum ein anderer seine Batterie neu aufladen. Es war extrem, wie er sich in den letzten Jahren gerade nach der Sommerpause noch mal steigern konnte“, wird Marko von „Sport.de" zitiert. Zwar ist die Titelverteidigung für Vettel schon so gut wie gelaufen (201.00), doch kann er die Silberpfeile durchaus noch ein wenig ärgern. Auf Rosberg hat der Heppenheimer einen Rückstand von 114 Zählern und Hamilton ist noch ganze 103 Punkte entfernt. Sie haben sich einen zu großen Vorsprung herausgefahren.

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(Bildquelle: http://www.fia.com/multimedia)