Grand Prix in Südkorea – Schlechte Stimmung hinter den Kulissen

Du bist hier: Magazin » News » Sport » Formel 1
0
Formula 1

Auf dem Weg zum vierten WM-Triumph in Folge ist Sebastian Vettel praktisch nicht mehr aufzuhalten. Doch dieser Weg ist für  den Heppenheimer nicht ganz einfach. Nach den letzten beiden gewonnenen Rennen musste er sich bereits bei der Siegerehrung Pfiffe anhören. Denn so einige Fans wollen mehr Abwechslung und mehr Spannung. Diesem Wunsch soll Vettel laut einem originellen Tipp nun nachgehen.

In Südkorea verlieren, um Fans zu gewinnen

Als ungelernter Imageberater probiert sich für Vettel Pirelli-Motorsportboss Paul Hembery. Er hat eine originelle Idee, damit sich Vettels Ansehen bei den Fans verbessert. „Sebastian wird nur wieder beliebt, wenn er anfängt zu verlieren“, sagte der 47-Jährige voraus. „Er muss sich bei einer Niederlage hinstellen, trotzdem lachen und demütiger werden. Die Art, wie er mit der Niederlage umgeht, entscheidet, wie die Leute ihn weiterhin bewerten. Niemand liebt einen schlechten Verlierer!“

Zuletzt in Singapur hatte Vettel bei Zieleinfahrt einen Vorsprung von 32 Sekunden. Hembery erklärt sich bereit, dem Red Bull Piloten beim Verlieren zu helfen. „Wir geben dir einfach nur drei Reifen, dann klappt’s vielleicht mit dem Verlieren.“

Einheitssprit in der Formel 1

Neben den eintönigen Ausgängen der Rennen könnte nun auch der Sprit vereinheitlicht werden. Fans, die sich nach Abwechslung sehnen, werden sich daran ebenso wenig erfreuen, wie die Rennteams selbst. Bislang hat jeder Rennstall einen eigenen Vertrag mit einem Spritlieferanten, doch nun heißt es aus Insiderkreisen, man habe Angst vor einem Einheits-Spritlieferanten.

Fahrer zu schwer für den Formel 1-Wagen?

Am Beispiel von Nico Hülkenberg brodelt das Thema des Gewichts der Rennfahrer erneut auf. Er hätte für 2014 möglicherweise die Chance auf ein Platz im Cockpit von McLaren-Fahrer Sergio Perez. Allerdings macht sich das britische Team sorgen um das relativ hohe Körpergewicht von Hülkenberg. Man könne dann nicht mehr so gut Ballastgewicht am Wagen positionieren, dass die Balance des Renners verbessert wird.

Ein Geheimnis, dass leichtere Fahrer bessere Chancen haben, ist es schon lange nicht. Mit über 70 Kilogramm ist man schon nicht mehr so gut geeignet, um in ein Rennauto zu steigen. Probleme haben damit zum einen Nico Hülkenberg (1.84 m, 74 kg), Adrian Sutil (1.83 m, 75 kg) sowie Jenson Button (1.83 m, 72 kg). Vettel ist hingegen nur 1.74 m groß und wiegt rund 65 Kilo.

Für das Wochenende in Korea findet man dennoch ein altbekanntes Bild vor. Vettel ha tmit 1.66 bei BetVictor die beste Quote auf den Sieg, gefolgt von Alonso mit 6.00, Hamilton mit 6.50 und Räikkönen mit 11.00.

Zu den Wetten bei BetVictor geht es hier.

(Bildquelle: http://www.fia.com/multimedia)