Großer Preis von China: Kann Vettel den Rückstand aufholen?

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Beim großen Preis von China ging es beim ersten Training der Formel 1 bereits heiß her. So hatten sämtliche Zuschauer wahrscheinlich mit einer Spitzenplatzierung der Mercedes-Fahrer gerechnet, die beste Zeit musste in dieser Woche jedoch an einen Ferrari abgegeben werden. Nico Rosberg hatte es nicht geschafft, die beste Zeit im freien Training zu erfahren und ließ in China dem zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso den Vortritt. In 1:39,783 Minuten fuhr der gebürtige Spanier um den anspruchsvollen Rundkurs.

Neuer Ferrari-Teamchef beschert Bestzeit im ersten Training

Unter dem neuen Ferrari-Teamchef Marco Mattiacci scheint Top-Fahrer Fernando Alonso noch einmal weitere Kapazitäten entdeckt zu haben. Mattiacci war erst in dieser Woche als Nachfolger von Stefano Domenicali gekommen. Der Rennfahrer des Traditionsrennstalls, Fernando Alonso, konnte im ersten freien Training die beste Zeit erfahren und war damit schneller als die aktuell eigentlich unschlagbaren Mercedes-Flitzer. Nico Rosberg raste mit seinem Silberpfeil mit einem Rückstand von 0.398 Sekunden auf den zweiten Platz. Die drittbeste Zeit konnte sich ein Red Bull sichern. Doch nicht Vettel sondern sein Teamkollege Daniel Ricciardo war etwa eine Sekunde langsamer als Alonso.

In China herrschen aktuell besondere Bedingungen. Mit kühlen Außentemperaturen von etwa 14 Grad und einer Asphalttemperatur von nur 21 Grad fällt es zahlreichen Fahrer schwer, das Beste aus ihren Autos herauszuholen. Unter den erschwerten Bedingungen fuhren viele Teams, darunter auch Mercedes, nur wenige Runden. Lewis Hamilton fuhr vorerst nur 9 Runden und Rosberg beließ es bei 16 Runden. Alonso hatte die Strecke und sein Auto ein wenig länger beansprucht. Auf dem Shanghai International Circuit drehte er 20 Runden.

Trainingsergebnisse nur wenig aussagekräftig

In der Formel 1 kommt es bekanntlich auf das Gewicht des Fahrers sowie des Autos an. Entscheidend ist daher auch, mit wie viel Sprit die Autos fahren. Jeder Liter mehr kann sich auf das Ergebnis im freien Training auswirken. Da sich keines der Teams in die Karten schauen lässt, wer mit wieviel Sprit unterwegs ist, bleiben die Trainingsergebnisse nur wenig aussagekräftig bzw. lassen sich nur schwer einordnen.

Dass Sebastian Vettel nur auf dem neunten Platz landen konnte, sei dennoch schade. Der Titelverteidiger hatte sich bereits vom Training ein wenig mehr erhofft, musste sich jedoch mit einem Mittelfeldplatz begnügen. Mit Lews Hamilton im Mercedes hatte Vettel jedoch beste Gesellschaft. Der Rennfahrer hatte bereits zwei Rennen in dieser Saison gewinnen können, landete jedoch nur einen Platz vor dem Heppenheimer.

Vettel sieht wenige Chancen auf schnelle Verbesserungen

Bevor das Rennen in China begonnen hat, äußerte sich Vettel bereits kritisch gegenüber den Chancen im Rennen. An den Rennautos von Mercedes kommt der Heppenheimer aktuell einfach nicht vorbei. „Zwischen uns und Mercedes gibt es im Moment eine große Lücke. Es wäre eine massive Überraschung, wenn wir die hier schließen könnten“, sagte Vettel in Shanghai. Lediglich den Regen sieht er als eventuelle Chance, relativ weit vorne zu landen. „Das könnte uns helfen, weiter vorne aufzutauchen.“ Für das Qualifying ist aktuell Dauerregen angesagt und beim Rennen besteht Schauergefahr.

Aktuell stehen noch keine Quoten für das Rennen zur Verfügung. Es kann jedoch schon jetzt bei bet365 darauf gewettet werden, ob der Sieger mit einem Vorsprung von bis zu 5 (2.62), zwischen 5 und 10 (3.75) oder über 10 Sekunden (2.20) ins Ziel kommt. Interessant wäre auch eine Wette auf die Verwendung des Safety Cars im Rennen. Mit einer Quote von 2.20 kommt es zum Einsatz und mit 1.16 nicht.

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(Bildquelle: http://www.fia.com/multimedia)