Spannung im Abstiegskampf: Zieht der VfB Stuttgart mit dem HSV gleich?

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Wenn der Hamburger SV seine jüngste Heimserie fortsetzen kann, dann wird es vermutlich zu einem kleinen Etappenziel bis zur Winterpause reichen – ein Nichtabstiegsplatz ist bis kurz vor Weihnachten die Vorgabe. Die Rothosen sind auf dem besten Weg dorthin. Doch auch der VfB Stuttgart kann dieses Ziel noch erreichen, wenn an der Elbe eine Überraschung gelingt. Denn zum Abschluss der Hinrunde geht es anschließend zu Hause gegen den SC Paderborn, wo die Schwaben gewiss nicht chancenlos sein werden. Es bleibt also mehr als spannend im Abstiegskampf.

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Zum Ende der Hinrunde erwartet alle Fußballfans noch einmal die geballte Ladung Bundesliga, denn eine Englische Woche steht auf dem Programm. Am Dienstagabend (16. Dezember 2014) stehen sich ab 20 Uhr dann unter anderem in der Imtech-Arena der Hamburger SV und der VfB Stuttgart gegenüber. Die Hamburger liegen mit 16 Punkten knapp über dem Strich, Stuttgart ist mit 13 Zählern Tabellenletzter. Doch davor tummeln sich zahlreiche Teams mit 14 Punkten. Gewinnt also der VfB, könnte ihm ein großer Sprung gelingen. Dafür spricht eine ganz besondere Statistik, die ihr unter anderem in unserer Analyse in der Kategorie Formkurve nachlesen könnt.

Von der Redaktion empfohlene Wetten

Diese drei lohnenswerten Wetten mit geringem, mittleren und höherem Risiko haben wir für euch ermittelt. Die Begründungen lest ihr in den nachfolgenden Absätzen.

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Tipp auf:Doppelte Chance 1X
 
Beste Wettquote1,35 - Unit 7/10niedrigmittelhoch
 
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Ausgangslage & Formkurve

11_ausgangslage_formkurveDrei Spiele in Serie hat der Hamburger SV nun schon in der heimischen Imtech-Arena gewonnen. Zwar stets knapp, aber das war die Grundlage dafür, dass die Abstiegsränge momentan verlassen werden konnten. In zwei dieser drei Heimsiege kassierte die Mannschaft von Joe Zinnbauer kein Gegentor. In allen sieben Heimspielen kommt der HSV zudem auch nur auf sieben Gegentore. Stabilität vor eigenem Publikum – das scheint aktuell die Trumpfkarte zu sein, die die Hanseaten in der Hand halten. Sieben erzielte Tore sind zwar nicht gut zu Hause. Doch die Offensivprobleme (nur zwei Treffer in der Fremde) zeigte Hamburg im eigenen Stadion zuletzt eher nicht.

Stuttgart hat nur zwei seiner acht Auswärtsspiele gewonnen, aber auch bereits drei Mal remis gespielt. Macht summa summarum neun Punkte, die sogar Platz fünf in der Auswärtstabelle der Bundesliga bedeuten. Tore erzielten die Schwaben dabei auswärts reichlich – es waren sogar schon 15 Stück an der Zahl. Das ist der Bestwert der Liga, den selbst der große FC Bayern München nicht überbieten kann. Fakt ist allerdings auch: Mit 16 Gegentoren stellt Stuttgart in der Fremde eine der schwächsten Abwehrreihen. 32 Gegentreffer insgesamt bedeuten sogar die zweitschlechteste Defensive hinter der Mannschaft von Werder Bremen, die bereits 34 Gegentore zuließ. Zudem hat der VfB Stuttgart nur drei seiner letzten zehn Pflichtspiele gewinnen können. Der HSV kommt im selben Zeitraum auf vier Siege und auch auf zwei Unentschieden wie die Schwaben. Somit scheinen die Rothosen etwas besser in Form zu sein als die Gäste aus dem Ländle.

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Personal & Umfeld

12_personal_umfeldAlles in allem hat sich die Personalsituation beim Hamburger SV stabilisiert. Das zeigt zum Beispiel auch die Tatsache, dass selbst ein Kreativspieler wie Rafael van der Vaart den Abstiegskampf vorbildlich vorlebt. Eng könnte es lediglich in der Viererkette werden. Dort fällt ohnehin mit Heiko Westermann ein erfahrener Profi aus. Sein Ersatz Cleber ist angeschlagen, möglicherweise fällt er gegen den VfB auch aus. Dann muss Gojko Kacar zeigen, dass er sich seinen Platz in der Startelf verdient. Doch kurz vor Abschluss der Hinrunde droht beim HSV auch die Gelbe Gefahr: Mit Ostrzolek, Behrami, van der Vaart sowie Philipp Müller sind gleich vier Spieler vorbelastet.

„Die Unsicherheit bei den Spielern ist da. Im Abstiegskampf geht es nur darum zu kämpfen. Dazu muss man auch die Spieler mal kitzeln.“ – Huub Stevens, VfB Stuttgart

Vedad Ibisevic arbeitet hart an seinem Comeback, trainiert mittlerweile wieder mit der Mannschaft. Vielleicht reicht es sogar schon als Joker beim HSV. Denn im Angriff ist die Aufstellung von Huub Stevens eher eine Notlösung. Mohammed Abdellaoue bleibt verletzt. Martin Harnik ist angeschlagen, droht wie in Mainz erneut auszufallen. Timo Werner und Daniel Ginszek werden daher vorne stürmen, erste Alternative wäre Konstantin Rausch. Im Mittelfeld könnte Stevens ebenfalls tauschen. Der in Mainz eingewechselte Alexandru Maxim legte zum 1:1 auf, der eingewechselte Filip Kostic erzielte diesen Ausgleich bei den 05ern. Gut möglich also, dass dieses Duo mit einem Einsatz von Beginn an belohnt wird. Innenverteidiger Antonio Rüdiger ist weiterhin verletzt. Für ihn spielt Georg Niedermeier.

Die statistischen Highlights

  • HeimserieDrei Siege, zwei ohne Gegentor bejubelte der HSV zuletzt
  • TorgarantieSchon 15 Mal traf der VfB auswärts, kassierte dort aber auch bereits 16 Gegentore
  • Sturmflut IIn 18 der letzten 20 Duelle in Hamburg fiel stets mehr als ein Tor
  • Sturmflut IIIn 14 von 20 Heimspielen gegen den VfB fielen in Hamburg auch mehr als zwei Treffer
  • HeimschwächeDer Hamburger SV gewann die letzten drei Heimspiele gegen Stuttgart nicht

Hamburger SV vs. VfB Stuttgart: Direkte Duelle & Statistiken

14_direkte_duelle_statistikenHamburg war zuletzt immer ein gutes Pflaster für die Gäste aus dem Schwabenland. Denn dem HSV gelang in seinen letzten drei Heimspielen lediglich ein Unentschieden. Beim 3:3 in der Saison 2013/14 gab es keinen Sieger. Zuvor setzte sich der VfB Stuttgart zwei Mal durch – ohne dabei ein Gegentor zu kassieren. 1:0 und 4:0 gewannen die Stuttgarter in der Hansestadt. Die Gesamtbilanz in mittlerweile schon 98 Bundesligaspielen zwischen den beiden Traditionsvereinen spricht noch für die Rothosen. Die setzten sich 42 Mal durch, während der VfB auf 35 Siege kommt. 21 Mal endete die Begegnung unentschieden, also nur im Schnitt etwa jedes fünfte Spiel. Tore fielen aber bereits 301 an der Zahl, so dass statistisch pro Match ein Over 2.5 die Regel ist. So war es auch in 14 der vergangenen 20 Heimspiele des HSV. In 18 dieser Duelle fielen außerdem stets mehr als ein Treffer. Over-Torwetten scheinen bei dieser Paarung also eine Variante, über die Tipper ernsthaft nachdenken sollten.

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Prognose, Wett-Tipps & Quoten

15_prognose_tipps_quotenNatürlich steht der VfB Stuttgart mit neun Punkten sogar auf Platz fünf der Auswärtstabelle, hat aber auch nur zwei Mal in fremden Stadien gewinnen können. Der HSV kommt unterdessen mit einer Heimserie daher, so dass unsere Redaktion eine Doppelte Chance 1X für gerechtfertigt hält, solltet ihr möglichst wenig Risiko eingehen wollen. Die beste Quote ergattert ihr in diesem Fall bei Tipico mit 1,35. Der deutsche Bookie ist auch der Sportwetten-Anbieter eurer Wahl, wenn ihr auf einen Heimsieg des HSV wetten wollt. 2,25 beträgt dann die Quote. Die Wette birgt natürlich einiges Risiko mehr, wir halten sie aber noch absolut für realistisch. Ein etwas geringeres Risiko geht ihr vermutlich mit einem Over 2.5, denn in 14 der letzten 20 Partien in Hamburg fielen gegen den VfB stets mehr als zwei Treffer. Mit 1,85 bietet bet365 für diese Wette eine sehr gute Quote von 1,85. Als Alternative für die Doppelte Chance 1X empfehlen wir darüber hinaus auch ein Over 1.5 – mit nur leicht schlechterer Quote als bei DC1X.