Wie gut verkraftet Kolumbien den WM-Ausfall von Falcao?

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Der amtierende Asienmeister, der Europameister von 2004, der Südamerikameister von 2001 sowie die Vizemeister bei der Afrikameisterschaft 2012 – so schwach wie es auf den ersten Blick scheint, ist die Gruppe C bei der Weltmeisterschaft mit Japan, Griechenland, Kolumbien und der Elfenbeinküste gar nicht mal besetzt. Alle vier Teams haben ihre Qualitäten, so dass es vermutlich ganz besonders spannend zugehen wird im Rennen um die zwei Tickets für das WM-Achtelfinale. Den Auftakt in der Gruppe C machen Kolumbien und Griechenland.

Kolumbien vs. Griechenland

Das Match zwischen Kolumbien und Griechenland ist die erste Partie in der Gruppe C bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. In der Nacht begegnen sich anschließend dann noch die Elfenbeinküste und Japan. Angepfiffen wird dieses erste Gruppenspiel am Samstag, den 14. Juni um 18 Uhr im Estadio Governador Magalhaes Pinto in Belo Horizonte. So wie Chile, das allerdings in der weitaus schwereren Gruppe B antreten muss, wurde auch Kolumbien von einigen Experten im Vorfeld als Team gehandelt, das es weit schaffen könnte bei der Weltmeisterschaft. Mittlerweile allerdings sind Zweifel aufgrund zahlreicher Verletzungen mehr als angebracht.

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Ausgangslage & Formkurve

Seit nunmehr sieben Partien ist Kolumbiens Nationalmannschaft nun schon unbesiegt, wenngleich vier Partien davon auch nur unentschieden endeten. Den letzten Härtetest vor der WM gestalteten die Cafeteros mit 3:0 gegen Jordanien erfolgreich. Allerdings resultieren zwei der drei Treffer aus Elfmetern und zwei Tore fielen auch erst in den Schlussminuten. Zuvor erreichte Kolumbien drei Remis, wobei das 0:0 in den Niederlanden nicht von schlechten Eltern war. Es folgte ein 1:1 gegen Tunesien sowie ein 2:2 gegen Senegal. Eine starke Leistung zeigten die Kolumbianer zudem Ende 2013, als sie ein Testspiel bei den in der WM-Qualifikation überzeugenden Belgiern mit 2:0 gewannen.

Nach zuletzt nicht so glänzenden Resultaten hat Griechenland seine WM-Generalprobe dann immerhin doch mit 2:1 gegen Bolivien gewonnen – ein erster Aufwärtstrend ist somit zu erkennen. Und das dann noch gegen eine südamerikanische Mannschaft, die gewiss die Partie gegen Kolumbien simulieren sollte. Zuvor blieben die Griechen drei Spiele in Serie ohne eigenes Tor. Einem 0:2 gegen Südkorea folgten zwei torlose Unentschieden gegen Portugal und Nigeria. In den Play-offs der WM-Qualifikation bewiesen die Hellenen allerdings, dass man mit ihnen rechnen sollte. Gegen Rumänien reichte nach einem 3:1-Sieg zu Hause schließlich ein 1:1 in Bukarest, um die WM-Fahrkarte endgültig zu lösen.

Personal & Umfeld

Die Kolumbianer waren in der WM-Vorbereitung wahrlich nicht zu beneiden. Am härtesten trifft Los Cafeteros bestimmt der Ausfall des größten Stars, Stürmer Radamel Falcao vom AS Monaco. Doch das ist nicht der einzige Akteur, auf den Jose Pekerman außerplanmäßig verzichten muss. Neben Falcao, der nach seinem Kreuzbandriss im Januar nicht mehr rechtzeitig fit geworden ist, fehlen auch die verletzten Verteidiger Luis Perea und Edwin Valencia, der fürs defensive Mittelfeld vorgesehen war. Zudem verzichtete Pekermann auf Luis Muriel. In der Partie gegen Griechenland ist außerdem noch Fredy Guarin von Inter Mailand gesperrt.

„Es ist eine traurige Nacht. Ich muss schmerzvoll erklären, dass Falcao und Luis Perea wegen ihrer Verletzungen nicht an der WM teilnehmen können“ – Jose Pekerman

Griechenlands Kader ist bestückt mit sehr vielen „alten Recken“, die jede Menge Erfahrung mitbringen für solch ein großes Turnier wie die Weltmeisterschaft in Brasilien. Das zumindest spricht für die Hellenen, außerdem natürlich ihre Stärke in der Abwehr, wo Borussia Dortmunds Sokratis in den Innenverteidigung gesetzt ist. In der Zentrale läuft derweil alles über Konstantinos Katsouranis. Im Sturm soll es Konstantinos Mitroglou vom FC Fulham richten und Tore für die eher offensiv schwachen Griechen erzielen.

Kolumbien vs. Griechenland: Direkte Duelle & Statistiken

Exakt 20 Jahre ist es her, als Kolumbien im bislang einzigen direkten Duell auf Griechenland traf und dieses Duell mit 2:0 für sich entschied. Von insgesamt zehn Partien der Griechen gegen südamerikanische Teams wurden auch nur zwei gewonnen, und drei weitere endeten Unentschieden. Somit verloren die Hellenen die Hälfte aller ihrer Spiele gegen Teams aus Südamerika. In der WM-Qualifikation allerdings entpuppte sich die Europäer als fast maximale Minimalisten. Mit nur zwölf eigenen Toren schafften sie in zehn Spielen immerhin acht Siege. Hinzu kamen ein Unentschieden und eine Niederlage. In acht dieser Spiele fielen darüber hinaus auch nie mehr als zwei Tore.

Prognose, Wett-Tipps & Quoten

Auch wenn Kolumbien trotz des Ausfalls vor allem von Falcao einen herben Rückschlag hinnehmen musste, so sind die Südamerikaner sicherlich grundsätzlich stärker einzuschätzen, auch wegen des Fast-Heimvorteils. Auf der anderen Seite sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Griechenland seit sieben Pflichtspielen (also in der WM-Quali) nicht mehr verloren hat. Hier scheint selbst eine Doppelte Chance mit sehr niedrigen Quote das Risiko nicht wert, weswegen wir raten, euch lieber auf Torwetten zu konzentrieren und bei Under 3.5 anzufangen. Für ein riskanteres Under 1.5 winkt bei Ladbrokes sogar eine Value Bet.