Start gegen Ecuador: Die Schweiz hat das Viertelfinale im Visier

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Die Schweiz hat sich viel vorgenommen. Nachdem bei der WM 2010 schon nach der Vorrunde Schluss war, weil die Eidgenossen nicht gegen Honduras im letzten Gruppenspiel gewinnen konnten, soll es dieses Mal bitteschön das Viertelfinale werden. Potenzial steckt jedenfalls eine Menge im Team von Ottmar Hitzfeld. Doch einen Haken gibt es bei der Schweizer Mission: Auch dieses Mal heißt der Gegner zum Abschluss der Gruppe E Honduras. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

Schweiz vs. Ecuador

Das erste Spiel in der Gruppe E der WM 2014 in Brasilien trägt die Schweiz gegen Ecuador aus. Es wird am Sonntag, den 15. Juni, um 18 Uhr angepfiffen. Austragungsort ist das Estadio Nacional in der Hauptstadt Brasilia. Dort finden ziemlich genau 70.000 Fußballfans Platz, die vermutlich in der Mehrzahl dem südamerikanischen Nachbarn aus Ecuador die Daumen drücken werden. Leicht favorisiert allerdings gehen die Schweizer, unsere Nachbarn also, ins Rennen. Am Abend begegnen sich in der Gruppe E dann noch anschließend Frankreich und Honduras.

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Ausgangslage & Formkurve

Nachdem die Schweiz ihre WM-Qualifikation souverän und ohne eine einzige Niederlage als Gruppensieger abgeschlossen und das Ticket für die Weltmeisterschaft gebucht hatte, ging es zunächst in der Reihe der Testspiele mit einer 1:2-Niederlage gegen Südkorea weiter. Doch das blieb ein Ausrutscher. Die Schweiz steigerte sich kontinuierlich. Es folgte ein 2:2 gegen Kroatien, dann ein knappes 1:0 gegen Jamaika, wo das entscheidende Tor erst in der Schlussphase fiel. Bei der WM-Generalprobe, die am 3. Juni sehr früh stattfand, wurde schlussendlich Peru mit 2:0 geschlagen. Wieder erzielte die Schweiz beide Tore in der letzten Viertelstunde.

Das Team aus Ecuador hat eine holprige, um nicht zu sagen verkorkste WM-Vorbereitung hinter sich, denn nur eines von sechs Spielen nach der WM-Qualifikation wurde gewonnen. 4:3 schlug Ecuador dank einer Energieleistung Australien. Zur Pause hatten die Socceroos noch 3:0 in Front gelegen. Sicherlich nicht unerwähnt sollten zwei Unentschieden bleiben, die La Tri gegen die Niederlande (1:1) und auch bei der WM-Generalprobe gegen England (2:2) erspielte. Da haben die Südamerikaner gezeigt, dass mit ihnen an einem guten Tag zu rechnen ist. Außerdem muss die sehr starke Defensive in der WM-Quali genannt werden, denn in 16 Begegnungen kassierte Ecuador auch nur 16 Gegentore, der drittbeste Wert hinter Koliumbien (13) und Argentinien (16).

Personal & Umfeld

Josip Drmic vom 1. FC Nürnberg gönnte sich im letzten Test gegen Peru zwar eine kleine sportliche Auszeit, darf aber dennoch wohl zu Gewinnern der Vorbereitung im Team von Trainer Ottmar Hitzfeld genannt werden. Beim 2:2 gegen Kroatien schnürte er ein Doppelpack, und auch beim 1:0 gegen Jamaika hieß der Torschütze Drmic. Der Star der Mannschaft spielt ebenfalls in der Bundesliga, beim FC Bayern, und heißt Xherdan Shaqiri. Das Tor hütet Diego Benaglio vom VfL Wolfsburg. Sein Vereinskollege verteidigt auf links und hört auf den Namen Ricardo Rodriguez. Ottmar Hitzfeld blieb vom Verletzungspech verschont. Die Schweiz scheint sich exakt und optimal auf den ersten Anpfiff zu fokussieren.

„Dieses Team hat sich zu einer Einheit geformt.“ – Ottmar Hitzfeld

Für Segundo Castillo hat die Zeit nicht mehr gereicht. Auf seinen erfahrenen Mann im defensiven Mittelfeld muss Ecuador also bei der WM 2014 verzichten. Stattdessen wurde Oswaldo Minda in La Tri nachnominiert. Einer der Topspieler der Südamerikaner spielt im Sturm: Auf Enner Valencia müssen die Schweizer besonders aufpassen, aber dabei bloß nicht seinen Partner im Angriff vergessen, denn Felipe Caicedo war mit sieben Toren der fünftbeste Schütze in Südamerikas WM-Qualifikation. Übrigens: Die Rote Karte für Antonio Valencia, dem Kicker von Manchester United, im Test gegen England hat keine Auswirkungen auf die WM. Er darf auflaufen – und wird es auch tun.

Schweiz vs. Ecuador: Direkte Duelle & Statistiken

Ein direktes Duell gegen Ecuador gab es noch nicht für die Schweiz. Diese Paarung ist bei der WM 2014 in Brasilien eine Premiere. Auffällig ist allerdings, dass die Eidgenossen nur gegen zwei von acht bisherigen Gegnern aus Südamerika eine positive Bilanz aufweisen. Das liegt auch daran, weil es gegen Peru (2:0) und Venezuela (1:0) auch erst ein Spiel gab. Bei den Weltmeisterschafts-Endrunden bislang hat die Schweiz zudem alle ihre vier Spiele gegen Südamerikaner verloren und wartet seit drei Begegnungen dabei sogar auf einen Torerfolg. Diese Art von Bilanzen sprechen nicht gerade für die Schweiz.

Prognose, Wett-Tipps & Quoten

Wir haben sehr lange recherchiert – es gibt für diese Paarung kaum eine Value Bet, die wir mit gutem Gewissen empfehlen können. Einen zwar risikoreichen, aber nicht völlig abwegigen und noch dazu wertigen Tipp haben wir dann aber doch noch gefunden für ein Under 1.5 bei Ladbrokes. Die Sache liegt auf der Hand: Ecuador bewies in der Quali Defensivstärke. Die Schweiz kassierte in ihren zehn Spielen auch nur sechs Gegentore. Vor allem aber fielen in den letzten zwölf der 14 Schweizer Spiele in den WM-Endrunden oder -Qualifikationen stets weniger als drei Tore. Und bis auf eine Ausnahme (4:4 gegen Island) hat die Schweiz auch selbst nie mehr als zwei Tore in der aktuellen WM-Quali geschossen. Ein Under 2.5 scheint also ein sehr ordentlicher Tipp – ein Under 1.5 eben durchaus möglich.

  • Doppelte Chance 1X – Stake 8/10 – 1,40 @ mybet
  • Under 2.5 – Stake 7/10 – 1,50 @ Tipico
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