Shaqiris Verletzung schlimmer als gedacht

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FC Bayern München

Nachdem wir zunächst von einer Pause von ein bis zwei Wochen für Xherdan Shaqiri ausgegangen waren, stellt sich heraus, dass seine Verletzung doch schlimmer ist, als zunächst angenommen wurde. Der Schweizer Nationalarzt gab direkt nach dem Spiel, in dem die Verletzung aufgetreten war, eine wage Prognose ab und schätze auf eine Erholungszeit von nur wenigen Wochen. Nun unterzog die der Bayern-Profi näheren Untersuchungen. Beim Spiel gegen Albanien zog er sich einen Muskelbündelriss zu, sodass für ihn wahrscheinlich die gesamte Hinrunde beim FC Bayern gelaufen ist.

Bittere Diagnose für Shaqiri

Im Spiel gegen Albanien zog sich Shaqiri eine Verletzung zu, mit der er zunächst weiterspielte und sogar ein Tor erzielte. Nach der Auswechslung ging man von einer Zerrung aus, die sich nun allerdings als Muskelbündelriss im rechten, hinteren Oberschenkel herausstellte. Für ihn ist die Diagnose von Bayerns Vereinsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt besonders bitter, da er beim FC Bayern unter Trainer Pep Guardiola regelmäßig zum Einsatz kam.

Laut Vereinsarzt braucht Shaqiri für die Genesung rund sechs bis sieben Wochen, was sogar das Hinrunden-Aus bedeuten könnte. „Die Diagnose ist bitter“, sagte der 22-Jährige auf der Vereinshomepage des FC Bayern. „Ich war in guter Form. Und jetzt das, schade.“

In sechs der acht Bundesligaspielen wurde er von Guardiola eingesetzt und hatte sich als Ziel gesetzt, auch im Pokal und in der Champions League zum Einsatz zu kommen. „Ich hatte schon mal einen Bündelriss, damals im linken Oberschenkel. Und anschließend bin ich relativ schnell wieder gesund geworden. Darauf hoffe ich auch diesmal“, erklärte der ehrgeizige Flügelspieler, der ab sofort hart an seinem Comeback arbeiten will.

Aussicht der Schweiz und Bayern

Ohne Shaqiri haben die Schweizer zumindest gegen Slowenien gewonnen und lösten dementsprechend mit Abstand das Ticket für die WM 2014 in Brasilien. Schon vor dem Spiel stand sogar fest, dass die Schweiz sicher dabei ist.

Für die Bayern geht es ohne den quirligen Mittelfeldspieler gegen so einige Mannschaften. Als erstes haben sie im heimischen Stadion Mainz zu Gast, gegen die sie als Tabellenführer als klarer Favorit gehen. Das die Mainzer zuletzt in Bayern gewonnen haben, war im Jahr 2010. Auch dieses Mal wird es mit einer Quote von 17.00 sehr schwer.

(Bildquelle: http://www.fcbayern.telekom.de/de/verein/ag/presse/index.php)