Testspiel gegen Kamerun: Licht und Schatten bei der DFB-Auswahl

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Das eher enttäuschende 2:2 gegen Kamerun am Sonntagabend hat die wichtigsten Fragen zur Nationalmannschaft nicht beantwortet. Die offenen Personalfragen und die nach dem Spielsystem stehen noch immer im Raum. Das Team, das auf dem Spielfeld stand, ist noch weit davon entfernt, optimal eingespielt zu sein und die Leidenschaft zu zeigen, die für einen Weltmeister unverzichtbar ist. Es gab auch gute spielerische Szenen, doch gibt es immer noch viel an der Entwicklung der Mannschaft zu feilen. Immerhin zeigte sich Sami Khedira in guter Form und konnte durch vollen Spieleinsatz überzeugen.

Starker Beginn des deutschen Teams und harte Zweikämpfe der Kameruner

Wie erwartet, fehlten beim Testspiel gegen Kamerun die verletzten Neuer, Lahm, Schmelzer und Schweinsteiger. Trotz der fehlenden Leistungsträger spielte das Team zu Beginn der Partie dominant und kam dem gegnerischen Tor immer wieder gefährlich nahe. Wiederholt nahmen die deutschen Spieler das Kameruner Netz unter Beschuss, doch mit dem Führungstor wollte es einfach nicht klappen. Kamerun hatte sich laut „Kicker" im Vorfeld vorgenommen, die Oberhand beim Ballbesitz zu behalten – doch das gelang den Spielern nicht wirklich. Was sie bei Ballbesitz nicht umsetzen konnten, versuchten die Kameruner mit Härte und verbissenen Zweikämpfen zu kompensieren.

Das brachte das deutsche Nationalteam völlig aus dem Konzept und bremste den Spielfluss nach und nach völlig aus. Zum Ende der ersten Halbzeit verlor die Spielweise des DFB-Teams immer mehr an System und die Mannschaft brachte in der Offensive fast nichts mehr zustande. Kamerun erstarkte dagegen zusehends und erarbeitete sich immer mehr Chancen – allerdings wurden die Bemühungen auch hier nicht gekrönt und es ging torlos in die Pause.

In der zweiten Halbzeit setzte Deutschland den Gegner zunächst wieder unter Druck, kam aber nicht an der eisern mauernden Kameruner Abwehr vorbei. Kamerun setzte im Angriff fast ausschließlich auf Eto’o und hatte in der 62. Minute schließlich Erfolg, als der Stürmer den Ball ins deutsche Tor lenkte. Mit der darauffolgenden Einwechslung von Podolski kam nun wieder Leben ins Spiel der Deutschen und nach sieben Minuten nach Einwechslung stand es 2:1 für das deutsche Team.  Die Freude währte jedoch nicht lange, denn in der 78. Minute traf Choupo-Moting zum Ausgleich und das 2:2 blieb trotz verstärkter Bemühungen der Deutschen bis zum Schlusspfiff unverändert.

Wird sich das Deutsche Team noch steigern?

Jetzt bleibt nur noch ein Testspiel vor dem Beginn der WM und auch für den Bundestrainer wird die Zeit für die wichtigen Entscheidungen knapp. Das kommende Testspiel bietet noch einmal die Möglichkeit, Spieler und Spielsysteme auszuprobieren. Am Freitag spielt die DFB-Auswahl gegen Armenien und Tipico hat dafür die passenden Quoten. Deutschland besiegt Armenien mit einer Quote 1.07 und verliert dieses wichtige Spiel mit einer Quote von 20.0. Die aktuellen Quoten für das erste WM-Gruppenspiel liegen bei 2.0 für einen Sieg Deutschlands und bei 3.9 für einen Sieg von Portugal.

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(Bildquelle: http://presse.dfb.de/index.php?id=presseportal)