Tommy Haas gewinnt ATP-Turnier in Wien

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Nachdem es Tommy Haas bereits als einziger Deutscher schaffte, ins Viertelfinale des ATP-Turniers in Wien einzuziehen, marschierte er bis in das Finale durch. Dort konnte er sich über seinen 15. Titel in seiner Karriere freuen. Damit hat er einen wichtigen Schritt zur Qualifikation zum ATP-Finale in London gemacht. Seine Hoffnungen im Kampf um einen Platz beim ATP-Finale hat er jedenfalls noch nicht aufgegeben. Der 35-Jährige sammelt mit dem Turniersieg wichtige Zähler für die ATP-Wertung.

Das gewonnene Endspiel sorgt für Hoffnung

Im Endspiel traf er auf Robin Haase und gewann gegen den Niederländer mit 6:3, 4:6, 6:4. Bereits im Jahr 2001 konnte der gebürtige Hamburger das Turnier in der österreichischen Hauptstadt gewinnen. Neben den Punkten in der ATP-Wertung erhielt Haas zusätzlich 90.500 Euro, die auf den Sieg des Turniers dotiert waren. Hoffnung, dass er eventuell noch an dem ATP-Finale in London teilnehmen kann, hat er noch. Jedoch spielen dort nur die besten acht Spieler der ATP-Tour dieses Jahres.

„Ich habe noch eine kleine Chance, aber ich muss weiter extrem gut spielen“, erklärte Haas, der sich in den nächsten Wochen auf die Turniere in Valencia und Paris vorbereiten will. Dort müsste er die fehlenden Punkte holen, um beim Finale in London dabei zu sein. Er weiß in etwa, wie weit er kommen müsste: „Vielleicht muss ich beim Masters in Paris sogar gewinnen.“

Die kommenden Turniere

Direkt in Runde eins in Valencia wartet sein deutscher Kollege Philipp Kohlschreiber auf ihn. Kohlschreiber musste sich Wien bereits frühzeitig vom Turniersieg verabschieden. Ein Sieg gegen Augsburger wird mit einer Quote von 1.57 bei Bet365 belohnt und würde Haas wichtige Punkte für das ATP-Finale bringen. Sollte Kohlschreiber gewinnen, erhält man den 2.25-fachen Einsatz zurück.

Derzeitig steht Haas auf dem 12. Platz des ATP-Rankings. Da Andy Murray für das Finale verletzungsbedingt abgesagt hat, würde ihm ein Vorrücken auf Position neun genügen. Vor ihm stehen jedoch noch der Kanadier M. Raonic und die beiden Franzosen R. Gasquet und J. Tsonga. Diese von ihren jeweiligen Plätzen zu verdrängen, dürfte ziemlich schwer werden.

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(Bildquelle: http://www.atpworldtour.com/Press/Daily-Media-Notes.aspx)