Klassiker mit Endspielstimmung: Uruguay fordert die Three Lions

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„Do or Die“ – so titelt die englische Medienlandschaft vor dem anstehenden Klassiker gegen Uruguay. Die Angst vor einem Ausscheiden der Three Lions bei der WM 2014 schon nach der Vorrunde ist gewaltig. Dabei sollte das Team aus Uruguay sich eigentlich viel größere Sorgen machen. England enttäuschte nämlich gegen Italien mit dem Resultat, nicht aber völlig mit der gezeigten Leistung. Bei den Urus indes passte gegen Costa Rica beides nicht: weder das Ergebnis, noch der Auftritt gegen die Mittelamerikaner.

Uruguay vs. England

Die Partie zwischen Uruguay und England ist das mittlerweile 22. Spiel in der Gruppenphase der Fußball-WM 2014 in Brasilien und die erste Begegnung des zweiten Spieltags in der Gruppe D. Einen Tag später sind noch Italien und Costa Rica an der Reihe. Angepfiffen wird der Klassiker am Donnerstag, den 19. Juni, um 21 Uhr MESZ in der Arena Corinthians in Sao Paulo. Das dürfte vor allem den Engländern gefallen, die noch im ersten Gruppenspiel gegen Italien (1:2) in der Hitze von Manaus spielen musste. Beide Mannschaften verloren ihr Auftaktspiel in der Gruppe D. Uruguay kam dabei überraschend 1:3 gegen Außenseiter Coasta Rica unter die Räder. Geleitet wird das Match vom spanischen Referee Carlos Velasco Carballo. Nach dem vorzeitigen Aus des Weltmeisters sind seine Chancen gestiegen, einer der letzten WM-Spiele zu pfeifen, vielleicht ja sogar das Endspiel.

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Ausgangslage & Formkurve

Uruguay verlor nicht einfach nur gegen Costa Rica mit 1:3. Nein, die Leistung der Südamerikaner beim Auftakt in der Gruppe D war erschreckend schwach. Mehr als Cavanis Elfmetertor brachte ein ideenloses, ja fast schon überfordert wirkendes Uruguay gegen den Außenseiter nicht zustande. Dabei hatten die Urus zuvor fünf Partien in Serie nicht mehr verloren, selbst Argentinien in der WM-Qualifikation in Südamerika mit 3:2 geschlagen. Vier Mal blieb Uruguay dabei ohne Gegentor. Drei Mal fielen drei oder mehr Tore.

England verlor sein Auftaktmatch gegen Italien mit 1:2. Doch die Leistung der Three Lions war sicherlich besser als jene Uruguays gegen Costa Rica. Zwei Mal passten die Engländer nicht auf, zwei Mal nutzte Italien das eiskalt auf. Mut macht allerdings die Offensive mit Spielern wie Daniel Sturridge oder auch Raheem Sterling. In seinen vier Testspielen zuvor blieb England ohne Niederlage, drei Mal kassierte die Mannschaft von Roy Hodgson keinen Gegentreffer. In drei der letzten fünf Begegnungen fielen außerdem drei oder mehr Treffer.

Personal & Umfeld

Die ganze Nation hofft auf Stürmer Luis Suarez, der gegen Costa Rica noch geschont wurde, um bloß nichts zu riskieren. Jetzt aber ist der Angreifer vom FC Liverpool wieder nach eigenen Angaben bei einhundert Prozent und wird deswegen auch gegen England auflaufen. Das zumindest könnte Uruguay einen Schub geben. Für ihn wird Diego Forlan geopfert, der schwach und blass blieb gegen Costa Rica. Maxi Pereira sah gegen die Zentralamerikaner Rot, fehlt deswegen. Gut möglich, dass er durch Namensvetter Alvaro Pereira ersetzt wird.

„Wir müssen uns vorbereiten als wäre es ein WM-Finale. Alles ausblenden, fokussieren. Wir kennen das Nachspiel, wenn wir verlieren.“ – Frank Lampard

Bei den Engländern steht der Einsatz von Alex Oxlade-Chamberlain vom FC Arsenal weiter auf der Kippe. Sein Einsatz ist eher unwahrscheinlich, wahrscheinlicher scheint, dass Roy Hodgson die Mannschaft aufs Feld schickt, die gegen Italien 1:2 verlor. Eine mögliche Änderung wäre, dass Welbeck für Lallana weichen muss. Ob Wayne Rooney mehr durch die Mitte oder doch über die Außenbahn kommen wird, ist ein taktisches Rätsel, das Hodgson den Urus mit auf den Weg geben wird. Bei England muss Sterling aufpassen, keine Gelbe Karte zu kassieren, sonst wäre er im nächsten Match gesperrt. Uruguay hat gleich drei vorbelastete Akteure: Caceres, Lugano und auch Gargano.

Uruguay vs. England: Direkte Duelle & Statistiken

Zehn Mal schon wurde dieser Klassiker ausgetragen. Uruguay liegt knapp mit 4:3 Siegen vorne. Drei weitere Male endete das Duell zwischen der Celeste und den Three Lions unterdessen unentschieden. Bei Weltmeisterschaften traf man sich bislang zwei Mal, doch liegen diese Duelle schon weit zurück. 1966, als England im eigenen Land Weltmeister wurde, endete der Vergleich 0:0. 1954 in der Schweiz setzten sich die Südamerikaner mit 4:2 durch. Das letzte Testspiel im Jahr 2006 ging 2:1 an die Engländer, im Freundschaftsspiel zuvor fielen wiederum keine Tore. Die Hälfte aller Partien endeten übrigens mit dem finalen Resultat 2:1. Drei Mal lautete der Endstand 0:0.

Prognose, Wett-Tipps & Quoten

Vorweg geschickt: Alle Wetten für diese Partie sind mit einem recht hohen Risiko behaftet, weil sich kaum ein Trend erkennen lässt. Von der Klasse und Form ist den Engländern eher ein Sieg zuzutrauen, aber auch ein Remis halten wir für nicht unwahrscheinlich. Mit 1,33 gibt es für die Doppelte Chance X2 bei bwin eine noch ganz ordentliche Quote. Und für einen englischen Sieg hält Interwetten sogar eine Value Bet mit der Quote 2,20 bereit. Suarez hin, Suarez her – ein Team hat noch nie mit nur einem einzelnen Akteur gewonnen, selbst wenn der brilliert. Doch natürlich kann der Stürmer vom FC Liverpool das Zünglein an der Waage spielen. Und auch eine Wette auf einen Sieg der Südamerikaner lohnt sich. Denn dann steht der Bookie bet365 mit einer Value Bet und der Quote von 3,80 bereit.