Vettel auch am Buddh Circuit nicht zu stoppen

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Schaut man sich die Quoten bei den Buchmachern sowie die gefahrenen Zeiten in dem ersten und zweiten Training an, so scheint Vettel auch an diesem Wochenende unschlagbar. Das Red-Bull-Team scheint auch in Indien am Buddh Circuit das Maß aller Dinge und nicht zu stoppen. Nach einem guten ersten Training überzeugt Vettel auch im zweiten freien Training und dominiert das gesamte Feld. Auch seinen australischen Teamkollegen Mark Webber verwies er auf Platz zwei. Vettels noch engster Verfolger Fernando Alonso, fuhr in dem Ferrari hinter Roman Grosjean und Lewis Hamilton die fünfbeste Zeit.

Titel ist ihm eigentlich sicher

Dass Vettel den WM-Titel sicher hat, ist zwar rein rechnerisch noch nicht geklärt, jedoch kann der Heppenheimer eigentlich nicht mehr eingeholt werden. Er müsste nun immer auf einem der Plätze landen, die keine Punkte für die WM-Wertung bringen und Fernando Alonso müsste immer auf dem ersten Platz landen, um das Blatt noch zu drehen. Vettel ist auf Weg zur Titelverteidigung demnach offenbar nicht mehr zu stoppen. Bei den freien Trainings dominierte er das gesamte Feld und hat dementsprechend beste Chancen die Weltmeisterschaft auch rein rechnerisch im 16. von 19 Rennen zu entscheiden.

Solange Vettel auf dem Buddh Circuit mindestens fünfter wird, hat er die WM frühzeitig entschieden. Die Positionierung von Alonso wäre in diesem Fall egal. Schafft er es hingegen nicht auf den fünften Platz, müsste Alonso mindestens zweiter werden, um die WM-Entscheidung um eine Woche herauszuschieben. Davon geht jedoch keiner im Fahrerlager aus, zumal Vettel ein echter Indien-Experte ist. In den zwei Rennen, die dort bisher stattfanden, gab es immer nur einen Gewinner: Sebastian Vettel.

„Bisher lief für uns in Indien alles perfekt“, sagt Vettel und nach dem zweiten freien Training. „Der Pokal am Ende des Rennens ist auch immer sehr schön, es wäre also großartig, auch dieses Jahr wieder einen in den Händen zu halten. Ich mag die Strecke und das Land, von dem ich jedes Mal, wenn wir hinkommen, wieder sehr beeindruckt bin.“

Schuhmacher rät Vettel zum Teamwechsel

Besonders beeindruckend für die Zuschauer ist hingegen seine gute Leistung. Mit einer Rundenzeit von 1:25,722 ist er fast eine halbe Sekunde schneller als sein Teamkollege Mark Webber (1:26,011) im freien Training gewesen. Damit ist er sogar auf der Jagd nach dem Schumi-Rekord. Dieser gewann in einer Saison 13 Rennen und Vettel bisher neun. Vier Rennen stehen noch vor dem Heppenheimer.

Schuhmacher empfiehlt Vettel jedoch möglichst zeitnah einen Teamwechsel. Ihm schwebt ein Traditionsteam wie Ferrari vor. „Wenn man es schafft, mit einem Traditions-Rennstall, einer Marke voller Emotionen Rennen und Meisterschaften zu gewinnen, dann ist das nach wie vor das Nonplusultra. Und das würde sicher die eine oder andere Situation für ihn verändern.“

Beim Qualifying geht Vettel mit einer Quote von 1.15 bei bwin in das Rennen. Beim eigentlichen Großen Preis von Indien kann man bis morgen um 10:30 Uhr noch eine Wette auf den Heppenheimer angeben. Diese wird jedoch ebenfalls nur mit einer Quote von 1.20 belohnt.

Zu den Wetten bei bwin geht es hier.

(Bildquelle: http://www.fia.com/multimedia)