Vettel bevorzugt Räikkönen anstatt Alonso

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Schon vor dem Großen Preis von Ungarn wurden Gerüchte um einen neuen Teamkollegen von Sebastian Vettel bei Red Bull laut. In den Spekulationen ginge es in erster Linie um Fernando Alonso, doch mit dem zweitbesten Rennfahrer möchte Vettel nur ungern zusammenarbeiten. Dies kann man aus einem Interview mit Vettel nach dem Rennen in Ungarn deutlich heraushören.

Fernando Alonso bei Red Bull kann sich Vettel offenbar nicht vorstellen. Einige Tage vor dem Rennen auf dem Hungaroring soll das Management des Spaniers eine Anfrage an Red Bull gestellt haben und sich mit Teamchef Christian Horner in Verbindung gesetzt haben. Im Gespräch mit Horner wies dieser die Gerüchte vorerst ab, doch wenn selbst Sebastian Vettel Wind von der Sache bekommen hat, scheint vielleicht doch mehr zu sein.

Räikkönen habe Vettels Respekt auf und neben der Strecke

Vettel betont, dass er Kimi Räikkönen im Team bevorzuge. „Ich muss aufpassen, was ich sage. Nichts gegen Fernando, ich respektiere ihn als Fahrer sehr, aber Kimi respektiere ich auf und neben der Strecke, sagte Vettel nach dem Rennen.

Auf Alonsos Wunsch, im Cockpit des Red Bulls zu fahren, erwiderte Vettel spaßig, dass es ein Kompliment an das Team wäre. In Erfüllung würde sein Wunsch aber nicht gehen.

Ex-Formel-1-Fahrer und derzeitiger Mercedes-Aufsichtsratsvorsitzender Niki Lauda hält die Gerüchte dagegen für den „größten Blödsinn, den ich je gehört habe.“ Anstatt über Alonso geredet zu haben, soll sich Manager Luis Garcia über seinen Schützling Carlos Sainz Jr. unterhalten haben. Der Spanier ist Teil des Red Bull-Nachwuchsprogramms und daher stetig Thema des Managers und dem Team von Red Bull. Außerdem stehe Fernando Alonso bei Ferrari noch bis 2016 unter Vertrag.

Bisher konnte Alonso keinen WM-Titel bei Ferrari holen und die Chancen sind nach dem Rennen in Ungarn auch nicht gestiegen (10.00 bei bet365). Weiterhin gilt Vettel als Top-Favorit (1.22). Ebenfalls Chancen auf die WM haben Lewis Hamilton (11.00) und Kimi Räikkönen (15.00).

(Bildquelle: http://www.fia.com/multimedia)