Werder und Dortmund brauchen im Tabellenkeller dringend einen Sieg

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Nur ungern möchten sie an der Weser auf einem Abstiegsplatz überwintern. Wobei: Besser jetzt, als dann später im Sommer, wenn die Saison 2014/15 beendet wird. Doch ein einziger Sieg würde wahrscheinlich reichen, dann könnte Werder Bremen das Tabellenende und vermutlich auch die Abstiegsränge komplett verlassen. Erwartet wird dies nicht unbedingt. Ganz besonders nicht gegen Borussia Dortmund. Was auf der anderen Seite aber auch bedeutet: Der BVB steht noch mehr unter Druck. Denn sollten die Mannen von Jürgen Klopp tatsächlich auch das siebte von neun Auswärtsspielen verlieren, wäre ein Abstiegsplatz während der Winterpause eine sichere Sache.

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Am letzten Spieltag der Hinrunde 2014/15, also der 17. Runde in der Fußball-Bundesliga, kommt es am Samstagnachmittag (20. Dezember 2014) ab 15.30 Uhr im Weser-Stadion zum Duell zweier einstigen Klassemannschaften. Die glorreichen Zeiten von Werder Bremen, dem aktuellen Schlusslicht, sind lange vorbei. Die Mannschaft von Viktor Skripnik steht mehr denn je mit einem Bein in Liga zwei. Von Borussia Dortmund hätte man das weniger erwartet. Doch Werder und dem BVB als Drittletzten trennt nur ein einziger Punkt. Vor allem auswärts haben die Borussen in dieser Saison noch nichts gerissen. Das wiederum sollte den Grün-Weißen Mut machen, dass es zum Abschluss der Hinrunde doch noch mit einem Sieg klappt.

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Ausgangslage & Formkurve

11_ausgangslage_formkurveBeim 1:4 in Mönchengladbach startete Werder Bremen massiv, stellte sich vor dem Elfmeter aber dumm an, kassierte dann ein höchst unglückliches „halbes“ Eigentor, das zum 0:2 führte. Auswärts läuft es nicht, auch nicht mehr unter Viktor Skripnik. Nicht verkannt werden sollte allerdings: Werder stellt zwar mit 38 Gegentoren die schwächste Abwehr der Liga, aber 29 Gegentreffer fielen alleine auswärts. Und neun Gegentreffer zu Hause in sieben Partien, drei davon im letzten Spiel gegen Hannover 96 (3:3), sind so schlecht nicht. Zudem hat Werder die letzten drei Heimspiele allesamt nicht verloren, zwei von denen sogar zu null gespielt. Wer also beim Blick auf die Tabelle und die Gegentreffer annimmt, die Hanseaten seien chancenlos gegen den BVB, der könnte gewaltig irren.

Borussia Dortmund spielte gegen den VfL Wolfsburg in einer Partie auf hohem Niveau 2:2 unentschieden. Das hilft dem BVB nicht so recht weiter. Man liegt nur einen Punkt besser als der kommende Gegner. Besorgniserregend wird die Sache beim Blick auf die Auswärtstabelle, denn dort ist die Borussia Letzter. Den einzigen Auswärtssieg gab es beim 3:2 in Augsburg – es war gleichzeitig das erste Auswärtsspiel dieser Saison. Dazu kommt noch ein Unentschieden, ansonsten verlor der BVB sechs weitere Partien in fremden Stadien. Es kommt aber noch schlimmer. Nie blieben die Westfalen ohne Gegentor. Bei Hertha BSC verlor man zuletzt nur 0:1. Das ist insofern bemerkenswert, als dass in den sieben Auswärtsbegegnungen zuvor immer zwei Gegentore kassiert wurden. Diese schlechte Bilanz auf fremden Plätzen lässt also nichts Gutes erahnen für das Gastspiel in der Hansestadt.

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Personal & Umfeld

12_personal_umfeldLuca Caldirola holte sich in Mönchengladbach völlig zurecht die Gelb-Rote Karte ab und fehlt deswegen gegen Borussia Dortmund. Weil Sebastian Prödl nach wie vor verletzt ist, wird also Assani Lukimya an der Seite von Alejandro Galvez verteidigen. Das Experiment von Viktor Skripnik, es mit Cedric Makiadi und Philipp Bargfrede im Mittelfeld zu versuchen, schlug indes fehl. Zu erwarten ist also, dass Felix Kroos wieder in die Startelf rückt. Außerdem war der ukrainische Trainer gerade in Heimspielen zuletzt immer mutig und setzte auf die Jugend, weswegen Janek Sternberg wieder den Vorzug als Linksverteidiger vor Santiago Garcia bekommen könnte. Ob Levent Aycicek, der leicht verletzt in Gladbach ausfiel, gegen Dortmund fit wird, bleibt abzuwarten. Oliver Hüsing feierte als Einwechselspieler für Davie Selke sein Ligadebüt. Möglich auch, dass Nils Petersen oder Melvyn Lorenzen vorne drin eine Chance bekommen. Denn Topstürmer Franco di Santo fällt nach wie vor aus.

„Wir geben weiter Vollgas. Wir haben als Trainerteam nicht so viel Erfahrung gehabt in der Bundesliga, aber jetzt wissen wir, wo es lang geht.“ – Viktor Skripnik, Trainer Werder Bremen

So wie Caldirola bei Bremen muss der BVB auf Neven Subotic in der Innenverteidigung verzichten, weil der sich gegen Wolfsburg die fünfte Gelbe Karte abholte. Sokratis, der Ex-Bremer, wird voraussichtlich angeschlagen weiter ausfallen. Also bietet Jürgen Klopp wohl Matthias Ginter an der Seite von Mats Hummels auf. Rechts können sowohl Erik Durm als auch Lukasz Piszczek (zuletzt angeschlagen) verteidigen. Marco Reus und Henrikh Mkhitaryan fehlen verletzt. Shinji Kagawa spielt in seiner derzeitigen Verfassung eher keine Rolle. Wohl aber Ciro Immobile, der gegen Wolfsburg seine wohl beste Partie für den BVB in der Bundesliga hingelegt hat, deswegen auch in Bremen in der Startelf stehen wird. Über die offensiven Flügel kommen dann Aubameyang und Großkreutz.

Die statistischen Highlights

  • 38 GegentoreAber nur neun Gegentreffer kassierte Werder Bremen zu Hause
  • 6 Niederlagenkassierten die Grün-Weißen zuletzt in Folge gegen Borussia Dortmund
  • 1 AuswärtssiegMehr gelang dem BVB noch nicht – damit ist er schwächste Auswärtsmannschaft
  • 3 Mal nicht verlorenhat auf der anderen Seite Bremen zuletzt im Weser-Stadion
  • 3 Mal verlorenhat Werder allerdings zuletzt zu Hause gegen Dortmund, zwei Mal mit 5 Gegentoren

Werder Bremen vs. Borussia Dortmund: Direkte Duelle & Statistiken

14_direkte_duelle_statistikenDas Weser-Stadion war für den BVB zuletzt immer ein gutes Pflaster. Hier feierten die Schwarz-Gelben in der vergangenen Spielzeit einen 5:1-Kantersieg. Ein Jahr zuvor gab es sogar ein 5:0 zu bejubeln, davor einen 2:0-Sieg. Drei Mal in Folge gab es also an der Weser einen Dreier. Lässt man die Heimspiele der Dortmunder gegen Bremen mit einfließen, so sind es mittlerweile sogar sechs Siege in Serie. In acht der letzten zehn Duelle fielen zudem stets mehr als ein Tor. 2:0 oder 0:2 ist dabei das häufigste Resultat zwischen diesen beiden Mannschaften. In der Gesamtbilanz der 92 Duelle in der Bundesliga hat Werder allerdings noch mit 39:37 Siegen die Nase vorne. Dafür fällt auf, dass Unentschieden zwischen den Norddeutschen und Westfalen eher Seltenheitswert haben. Nur rund in jedem sechsten Spiel gibt es ein Remis, insgesamt bisher 16 an der Zahl.

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Prognose, Wett-Tipps & Quoten

15_prognose_tipps_quotenWenn unsere Redaktion mal die schwache jüngste Bilanz von Werder Bremen gegen den BVB ausklammert und die personellen Ausfälle als gleichwertig einschätzt, dann sprechen die restlichen Fakten eher doch für die Grün-Weißen – und ihr habt somit die Chance, richtig gute Quoten abzugreifen. Borussia Dortmund siegte nur ein Mal auswärts. Eine Doppelte Chance 1X bringt bereits eine super Quote von 2,60 beim Bookie Tipico. Werder verlor zudem seine letzten drei Heimspiele nicht. Reicht es gegen Dortmund, das unter besonderem Druck steht, was nicht unterschätzt werden sollte, zu einem weiteren Heimsieg, spendiert euch der Buchmacher bet365 sogar eine Value Bet mit der überragenden Quote von 6,50. Angesichts der katastrophalen Auswärtsbilanz der Dortmunder sicher auch keine schlechte Wahl. In vier der letzten fünf Heimspiele der Norddeutschen sowie in den vergangenen fünf Auswärtsspielen der Dortmunder fielen stets weniger als fünf Tore. Ein Under 4.5 ist unser Tipp für alle Sicherheitsfanatiker. 1,25 ist dafür beim Bookie Mybet noch als Wettquote notiert.