Nach der Niederlage im Nordderby: Werder gegen Paderborn unter Zugzwang

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Tristesse herrscht in dieser Saison 2014/15 nicht nur an der Weser, weil Werder Bremen sich im tiefsten Abstiegskampf befindet und ums nackte Überleben kämpft. Nein, nach dem 0:2 im prestigeträchtigen Nordderby beim HSV ist die Stimmung natürlich doppelt so schlecht. Zumal diese Pleite gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt stattfand. Also stehen die Grün-Weißen doppelt unter Zugzwang, müssen gegen Paderborn punkten, um nicht den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu verlieren.

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Die Partie zwischen Werder Bremen und Aufsteiger SC Paderborn findet im Rahmen des 13. Spieltags in der Bundesliga statt. Anpfiff im Weser-Stadion ist am Samstagnachmittag um 15.30 Uhr. Bremen rutschte nach der zwölften Runde und dem 0:2 beim Hamburger SV wieder auf einen Abstiegsrang ab und ist damit Vorletzter mit lediglich zehn Punkten. Der SCP schlug sich als Aufsteiger für viele überraschend gut. 16 Punkte aus zwölf Partien bedeuten nicht nur Platz zehn, sondern auch eine komplett ausgeglichene Bilanz mit vier Siegen, vier Unentschieden und vier Niederlagen. Auch das Torverhältnis ist mit 18:18 Treffern völlig ausgeglichen.

Von der Redaktion empfohlene Wetten

Diese drei lohnenswerten Wetten mit geringem, mittleren und höherem Risiko haben wir für euch ermittelt. Die Begründungen lest ihr in den nachfolgenden Absätzen.

Der sportwetten.org Wett-Tipp zum Spiel
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Ausgangslage & Formkurve

11_ausgangslage_formkurveMit dem neuen Trainer Viktor Skripnik, der den erfolglosen Robin Dutt beerbte, startete Werder Bremen mit einem 2:0-Sieg im DFB-Pokal beim Chemnitzer FC. Es folgte der erste Sieg in dieser Spielzeit in der Bundesliga (2:1 beim 1. FSV Mainz 05) sowie anschließend direkt auch der erste Heimsieg (2:0 gegen den VfB Stuttgart). Beim Hamburger SV musste allerdings auch Skripnik seine erste Niederlage als Werder-Trainer verkraften. Beim 0:2 hielt die Taktik, primär erst einmal keinen Gegentreffer, lange. Genauer gesagt: bis zur 83. Minute. Dann brachte ein Patzer von Verteidiger Lukimya die Grün-Weißen auf die Verliererstraße. Unglücklich – in einem schwachen Nordderby von beiden abstiegsbedrohten Vereinen.

Der SC Paderborn knüpften dem nächsten großen Verein Punkte ab. Nachdem den Ostwestfalen bereits bei Bayer Leverkusen ein 2:2 gelungen war, schafften die Paderborner dieses Mal zu Hause auch ein 2:2 gegen Borussia Dortmund. Mehr noch: Sie holten sogar einen 0:2-Rückstand zur Pause auf. Das sagt alles über eine tolle, funktionierende Einheit, die Trainer Andre Breitenreiter da um sich versammelt hat. Auswärts allerdings klappt es nicht so gut, seitdem der SCP zunächst noch mit einem 3:0 beim HSV für Furore gesorgt hatte. Zuletzt blieben die Ostwestfalen chancenlos beim 0:3 in Augsburg. Und auch bei der TSG 1899 Hoffenheim wurde mit 0:1 verloren. Insgesamt schaffte es der SCP in fünf Auswärtsspielen drei Mal nicht, ein Tor zu erzielen.

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Personal & Umfeld

12_personal_umfeldViktor Skripnik und sein Assistent Torsten Frings wurden mittlerweile mit Verträgen für die Bundesliga ausgestattet. Damit stellte Werder die Weichen für eine gemeinsame Zukunft. Im Kader der Grün-Weißen sieht es allerdings nicht so rosig aus. Denn Torjäger Franco di Santo fällt nun wohl sogar für den Rest der Hinrunde aus. Clemens Fritz ist nach seiner Gelb-Roten Karte gegen Hamburg gesperrt, Linksverteidiger Santiago Garcia nach seiner fünften Gelben ebenfalls. Ihn wird deswegen wohl Luca Caldirola ersetzen, der unter Skripnik noch immer auf eine Bewährungschance von Beginn an wartet. Im Sturm hat Viktor Skripnik zwar nach wie vor rein numerisch eine Menge Alternativen, aber weder Nils Petersen, noch Eljero Elia, Davie Selke oder auch Izet Hajrovic sind wirklich in Form. Sebastian Prödl kehrt als Innenverteidiger zurück in die Startelf.

„Jetzt schauen wir gemeinsam nach vorne und wollen die Herausforderungen der nächsten Jahre meistern.“ – Bremens Sportchef Thomas Eichin zur Vertragsunterschrift von Viktor Skripnik

Für Innenverteidiger Uwe Hünemeier hat die Zeit nicht gereicht. Er fehlt dem SC Paderborn aufgrund eines grippalen Infekts und wird von Rafa Gomez wohl ersetzt. Als Linksverteidiger kehrt Daniel Brückner derweil in die Startelf zurück. Im zentralen Mittelfeld muss sich Andre Breitenreiter zwischen Patrick Ziegler (gegen Dortmund nur auf der Bank) und Lukas Rupp entscheiden. Im Sturm wird wieder Elias Kachunga im ersten Aufgebot erwartet. Trifft das zu, dann muss Idir Ouali weichen und auf der Ersatzbank Platz nehmen. Eine weitere Option wäre aber auch, dass Breitenreiter dieses Mal zwei echte Spitzen nominiert.

Die statistischen Highlights

  • Wenig HeimtoreWerder Bremen schoss im eigenen Stadion erst vier Tore in fünf Spielen
  • Wenig AuswärtstorePaderborn traf in drei seiner fünf Auswärtspartien gar nicht, insgesamt nur fünf Mal
  • HeimschwächeDie Grün-Weißen haben erst eine Partie gewonnen und nur fünf Punkte geholt
  • AuswärtsschwächeDer SCP hat die letzten vier Auswärtsspiele nicht gewonnen
  • Kein MesswertDiese Paarung findet zum allerersten Mal überhaupt statt

Werder Bremen vs. SC Paderborn: Direkte Duelle & Statistiken

14_direkte_duelle_statistikenDieses Match ist eine echte Premiere, denn noch nie zuvor trafen sich Werder Bremen und der SC Paderborn in einem Pflichtspiel. In der Auswärtstabelle stehen die Ostewestfalen auf dem viertletzten Platz, was auch daran liegt, dass drei Mal kein Treffer in der Fremde gelang. Insgesamt reichte es dort zu einem Sieg, einem Unentschieden und fünf Toren. Werder hat zu Hause bislang schwache Vorstellungen abgeliefert. Ungewöhnlich, denn zumindest an der Weser galten die Grün-Weißen stets als eine Macht mit offensiven Qualitäten. Doch mit gerade einmal erst vier Heimtoren ist Bremen ein Schatten seiner selbst. Ein Sieg (2:0) gegen den VfB Stuttgart und zwei Unentschieden (jeweils 1:1 gegen Hoffenheim und Freiburg) – mehr sprang noch nicht heraus für den SVW.

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Prognose, Wett-Tipps & Quoten

15_prognose_tipps_quotenDie Formkurve deutet eher auf einen Heimsieg oder Unentschieden hin, denn Bremen präsentierte sich vor allem in der Deckung stabilisiert, ließ auch im Nordderby trotz der Niederlage wenig zu. Dazu ist Paderborn auswärts deutlich schwächer als im eigenen Stadion. Wer den Ausfall von Franco di Santo absichern will, der ist mit einer Doppelten Chance 1X gut bedient, für die Buchmacher Tipico mit einer Quote von 1,32 noch einen akzeptablen Wert liefert. Sicherlich ebenso eine gute Option ist eine Torwette Under 3.5. Bremen hat zu Hause erst vier Mal getroffen, muss auf seinen besten Goalgetter verzichten. Paderborn traf in der Fremde auch erst fünf Mal, drei Mal gar nicht. Für diese Wette bietet Betsafe mit 1,49 die beste Quote. Wer an eine Rückkehr von Viktor zu „Viktory“ Skripnik glaubt, bekommt beim Buchmacher bet365 mit 2,20 die beste Quote für einen Heimsieg von Werder Bremen geliefert.