Ein Terrier bewacht die Himmelspforte

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Die Protagonisten sind die beiden sehr erfolgreichen ehemaligen Nationalspieler Jürgen Klinsmann und Berti Vogts, auch bekannt als „Terrier“. Klinsmann war ein überaus gefürchteter Torjäger, während sich Berti regelrecht in seinen Gegenspieler „verbiss“ und in seiner aktiven Zeit als unangenehm galt. Der Fußball Witz nimmt die beiden sehr ironisch auf die Schippe, denn Klinsmann hat sehr oft das Tor gefunden und Berti als Petrus achtet auf unwillkommene Stürmer.

Berti und Klinsi: Über 200 Länderspiele treffen aufeinander

Jürgen Klinsmann wurde am 30. Juli 1964 in Göppingen geboren und trug von 1987 bis 1998 in 108 Länderspielen das deutsche Nationaltrikot, davon 80 Spiele unter Bundestrainer Vogts in denen er 34 Tore erzielte. Zu Buche stehen 1990 der Weltmeistertitel unter Bundestrainer Franz Beckenbauer und 1996 der erste und einzige Titel als Europameister unter Vogts. Klinsmann spielte für deutsche, italienische, französische und englische Vereine. Er startete seine Karriere 1981 bei den Stuttgarter Kickers und wechselte 1984 zum VfB Stuttgart. Nach den Stationen Inter Mailand, AS Monaco, Tottenham Hotspurs, FC Bayern München, Sampdoria Genua und nach der enttäuschenden Fußball-WM 1998 in Frankreich mit Bundestrainer Vogts beendete „Klinsi“ seine aktive Karriere, in der er insgesamt 221 Bundesligaspiele bestritt.

Hans-Hubert „Berti“ Vogts erblickte am 30. Dezember 1946 in Kaarst (ehemals Büttgen) das Licht der Welt und absolvierte in 14 Jahren 419 Bundesliga-Spiele nur für Borussia Mönchengladbach. Zu Buche stehen auf Vereinsebene 5 Deutsche Meisterschaften und zwei UEFA-Pokal Siege. Vogts bestritt 96 Länderspiele und wurde 1972 Europa- und 1974 Weltmeister.

Wahrscheinlich wurde das Tor nur zufällig gefunden

„Berti“ trainierte in 102 Spielen die deutsche Nationalmannschaft. Weitere Stationen waren Bayer Leverkusen, die Nationalmannschaften von Kuwait, Schottland, Nigeria und Aserbaidschan. 2004 übernahm Jürgen Klinsmann als Bundestrainer die Nationalmannschaft, die bei der WM 2006 das „Sommermärchen“ mit dem dritten Platz beendete. Nach einem knapp einjährigen Gastspiel beim FC Bayern München übernahm er im Juli 2011 das Amt des Nationaltrainers der USA. Vor der WM 2014 in Brasilien holte Klinsmann seinen ehemaligen Trainer Vogts als technischen Berater in sein amerikanisches Trainerteam. Offensichtlich ist der Respekt vor „Berti“ trotzdem groß, denn der Fußball Cartoon ist für „Klinsi“ nicht besonders schmeichelhaft.