„Icke“ Häßler kassierte – Gab es schwarze Kassen in der Bundesliga?

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Thomas „Icke" Häßler galt in seiner aktiven Zeit nicht nur als hervorragender Fußballer, sondern auch als Spaßvogel und Sprücheklopfer. So äußerte er sich beispielsweise über die Spielstärke der südafrikanischen Nationalmannschaft:" Wenn man sie spielen läßt, spielen sie einem ein drittes Nasenloch rein." Im abgebildeten Fußball Witz wird mittels der im Tor aufgestellten Kasse ein Gegentor als Zahlungsmittel „kassiert". In Fußballerkreisen meint man damit, dass man ein Tor bekommen hat; dass die gegnerische Mannschaft ein Tor erzielt hat. Das wollte die Mannschaft um Häßler vermeiden, bis dann doch ein Tor gefallen ist.

Kurzbeschreibung Thomas Häßler: Glück im Spiel, Pech in der Liebe

Thomas Häßler wurde am 30. Mai 1966 in West-Berlin geboren und trägt den Spitznamen „Icke, frei nach dem Wort „ich" im Berliner Dialekt. In seiner aktiven Zeit spielte er unter anderem in Italien und Österreich. In der Bundesliga absolvierte er 400 Spiele in unterschiedlichen Vereinen und erzielte insgesamt 68 Tore. Im Nationaltrikot bestritt er 101 Länderspiele und wurde 1990 Weltmeister und 1996 Europameister.

Nach einem Länderspiel gegen Irland ließ er die Reporter wissen: „Ja ich sach ma, die Irländer waren am Anfang stark…". Privat lief es für „Icke" nicht immer reibungslos. Als Spieler beim TSV 1860 München hatte seine Frau Angela ein Verhältnis mit Manager Edgar Geenen. Nach drei gemeinsamen Kindern ließ sich 1999 die Trennung nicht mehr vermeiden. Nach seiner aktiven Karriere versuchte er sich als Technik- und Assistenztrainer. Nebenbei gründete er das Münchener Musiklabel MTM Music.

Wenn der Spaß am Fußball aufhört, kommt keine Freude auf – so oder so ähnlich

Der Fußball Cartoon beschreibt die Taktik aus Bremen, aber „Icke" hatte noch mehr Sprüche auf Lager. Nach einem Spiel mit Borussia Dortmund bei Hertha BSC Berlin beschrieb er seine Befürchtungen aufgrund des neuverlegten Rasens:" Eine Drehung mehr, und ich wäre im Rasen verschwunden." Was Häßler nach dem kassierten Gegentor in Bremen zu tun hatte, war ihm schnell klar, denn auch diesbezüglich hält er nicht hinter dem Berg:" Wenn man mir die Freude am Fußball nimmt, hört der Spaß bei mir auf!"