Mehmet Scholl: Ein Edeltechniker und Sprüche-Klopfer

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Mehmet Tobias Scholl wurde am 16. Oktober 1970 als Mehmet Tobias Yüksel in Karlsruhe geboren. Er spielte für den Karlsruher SC und den FC Bayern München. Scholl war immer für seine lustige, manchmal auch unpassenden, Sprüche bekannt. Unter anderem ließ er verlauten: „Wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich 67 Kilo geballte Erotik“ oder er antwortete auf die Frage, weshalb er die Nummer 7 auf dem Trikot trägt: “Weil ich in diesem Alter mit dem Rauchen aufgehört habe.“ Der Fußball Witz bezieht sich auf das Thema der sogenannten Kunstschüsse, das Scholl folgendermaßen kommentiert: “Die schönsten Tore sind die, bei denen der Ball flach oben rein geht.“ Selbstverständlich ist diese Aussage fußballerisch und inhaltlich unsinnig, aber es ist eben ein „echter Scholl“.

Mehmet Scholl absolviert eine erfolgreiche Karriere

Nach dem Beginn seiner Profikarriere 1989 beim Karlsruher SC, verpflichtete ihn 1992 der deutsche Rekordmeister FC Bayern München, wo er nach 15 Jahren seine Karriere beendete. Mit dem FC Bayern gewann er acht Deutsche Meisterschaften, fünf DFB- und Ligapokalsiege, je ein Sieg im UEFA-Cup und der Champions-League. 1995 debütierte er in der deutschen Nationalmannschaft und wurde 1996 in England Europameister.

Die Fernsehzuschauer können sich heute über seine Tätigkeit als Co-Moderator und Experte bei Live-Übertragungen in der ARD freuen. Bereits im März 2008 wurde er als Experte für die Fußball-Europameisterschaft verpflichtet. Nach der Fußball-WM 2010 sprang er für Günter Netzer als Co-Kommentator ein. Darüber hinaus gründete Scholl 2011 mit zwei Freunden das Münchner Plattenlabel Millaphon Records. Gelegentlich moderierte er im Bayerischen Rundfunk verschiedene Sendungen.

“Vor dem Spiel ist nach dem Spiel – und umgekehrt.“

Mehmet Scholl hat einen türkischen Vater und eine deutsche Mutter. Da die Mutter nach der Scheidung noch einmal heiratete, nahm die Familie den Namen Scholl an. Aus erster Ehe stammt sein Sohn Lucas-Julian, aus zweiter Ehe gingen zwei Töchter hervor.

Im März 2012 absolvierte er den Fußballlehrer-Lehrgang des DFB. Zu Beginn der Saison 2012/2013 übernahm er das Traineramt bei der zweiten Mannschaft des FC Bayern München, das er wegen wiederholten Querelen mit den Bayern-Verantwortlichen nach kurzer Zeit wieder beendete.

Das Fußball Cartoon passt sich nahtlos Scholls Lebensmotto an: “Vor dem Spiel ist nach dem Spiel – und umgekehrt.“