Nenne einen Dortmunder niemals Schalker!

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Kommt es in der ersten Bundesliga zu einem Duell zwischen Dortmund und Schalke, herrscht im Ruhrgebiet ein Ausnahmezustand. Zwischen den beiden Städten liegen gerade einmal 35 Kilometer Fahrt und in weniger als einer halben Stunde ist man bei Stadion der gegnerischen Mannschaft. Dass es hier manchmal zu gewaltsamen Übergriffen kommt, ist selbstverständlich – es handelt sich um Lokalderby der Extraklasse. Sowohl auf dem Platz auch neben dem Platz schenken sich die Mannschaften nichts – die Atmosphäre in der ausverkauften Veltins Arena oder dem ausverkauften Signal Iduna Park ist jedes Mal atemberaubend. Doch das war nicht schon immer so…

Dortmund und Schalke haben eine lange Vergangenheit

Borussia Dortmund und den FC Schalke 04 gibt es bereits seit mehr als einem Jahrhundert und beinahe genauso lange wie es die beiden Mannschaften gibt, haben die Clubs miteinander zu tun. Schon damals kam es das eine oder andere Mal zu einer Partie zwischen den Teams, damals war Schalke 04 immer der große Favorit. Während auf unterschiedlichen Ebenen spielte, pflegten die Vereine eine innige Freundschaft – gemeinsam konnte man jedes noch so große Problem bewältigen.

Als Borussia Dortmund eine Zeit lang ohne Trainer war, half Schalke aus und verhalf dem Club sogar in die erste Liga. Ab sofort spielte man häufiger gegeneinander und das nicht der Freundschaft wegen. Es ging um wichtige Punkte um die Meisterschaft bzw. das eine oder andere Jahr auch den Klassenerhalt. Zunehmend konnte man zwischen den beiden Vereinen eine Rivalität feststellen, welche aufgrund der lokalen Bedingungen einen Zustand annahm, mit dem man bis dato nicht gerechnet hatte.

Die Fanlager spalteten sich von Jahr zu Jahr und haben mittlerweile einen Siedepunkt erreicht. So gehört jedes Spiel zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund zu den großen Highlights der Bundesliga – zumal beide Teams dieser Tage auf einem sehr hohen Niveau spielen. Aus Freundschaft wurde Feindschaft und jedes Jahr brennt der Ruhrpott im übertragenen Sinne. Würde es die Feindschaft der beiden Clubs nicht geben, hätte der deutsche Fußball ein großes Highlight verloren.

Fazit: Nenne einen Dortmunder niemals Schalker

Mit der Vorgeschichte und der lokalen Rivalität ist es kein Wunder, dass der Dortmunder Fan nicht als Schalker bezeichnet werden möchte. Für ihn gleicht das einer Beleidung höchsten Grades, sodass er den Passant, der womöglich aus Not möglichst schnell ins Krankenhaus möchte, direkt krankenhausreif prügeln würde. Schnell wäre er dann sicherlich da – ob es ihm dabei gut ergehen würde, ist eine andere Frage.