Ein weiterer Schritt zum Finale daheim? Hertha BSC beim 1. FC Heidenheim

Du bist hier: Home » Wett-Tipps » DFB-PokalGeschrieben am 07.02.2016
DFB-Pokal | Viertelfinale | Saison 2015/16 Mittwoch, 10. Februar 2016 - 19:00 Uhr Voith-Arena in Heidenheim

Zwei Zweitligisten haben es in dieser Saison ins Viertelfinale des DFB-Pokals geschafft. Während der VfL Bochum (gegen den FC Bayern München) schon in der Vergangenheit desöfteren diese Erfahrung machen durfte, feiert der 1. FC Heidenheim unter den letzten Acht Premiere. Und auf der Ostalb träumt man natürlich noch von mehr, ist doch das Endspiel in Berlin nur noch zwei Siege entfernt. Dorthin will aber natürlich auch Hertha BSC, um sich endlich den lange gehegten Traum vom Finale im eigenen Stadion zu erfüllen. Denn seitdem das Endspiel im Jahr 1985 fest nach Berlin vergeben wurde, standen mit den Hertha-Amateuren (1993) und dem 1. FC Union Berlin (2001) zwar zwei Teams aus der Hauptstadt im Finale, die Hertha-Profis aber scheiterten auf dem Weg dorthin stets eher früher als später.

Von der Redaktion empfohlene Wetten

Diese drei lohnenswerten Wetten mit geringem, mittleren und höherem Risiko haben wir für euch ermittelt. Die Begründungen lest ihr in den nachfolgenden Absätzen.

Der sportwetten.org Wett-Tipp zum Spiel
Wett Tipp:Under 3.5
Beste Quote:1,25
Einsatz:8/10
 
Risiko
Wett Tipp:Sieg Hertha BSC 2
Beste Quote:2,20
Einsatz:5/10
 
Risiko
Wett Tipp:2 Handicap 1:0
Beste Quote:4,20
Einsatz:1/10
 
Risiko

In die Partie am Mittwoch, den 10. Februar, um 19 Uhr geht die Hertha nun aber als klarer Favorit. Auch wenn die Mannschaft von Trainer Pal Dardai nach der Winterpause bei drei Unentschieden noch sieglos ist, stehen die Berliner nicht zufällig auf Platz drei der Bundesliga. Die ausgesprochen positive Entwicklung soll die Alte Dame nun einen weiteren Schritt ans Finale daheim heranbringen. Heidenheim allerdings darf durchaus selbstbewusst auftreten, hat die Elf von Coach Frank Schmidt doch einen erfolgreichen Auftakt ins neue Jahr hinter sich und ist mit zehn Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz auf dem besten Weg in ein drittes Zweitliga-Jahr.

Ausgangslage & Formkurve

11_ausgangslage_formkurve

Nach einem Negativlauf mit nur zwei Punkten aus den sechs Partien vom 12. bis zum 17. Spieltag sind die zuvor zumindest leise aufgekommenen Gedanken an den Bundesliga-Aufstieg rund um den 1. FC Heidenheim schnell wieder verflogen. Immerhin gelang es dem FCH noch vor Weihnachten mit einem 3:1 beim TSV 1860 München am 18. Spieltag den Abwärtstrend zu stoppen und wenige Tage später mit dem 2:0 beim FC Erzgebirge Aue ins Pokal-Viertelfinale einzuziehen. Somit ging man trotz einer abschließenden 0:3-Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg einigermaßen positiv in die Winterpause, in der der Angriff als Schwachpunkt ausgemacht und deshalb nahezu komplett ausgetauscht wurde. Auch dank der neuen Stürmer Denis Thomalla und Bard Finne verliefen die Testspiele nach einem 1:2 gegen den FC Bayern München II vielversprechend. Gegen Austria Wien (2:0), den Wolfsberger AC (3:0), Dnipro Dnipropetrowsk (1:0) und Austria Lustenau (1:0) gewann Heidenheim vier Mal nacheinander ohne ein Gegentor zu kassieren. Diese defensive Stabilität stellte die Schmidt-Elf dann auch zum Pflichtspielstart unter Beweis und nahm bei Fortuna Düsseldorf mit einem 1:0-Sieg alle drei Punkte mit. Nach unten muss der FCH damit zumindest vorerst nicht mehr schauen.

Hertha BSC hat sich vom ersten Spieltag an als geschlossen gute Mannschaft präsentiert, die im Vergleich zur Vorsaison sowohl spielerisch als auch in Sachen Effizienz deutlich zugelegt hat. Mit fünf Siegen aus den letzten sechs Spielen der Hinrunde, von denen nur das Gastspiel beim FC Bayern München (0:2) verloren wurde, etablierte sich die Mannschaft von Trainer Pal Dardai dann am Jahresende in der Spitzengruppe und wird seitdem als Anwärter auf einen Platz im Europapokal und vielleicht sogar in der Champions League gesehen. Der Start ins neue Jahr verlief zwar eher durchwachsen, doch immerhin blieben die Berliner erneut drei Mal hintereinander ungeschlagen. Gegen den FC Augsburg (0:0), beim SV Werder Bremen (3:3) und gegen Borussia Dortmund (0:0) standen am Ende drei Unentschieden, wobei in allen drei Partien auch ein Sieg drin gewesen wäre. In Heidenheim wartet nun bereits der vierte Zweitligist in dieser Saison als Pokal-Gegner. Die drei ersten Aufgaben bei Arminia Bielefeld (2:0), beim FSV Frankfurt (2:1 n.V.) und beim 1. FC Nürnberg (2:0) gingen die Herthaner mit der nötigen Konzentration an und man darf getrost davon ausgehen, dass nun auch Heidenheim nicht auf die leichte Schulter genommen wird.

bet365 100€ Neukundenbonus

Die statistischen Highlights

  • Guter TrendHeidenheim gewann drei der letzten vier Pflichtspiele (eine Niederlage)
  • StabilMit 20 Gegentoren in 20 Spielen stellt Heidenheim die fünfbeste Zweitliga-Defensive
  • ErfolgslaufHertha BSC ist seit sieben Spielen ungeschlagen (vier Siege, drei Remis)
  • DefensivstarkHertha BSC besitzt mit 21 Gegentreffern die zweitbeste Bundesliga-Defensive
  • BollwerkBerlin blieb in fünf der letzten sechs Spiele ohne Gegentor

1. FC Heidenheim vs. Hertha BSC: Direkte Duelle & Statistiken

14_direkte_duelle_statistikenStreng genommen ist es das erste Duell zwischen beiden Vereinen, doch in der Saison 1979/80 war Hertha BSC bereits in Heidenheim zu Gast und zwar beim Vorläuferverein des FCH, dem Heidenheimer SB 1846. Damals handelte es sich ebenfalls um eine Partie im DFB-Pokal. In der ersten Runde setzten sich die Berliner als klarer Favorit souverän mit 4:0 durch. Wolfgang Sidka, Ole Rasmussen, Jürgen Milewski und Dietmar Krämer trafen am 25. August 1979 vor 5.000 Zuschauern für die Hertha.

Mobilbet 10€ Bonus ohne Einzahlung

Prognose, Wett-Tipps & Quoten

15_prognose_tipps_quotenDie fünftbeste Defensive der 2. Bundesliga, die inklusive Testspielen fünf Mal in Folge kein Gegentor zugelassen hat, trifft auf die zweitbeste Hintermannschaft der Bundesliga, die in fünf der letzten sechs Partien zu Null spielte. Ein Spektakel ist angesichts der beiderseits guten Defensivreihen folglich kaum zu erwarten. Vielmehr macht man mit einer Wette auf Under 3,5 mit der Top-Quote 1,25 von Mybet sicher nicht viel falsch.

Klar ist auch, dass Hertha BSC als Favorit anreist und mit einer Vorstellung wie im Achtelfinale in Nürnberg der Traum vom Finale im eigenen Stadion weiterleben wird. Weil die Hertha und Coach Dardai stets sehr sachlich agiert und das Risiko eines überheblichen Auftritts nahezu ausgeschlossen ist, rechnen wir mit einem Berliner Sieg. Interwetten bietet dafür mit der 2,20 die beste Quote.

Die vier Siege vor den jüngsten drei Unentschieden hat Hertha BSC allesamt mit mindestens zwei Toren Differenz eingefahren. Stets nutzten die Berliner die sich bietenden Räume nach der Führung zur Entscheidung. Gut möglich, dass sich dieses Szenario auch in Heidenheim wiederholt und Salomon Kalou und Co. am Ende wieder einen erfolgreichen Konter fahren. Eine Wette auf die Hertha bei Handicap 1:0 ist zwar sicher nicht ohne Risiko,  aber angesichts einer Quote von 4,20 bei Tipico schon bei moderatem Einsatz lukrativ.

betway 100€ Neukundenbonus