Schafft Union Berlin gegen den FC St. Pauli den Anschluss nach oben?

Du bist hier: Home » Wett-Tipps » 2. BundesligaGeschrieben am 13.10.2015
2. Bundesliga | 11. Spieltag | Saison 2015/16 Samstag, 17. Oktober 2015 - 13:00 Uhr Stadion an der Alten Försterei in BerlinENDSTAND
1. FC Union Berlin 3 - 3 FC St. Pauli

Der 1. FC Union Berlin und der FC St. Pauli haben die Gemeinsamkeit, jeweils als etwas anderer Verein zu gelten, was nicht zuletzt an den ebenso vielen wie außergewöhnlichen Fans liegt. Nichtsdestotrotz liegt der Schwerpunkt sowohl bei der Nummer zwei in der Hauptstadt als auch beim zweitbesten Klub in Hamburg auf dem sportlichen Erfolg. Eines nicht allzu fernen Tages peilen Union und St. Pauli die Bundesliga an, wobei die Kiez-Kicker in dieser Saison mit bereits 18 Punkten sicher deutlich besser im Rennen liegen als die Eisernen, die es bislang lediglich auf zehn Zähler bringen.

Von der Redaktion empfohlene Wetten

Diese drei lohnenswerten Wetten mit geringem, mittleren und höherem Risiko haben wir für euch ermittelt. Die Begründungen lest ihr in den nachfolgenden Absätzen.

Der sportwetten.org Wett-Tipp zum Spiel
Wett Tipp:Doppelte Chance 1X
Beste Quote:1,37
Einsatz:8/10
 
Risiko
Wett Tipp:Sieg 1. FC Union Berlin 1
Beste Quote:2,38
Einsatz:5/10
 
Risiko
Wett Tipp:Over 3.5
Beste Quote:3,60
Einsatz:1/10
 
Risiko

Am Samstag, den 17. Oktober 2015, hofft der 1. FC Union an der heimischen Alten Försterei auf den zweiten Sieg im sechsten Spiel vor eigenem Publikum, wo bislang bei drei Unentschieden und einer Niederlage schon einige Punkte liegengelassen wurden. Selbiges galt in den letzten Wochen allerdings auch für den FC St. Pauli auf fremdem Platz, wo die Braun-Weißen in den vergangenen drei Begegnungen kein Tor mehr erzielt, aber trotzdem immerhin noch zwei Zähler holten.

Ausgangslage & Formkurve

11_ausgangslage_formkurveVor der Saison sprach Norbert Düwel in seiner Funktion als Trainer des 1. FC Union Berlin davon, die Plätze eins bis sechs anpeilen zu wollen. Doch nach nur fünf Spieltagen mit vier Unentschieden und einer Niederlage sowie dem Pokal-Aus bei Viktoria Köln (1:2) war Düwel an der Alten Försterei Geschichte. Nachdem die Union-Verantwortlichen dem Coach in vergleichbarer Situation ein Jahr zuvor noch den Rücken gestärkt hatten, fiel die Entscheidung diesmal für einen Neuanfang mit Sascha Lewandowski als neuem Trainer aus, der mit einem 3:0 beim Karlsruher SC auch prompt einen Einstand nach Maß feierte. Die ersten Dämpfer ließen indes auch unter neuer Führung nicht lange auf sich warten. Sowohl gegen die SpVgg Greuther Fürth (1:2) als auch beim FSV Frankfurt (2:3) kassierten die Eisernen unnötige Niederlagen in eigentlich überlegen geführten Spielen, in denen zudem Führungen verspielt wurden. Die deshalb vorhandene Verunsicherung war am neunten Spieltag förmlich zu greifen, als Union gegen den MSV Duisburg nach 3:0-Führung noch zwei Gegentore kassierte. Letztlich gelang aber im fünften Anlauf endlich der erste Heimsieg, der dann aber wiederum nicht bestätigt werden konnte. Stattdessen setzte es vor der Länderspielpause bei Eintracht Braunschweig (1:2) wieder einmal eine Niederlage in einem Spiel, das mit Blick auf das Chancenverhältnis nie hätte verloren werden dürfen.

Schon in der Rückrunde der vergangenen Saison deutete der FC St. Pauli unter dem im Dezember 2014 angetretenen Trainer Ewald Lienen an, dass mehr im Kader steckt als gegen den Abstieg zu kämpfen. Letztlich wurde die Mission Klassenerhalt mit fünf Siegen an den letzten acht Spieltagen knapp geschafft, was dem im Sommer nur geringfügig veränderten Team ein Stück weit Rückenwind verliehen haben dürfte. Der Start in die neue Spielzeit verlief mit zehn Punkten aus den ersten vier Spielen jedenfalls überaus positiv und auch das unnötige 0:1 beim FSV Frankfurt am fünften Spieltag war zunächst nichts anderes als ein kleiner Dämpfer. Denn auf diesen folgten Heimsiege gegen den MSV Duisburg (2:0) und den 1. FC Heidenheim (1:0) sowie torlose Unentschieden bei Eintracht Braunschweig und beim SC Paderborn, die allerdings auch gewisse Probleme im Offensivspiel offenbarten. Richtig deutlich wurden diese dann im Heimspiel vor der Länderspielpause, als der SV Sandhausen überraschend mit 3:1 am Millerntor gewann und der Lienen-Elf am zehnten Spieltag die Gegentore Nummer fünf bis sieben einschenkten. Nach einem frühen Rückstand verstand es St. Pauli nicht, trotz deutlich mehr Ballbesitz gegen eine gut geordnete Defensive Chancen herauszuspielen und verlor letztlich deshalb auch verdient.

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Die statistischen Highlights

  • Mangelnde EffizienzUnion traf in dieser Saison zu Hause immer, gewann aber nur eines von fünf Heimspielen
  • FlauteSt. Pauli erzielte in den letzten drei Auswärtsspielen kein Tor
  • AngstgegnerSt. Pauli verlor sechs der letzten acht Gastspiele an der Alten Försterei (ein Remis, ein Sieg)
  • Heimteam FavoritDie letzten fünf Begegnungen zwischen beiden Teams gewann alle das jeweilige Heimteam
  • TorreichIn zehn der zwölf direkten Duelle in der 2. Bundesliga fielen mindestens drei Tore

1. FC Union Berlin vs. FC St. Pauli: Direkte Duelle & Statistiken

14_direkte_duelle_statistikenInsgesamt 18 Begegnungen sind bislang zwischen beiden Vereinen notiert, wobei eine 0:7-Niederlage des SC Union 06 Oberschöneweide, der als Vorgängerverein des 1. FC Union gilt, in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 1948 miteingerechnet wurde. Diese Partie fand auf neutralem Platz statt und beeinträchtigt die gute Heimbilanz der Eisernen gegen St. Pauli mit sechs Siegen, einem Unentschieden und vier Niederlagen damit nicht. Insgesamt hat allerdings St. Pauli mit acht Siegen, vier Remis und eben diesen sechs Pleiten die Nase vorne. Die letzten fünf direkten Duelle gingen bemerkenswerterweise immer an das Heimteam.

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Prognose, Wett-Tipps & Quoten

15_prognose_tipps_quotenWährend sich der 1. FC Union in den vergangenen Wochen für gute Leistungen viel zu selten belohnt hat, lassen die letzten Wochen zumindest erahnen, dass es für St. Pauli trotz der guten Punktausbeute noch nicht reicht, um ganz vorne mitzumischen. Nutzt Union seine Chancen diesmal besser, sollte gegen offensiv zuletzt wenig überzeugende Kiez-Kicker etwas drin sein. Wer eher vorsichtiger ist, kann mit Doppelter Chance 1X und der Quote 1,37 von Tipico wetten. Die Statistik hingegen rechtfertigt auch einen Tipp mit der Quote 2,38 von Betvictor für Wetten auf einen Heimsieg der Eisernen.

Ebenfalls auf die Statistik vertrauen wir bei unserem dritten Tipp, der ebenso riskant wie lukrativ ist. Da in zehn der zwölf Direktduelle in der 2. Bundesliga drei oder mehr Tore fielen, erachten wir die Quote 3,60 ebenfalls von Betvictor für Over 3,5 als interessant. Auch deshalb, weil nur Spiele des 1. FC Nürnberg in dieser Saison torreicher waren als die Begegnungen des 1. FC Union und sich St. Pauli vor der Länderspielpause gegen Sandhausen ungewohnt anfällig präsentierte.

 

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