Überrascht Carl Zeiss Jena nach dem HSV auch den VfB Stuttgart?

Du bist hier: Home » Wett-Tipps » DFB-PokalGeschrieben am 25.10.2015
DFB-Pokal | 2. Runde | Saison 2015/16 Mittwoch, 28. Oktober 2015 - 20:30 Uhr Ernst-Abbe-Sportfeld in JenaENDSTAND
Carl Zeiss Jena 0 - 2 VfB Stuttgart

Mit dem 3:2-Erfolg nach Verlängerung gegen den Hamburger SV in der ersten Runde hat der FC Carl Zeiss Jena für die wohl größte Überraschung im diesjährigen DFB-Pokal gesorgt. Nun erwarten die Thüringer mit dem VfB Stuttgart den nächsten seit Jahren kriselnden Bundesligisten, der sicherlich nicht mit sonderlich breiter Brust zum Tabellendritten der Regionalliga Nordost reist.

Von der Redaktion empfohlene Wetten

Diese drei lohnenswerten Wetten mit geringem, mittleren und höherem Risiko haben wir für euch ermittelt. Die Begründungen lest ihr in den nachfolgenden Absätzen.

Der sportwetten.org Wett-Tipp zum Spiel
Wett Tipp:Sieg VfB Stuttgart 2
Beste Quote:1,37
Einsatz:8/10
 
Risiko
Wett Tipp:2 Handicap 1:0
Beste Quote:1,75
Einsatz:4/10
 
Risiko
Wett Tipp:Over 3.5
Beste Quote:4,00
Einsatz:1/10
 
Risiko

Bei der Auslosung der zweiten Runde dürften bei so manchem VfB-Fan ungute Erinnerungen hochgekommen sein, denn bereits 2007/08 entwickelte sich Jena als damaliger Zweitligist zum Pokalschreck für die Schwaben, damals im Viertelfinale. Nun will der FC Carl Zeiss am Mittwoch, den 28. Oktober 2015, ab 20.30 Uhr die nächste große Überraschung schaffen. Nach zuletzt sieben ungeschlagenen Spielen mit vier Siegen ist das Selbstvertrauen auf Seiten des Underdogs sicherlich deutlicher ausgeprägt als beim VfB, der nach zehn Spieltagen mit lediglich sieben Punkten im Tabellenkeller der Bundesliga herumkrebst.

Ausgangslage & Formkurve

11_ausgangslage_formkurveNach vier Punkten aus den ersten beiden Saison-Spielen besiegte Jena den HSV mit einer überzeugenden Leistung mit 3:2 n.V. und nahm den Schwung dieses Pokal-Erfolgs zunächst auch in die Liga mit. Beim BFC Dynamo (2:1) und gegen Viktoria Berlin (2:0) gelangen anschließend zwei weitere Siege, ehe es Ende August mit einem 0:2 beim ZFC Meuselwitz die erste und bis heute einzige Saisonniederlage setzte. Ein enttäuschendes 0:0 gegen Budissa Bautzen war dann ein weiterer Dämpfer, doch mit Siegen bei Optik Rathenow (2:1) und gegen den FSV Luckenwalde (4:0) stellte Jena den Anschluss nach ganz oben schnell wieder her und ist seitdem ganz vorne mit dabei. Denn zuletzt wurden bei Aufstiegskonkurrent Wacker Nordhausen (0:0) sowie bei der zweiten Mannschaft von Hertha BSC (0:0) jeweils gepunktet, während zu Hause gegen die TSG Neustrelitz (2:0) und zuletzt am Freitag gegen den Berliner AK 07 (3:1) souverän gewonnen wurde. Die Ergebnisse und die insgesamt erst fünf Gegentore machen auf den ersten Blick deutlich, wo die größten Stärken der Mannschaft von Trainer Volkan Uluc liegen.

Nach dem glücklichen 2:1 in der ersten Pokalrunde bei Holstein Kiel legte der VfB Stuttgart einen katastrophalen Start in die neue Saison hin und verlor die ersten fünf Spiele allesamt. Mit einem 3:1 bei Hannover 96 schien am sechsten Spieltag der Knoten geplatzt, doch es folgte gegen Borussia Mönchengladbach (1:3) eine abermalige Heimpleite, ehe bei der TSG 1899 Hoffenheim kurz vor Schluss ein 2:2 gerettet wurde. Gegen den FC Ingolstadt (1:0) feierten die Schwaben im fünften Heimspiel dann ihren ersten Sieg, der am vergangenen Wochenende bei Bayer Leverkusen nicht vergoldet wurde. Obwohl der VfB nach einer Stunde die 3:1-Führung erzielte, setzte es am Ende eine 3:4-Niederlage. Eine richtig bittere Pleite nicht nur wegen des Spielverlaufs, sondern vor allem auch wegen dem unnötigen vierten Gegentor, als der VfB gegen einen individuell klar besseren Gegner auf Sieg spielte und eiskalt ausgekontert wurde. Während in Leverkusen die lange Zeit in dieser Saison ganz schwache Chancenverwertung in Ordnung war, ziehen sich die ausgeprägten Defensivschwächen wie ein roter Faden durch die gesamte Saison. Gelingt es Trainer Alexander Zorniger, der nicht nur wegen seiner Außendarstellung, sondern auch wegen taktischer Fehler wie in Leverkusen unverändert in der Diskussion steht, nicht schnell die Schwachstellen zu beseitigen, droht dem VfB ein langer Abstiesgkampf. Und dass man auch in Jena als Bundesligist verlieren kann, hat erst vor zwei Monaten der HSV zu spüren bekommen.

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Die statistischen Highlights

  • Schwache BilanzStuttgart kassierte schon sieben Saisonniederlagen – die meisten aller Bundesligisten
  • HeimschwachStuttgart verlor vier von fünf Heimspielen in dieser Saison
  • SchießbudeMit 23 Gegentoren stellt der VfB Stuttgart die schwächste Defensive der Bundesliga
  • Guter LaufJena ist seit sieben Pflichtspielen ungeschlagen (vier Siege, drei Remis)
  • BollwerkMit fünf Gegentoren besitzt Jena die beste Defensive der Regionalliga Nordost


Carl Zeiss Jena vs. VfB Stuttgart: Direkte Duelle & Statistiken

14_direkte_duelle_statistikenKlammert man die beiden Begegnungen in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 1934/35 zwischen dem VfB und dem damaligen 1. SV Jena, die beide mit einem Auswärtssieg endeten, einmal aus, gab es bisher erst zwei direkte Duelle, jeweils im DFB-Pokal. In der Saison 1994/95 wurde Stuttgart seiner Favoritenrolle gerecht und gewann in der ersten Runde mit 2:0 in Jena. Anders sah es im Viertelfinale 2007/08 aus, als man in Stuttgart nach der Auslosung schon sicher mit dem Halbfinale kalkulierte, dann aber völlig überraschend zu Hause nach Elfmeterschießen mit 4:5 den Kürzeren zog.

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Prognose, Wett-Tipps & Quoten

15_prognose_tipps_quotenAuch wenn es in Leverkusen wieder eine Niederlage setzte, ist der Trend beim VfB Stuttgart mit immerhin sieben Punkten aus den letzten fünf Spielen zumindest leicht positiv. Trotz des Ausfall von Daniel Ginczek verfügen die Schwaben in der Offensive noch immer über ausreichend Qualität, um (fast) jedem Gegner Probleme zu bereiten. In Jena erwartet den VfB zwar eine gute und sicherlich im Vergleich zum Liga-Betrieb noch einmal eine Reihe nach hinten geschobene Defensive, doch ist es Stuttgart zuzutrauen, diesen Riegel zu knacken. Wir rechnen in jedem Fall mit einem Stuttgarter Weiterkommen, zumal Jena nach dem Sieg gegen den HSV kaum unterschätzt werden dürfte. Die Quote 1,37 von Digibet ist die beste für Wetten auf einen VfB-Sieg nach 90 Minuten. Gelingt Stuttgart ein frühes Tor, muss Jena aufmachen und mit schnellen Spielern wie Timo Werner und Martin Harnik würde der VfB zwangsläufig gute Kontergelegenheiten bekommen. Daher ist aus unserer Sicht auch eine Wette auf den VfB bei Handicap 1:0 nicht übermäßig riskant, zumal die Quote 1,75 von Tipico durchaus interessant ist.

Angesichts der Stuttgarter Anfälligkeit in Kombination mit der Offensivstärke und dem Faktor, dass das Publikum Jena nach vorne treiben wird, scheint zudem eine torreiche Begegnung im Bereich des Möglichen. Die Quote 4,00 von Betvictor für Over 4,5 ist auf jeden Fall und zumindest mit kleinem Einsatz eine Überlegung wert.

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