EM-Qualifikation wackelt: Deutschland muss gegen Georgien noch punkten

Du bist hier: Home » Wett-Tipps » EM-QualifikationGeschrieben am 09.10.2015
EM-Qualifikation | 10. Spieltag | Gruppe D Sonntag, 11. Oktober 2015 - 20:45 Uhr Red-Bull-Arena in LeipzigENDSTAND
Deutschland 2 - 1 Georgien

Wohl die wenigsten Experten hätten erwartet, dass die deutsche Nationalmannschaft am letzten Spieltag der Qualifikation zur EM 2016 in Frankreich noch punkten muss, um aus eigener Kraft das Ticket für die Endrunde zu lösen. Doch aufgrund der doch überraschenden 0:1-Niederlage am Donnerstag in Irland benötigt der Weltmeister im abschließenden Spiel gegen Georgien noch einen Zähler, um die mit jeweils einem Zähler Abstand folgenden Teams aus Polen und Irland, die sich im Parallelspiel direkt Punkte wegnehmen, auf Abstand zu halten. Denn sollte Deutschland verlieren und die Begegnung zwischen Polen und Irland unentschieden enden, würde die DFB-Elf in einem dann nötigen Direktvergleich der drei Teams nur den dritten Platz belegen und müsste folglich in die Play-Offs.

Von der Redaktion empfohlene Wetten

Diese drei lohnenswerten Wetten mit geringem, mittleren und höherem Risiko haben wir für euch ermittelt. Die Begründungen lest ihr in den nachfolgenden Absätzen.

Der sportwetten.org Wett-Tipp zum Spiel
Wett Tipp:1 Handicap 0:1
Beste Quote:1,30
Einsatz:8/10
 
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Wett Tipp:1 Handicap 0:2
Beste Quote:1,75
Einsatz:6/10
 
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Wett Tipp:1 Handicap 0:3
Beste Quote:2,70
Einsatz:1/10
 
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Am Sonntagabend, den 11. Oktober 2015, wird die deutsche Mannschaft ab 20.45 Uhr in Leipzig auch auf Wiedergutmachung bedacht sein nach der doch enttäuschenden Leistung in Dublin. Nach den beiden überzeugenden Auftritten Anfang September gegen Polen (3:1) und in Schottland (3:2) schien Deutschland eigentlich wieder in die Spur gefunden zu haben, doch die Pleite in Irland war nun ein Rückschlag. Gegner Georgien hat zwar zwei der drei Spiele in der neuen Saison gewonnen, mit nur neun Punkten aus den neun Partien aber dennoch eine wenig zufriedenstellende Qualifikationsrunde hinter sich.

Ausgangslage & Formkurve

11_ausgangslage_formkurveNach den beiden Siegen Anfang September war die Marschroute der deutschen Mannschaft für die beiden finalen Qualifikationsspiele klar. In Irland sollte mindestens der noch nötige Punkt eingefahren werden, um dann gegen Georgien schon mit dem einen oder anderen Test im Hinblick auf die Euro beginnen sowie hochbelastete Spieler schonen zu können. Dieser Plan wurde mit der Pleite in Irland aber durchkreuzt, wobei vor allem auch die Leistung der Elf von Bundestrainer Joachim Löw enttäuschend war. Abgesehen von kurzen Drangphasen präsentierte sich die DFB-Auswahl ideenlos und ohne Tempo, ähnlich wie in der vergangenen Saison. Und wenn es doch einmal schnell ging, wurden hochkarätige Torchancen von Thomas Müller oder Andre Schürrle leichtfertig liegengelassen. Hinzu kam schließlich noch der Stellungsfehler von Mats Hummels und Jonas Hector, die beim Gegentor beide keine gute Figur abgaben. Nun gegen Georgien zählt nur ein Sieg. Erschwert wird die Aufgabe durch die wahrscheinlichen Ausfälle von Mario Götze und Bastian Schweinsteiger, die der Löw-Elf mit Blick auf Donnerstag durchaus gut zu Gesicht stünden.

Der georgische Fußball hat in den vergangenen Jahren einen Tiefpunkt erreicht, doch nach der Wahl von Ex-Bundesliga-Profi Levan Kobiashvili zum neuen Verbandspräsidenten vergangene Woche erhofft man sich in der ehemaligen Sowjetrepublik einen deutlichen Aufschwung. Kobiashvili hat in jedem Fall angekündigt, keinen Stein auf dem anderen lassen und die im Land alles andere als optimalen Strukturen auf Vordermann bringen zu wollen. Im ersten Spiel als starker Mann sah Kobiashvili am Donnerstagabend einen 4:0-Pflichtsieg über Gibraltar und hofft nun natürlich auf eine Überraschung in Deutschland. Bislang hat Georgien in der laufenden Qualifikation allerdings nur ein Ausrufezeichen setzen können. Neben dem Erfolg am Donnerstag und einem 3:0 im Hinspiel in Portugal gegen Gibraltar gelang Anfang September ein 1:0-Sieg gegen Schottland. Nach drei Pleiten am Ende der Vorsaison gegen Deutschland (0:2) und in Polen (0:4) sowie in einem Testspiel in der Ukraine (1:2) begann die neue Spielzeit damit positiv und auch beim anschließenden 0:1 in Irland verkaufte sich die Mannschaft von Trainer Kakhaber Tskhadadze, einem weiteren ehemaligen Bundesliga-Legionär, teuer.

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Die statistischen Highlights

  • NegativrekordDeutschland kassierte erstmals in einer Qualifikationsrunde für ein großes Turnier zwei Niederlagen
  • AnfälligDeutschland blieb nur in einem der letzten fünf Spiele ohne Gegentor – gegen Gibraltar
  • Schwache OffensiveGeorgien blieb in fünf von neun Qualifikationsspielen torlos
  • Blütenweiße WesteDeutschland gewann alle bisherigen vier Duelle mit Georgien

  • StandardergebnisDrei der vier direkten Duelle endeten 2:0 für Deutschland

Deutschland vs. Georgien: Direkte Duelle & Statistiken

14_direkte_duelle_statistikenDeutschland traf bisher vier Mal auf Georgien und hat alle vier Vergleiche für sich entschieden. Vor dem 2:0-Sieg im Hinspiel im März in Tiflis gewann die DFB-Elf im Oktober 2006 ein Freundschaftsspiel in Rostock ebenfalls mit 2:0. Zum ersten Mal begegneten sich beide Nationen im Rahmen der Qualifikation für die EM 1996 in England. Damals gewann Deutschland in Georgien auch mit 2:0 und feierte vor heimischem Publikum einen 4:1-Sieg – den einzigen Sieg über Georgien mit einem anderen Ergebnis als 2:0. In 360 Minuten gegen Deutschland gelang Georgien insgesamt nur ein Tor.

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Prognose, Wett-Tipps & Quoten

15_prognose_tipps_quotenDie Rollen bei dieser Partie könnten kaum klarer verteilt sein. Alle Welt erwartet, dass die deutsche Mannschaft die letzten kleinen Zweifel an der erfolgreichen Qualifikation für die EM 2016 ausräumt und schon ein Unentschieden wäre eine faustdicke Überraschung. Klassische 1×2-Wetten auf einen deutschen Sieg sind angesichts einer Höchstquote von 1,10 (Interwetten) kaum rentabel. Lukrativ wird es erst dann, wenn man dem Weltmeister einen deutlichen Sieg zutraut. Für Wetten auf Deutschland bei Handicap 0:1 erhöht sich die Quote bei Interwetten immerhin schon auf 1,30 und bei Handicap 0:2 beginnt es mit einer ebenfalls von Interwetten offerierten Höchstquote von 1,75 richtig interessant zu werden. Ist das Risiko bei einer Wette mit Handicap 0:2 im Wissen um die deutschen Offensivqualitäten noch relativ moderat, sieht es bei Handicap 0:3 schon etwas anders aus – auch, weil Georgien der DFB-Auswahl im Hinspiel keineswegs als Kanonenfutter diente. Allerdings hat Polen mit zwei 4:0-Siegen gezeigt, dass die georgische Hintermannschaft alles andere als sattelfest ist. Weil Deutschland zudem einiges gutzumachen hat, ist ein Offensivfeuerwerk nicht ausgeschlossen und die Quote 2,70 für Wetten auf Heimsieg bei Handicap 0:3 mit der Quote 2,70 von Tipico zumindest eine Überlegung wert.

 

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