Wett-Tipp England – Island: Three Lions gegen den Underdog klarer Favorit

Du bist hier: Home » Wett-Tipps » EM 2016Geschrieben am 23.06.2016
EM 2016 | Achtelfinale Montag, 27. Juni 2016 - 21:00 Uhr Stade de Nice in NizzaENDSTAND
England 1 - 2 Island

Es gibt bei der EM 2016 Achtelfinals, die relativ ausgeglichen erscheinen. Und es gibt Partien, in denen im Vorfeld eine Mannschaft der klare Favorit ist. In letztere Kategorie fällt das Aufeinandertreffen zwischen England und Island. Während sich die Three Lions erwartungsgemäß für die Runde der letzten 16 qualifizierten, in Gruppe B aber nur hinter dem kleinen Nachbarn Wales landeten, überraschte Island in Gruppe F mit dem zweiten Platz vor den höher eingeschätzten Teams aus Portugal und Österreich. Das zahlenmäßig kleinste Teilnehmerland kann und will eine schon jetzt erfolgreiche Europameisterschaft nun noch im Duell David gegen Goliath krönen.

Von der Redaktion empfohlene Wetten

Diese drei lohnenswerten Wetten mit geringem, mittleren und höherem Risiko haben wir für euch ermittelt. Die Begründungen lest ihr in den nachfolgenden Absätzen.

Der sportwetten.org Wett-Tipp zum Spiel
Wett Tipp:England kommt weiter
Beste Quote:1,20
Einsatz:8/10
 
Risiko
Wett Tipp:Sieg England 1
Beste Quote:1,55
Einsatz:6/10
 
Risiko
Wett Tipp:Beide Teams treffen B2S
Beste Quote:2,70
Einsatz:2/10
 
Risiko

Beide Nationen gehen noch ungeschlagen in das letzte Achtelfinale der EM 2016 am Montag, den 27.06.2016, um 21 Uhr. England verbuchte aus seinen drei Gruppenspielen ebenso fünf Punkte wie Island, das durch ein Tor in der vierten Minute der Nachspielzeit gegen Österreich (2:1) noch vom dritten auf den zweiten Platz sprang und an Portugal vorbeizog. Insgesamt ist Island damit seit vier Spielen (zwei Siege, zwei Remis) unbesiegt, während England sogar sechs Mal in Serie (vier Siege, zwei Remis) nicht verloren hat.

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Ausgangslage & Formkurve

11_ausgangslage_formkurveIm Vergleich zu früheren Turnieren war die Erwartungshaltung in England mit Blick auf die EM 2016 lange Zeit eher gering. Selbst nach einer makellosen Qualifikation mit zehn Siegen in zehn Spielen und 31:3-Toren brach keine Euphorie aus, was angesichts einer nicht allzu starken Qualifikationsgruppe mit der Schweiz, Slowenien, Estland, Litauen und San Marino allerdings auch nachvollziehbar war. Auch die Testspiele im November mit einer 0:2-Pleite in Spanien und einem 2:0-Erfolg gegen Frankreich wurden nicht allzu schwer gewichtet, doch als die in den letzten Jahren von Trainer Roy Hodgson beinahe runderneuerte und deutlich verjüngte Elf im März nach einem 0:2-Rückstand mit einer bärenstarken Leistung noch mit 3:2 in Deutschland gewann, wurde England plötzlich mit anderen Augen gesehen. Ein anschließendes 1:2 gegen die Niederlande und trotz der Siege gegen die Türkei (2:1), Australien (2:1) und Portugal (1:0) eine nicht vollends überzeugende EM-Vorbereitung sorgten allerdings dafür, dass der Erwartungsdruck vor dem Turnierstart nicht zu hoch wurde. Gegen Russland fand England dann gut ins Turnier, verspielte aber wohl auch aufgrund von nachlassenden Kräften in der Endphase noch eine Führung und musste sich mit einem 1:1 begnügen. Dafür gelang gegen Wales kurz vor Schluss der enorm wichtige 2:1-Siegtreffer, sodass gegen die Slowakei ein 0:0 zum Weiterkommen als Gruppenzweiter reichte. Angesichts der Chancenverhältnisse wäre allerdings gegen die Slowakei wie zuvor schon gegen Russland ein Sieg verdient gewesen.

Als Gruppenzweiter vor der Türkei und der Niederlande hat sich Island die erstmalige Qualifikation für eine EM-Endrunde redlich verdient, sich danach aber eine monatelange Schwächephase erlaubt. Das Jahr 2016 wurde mit zwei Testspielniederlagen in Polen (2:4) und in der Slowakei (1:3) abgeschlossen und auf ein 1:0 über Finnland im Januar, bei dem aber die meisten Stammkräfte nicht dabei waren, folgten gegen die Vereinigten Arabischen Emirate (1:2), die USA (2:3) und Dänemark (1:2) von Ende Januar bis März drei weitere Niederlagen in Serie. Erst im Test Ende März in Griechenland (3:2) gelang wieder ein Erfolgserlebnis, bevor in der unmittelbaren EM-Vorbereitung zunächst gegen Norwegen (2:3) verloren wurde. Ein 4:0 über Liechtenstein stärkte vor der Abreise nach Frankreich aber das Selbstvertrauen und gegen Portugal war Island zum Auftakt dann gleich da. Zwar war beim 1:1 auch eine Portion Glück dabei, doch unverdient war dieses Remis aufgrund der an den Tag gelegten Leidenschaft auch nicht. Danach gegen Ungarn verpasste Island durch ein spätes Eigentor zum 1:1 den ersten Sieg, der dann aber im abschließenden Gruppenspiel gegen Österreich (2:1) glückte.

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Die statistischen Highlights

  • In guter FormEngland gewann sechs der letzten neun Spiele (eine Niederlage, zwei Remis)
  • AnfälligEngland blieb nur in zwei der letzten acht Spiele ohne Gegentor
  • StabilIsland ist seit vier Spielen ungeschlagen (zwei Siege, zwei Remis)
  • Bedingt anfälligIsland kassierte in allen Gruppenspielen exakt ein Gegentor
  • Duell mit kurzer GeschichteEngland hat noch nie gegen Island verloren (ein Sieg, ein Remis)

England vs. Island: Direkte Duelle & Statistiken

14_direkte_duelle_statistikenBeide Nationen trafen bisher erst zwei Mal aufeinander, jeweils auf freundschaftlicher Ebene. Das erste Duell endete im Juni 1982 in Island mit einem 1:1, während das zweite Aufeinandertreffen kurz vor der EM 2004 eine sehr deutliche Angelegenheit zugunsten der englischen Auswahl war. Die Three Lions feierten damals in Manchester einen deutlichen 6:1-Erfolg, zu dem der junge Wayne Rooney zwei Treffer beisteuerte. Rooney ist der einzige Engländer, der damals wie heute dabei ist. Auf isländischer Seite stand aus dem aktuellen Kader Eidur Gudjohnsen vor zwölf Jahren in der Startelf.

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Prognose, Wett-Tipps & Quoten

15_prognose_tipps_quotenAuf dem Papier sind die Rollen klar verteilt. Alles andere als ein Weiterkommen Englands wäre für das Mutterland des Fußballs eine herbe Enttäuschung bis hin zu einer Blamage. Einfach wird es für das Team von Trainer Roy Hodgson gleichwohl nicht, hat sich Island doch im bisherigen Turnierverlauf als sehr kompakte Einheit erwiesen. Allerdings hatte Island gerade gegen Portugal und Österreich auch das Glück, dass der Gegner seine Chancen nicht nutzte. England hat zwar bei der EM gerade in dieser Hinsicht auch Probleme offenbart, sich aber während der Qualifikation und auch in den Testspielen effizient gezeigt. Wir glauben daher daran, dass England weiterkommt und sehen in einer entsprechenden Wette mit der Quote 1,20 von Interwetten kein allzu großes Risiko. Vielmehr würden wir noch einen Schritt weitergehen und mit der Quote 1,55 von Betvictor darauf tippen, dass England schon nach 90 Minuten den fünften Sieg in den letzten sieben Spielen einfährt.

Interessant ist aus unserer Sicht vornehmlich aus statistischen Gründen zudem eine Wette mit der Quote 2,70 von Interwetten darauf, dass beide Mannschaften mindestens ein Tor erzielen. Das war auf jeden Fall in den letzten neun Spielen mit isländischer Beteiligung immer der Fall, wobei Island sogar zwölf Mal in Folge immer getroffen hat. Und England blieb nur im letzten der vergangenen neun Partien ohne eigenes Tor, ließ aber in sechs der letzten acht Begegnungen immer mindestens einen Gegentreffer zu.

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