St. Pauli eine (zu) hohe Pokal-Hürde für Mönchengladbach?

Du bist hier: Home » Wett-Tipps » DFB-PokalGeschrieben am 07.08.2015
DFB-Pokal | 1. Runde | Saison 2015/16 Montag, 10. August 2015 - 20:30 Uhr Millerntor-Stadion in HamburgENDSTAND
FC St. Pauli 1 - 4 Borussia Mönchengladbach

Zum Abschluss der ersten Runde im DFB-Pokal empfängt der FC St. Pauli Borussia Mönchengladbach. Ein Duell, das die ARD nicht grundlos zum Live-Spiel im Free-TV auserwählt hat, ist doch ein gewisses Überraschungspotential vorhanden. St. Pauli befindet sich unter Trainer Ewald Lienen, einst Spieler und Trainer in Gladbach, auf einem vielversprechenden Weg, während die Borussia nach Platz drei in der vergangenen Bundesliga-Saison als Favorit gilt und entsprechend hoch fallen kann. Und dass die Fohlen-Elf vor Niederlagen bei Underdogs nicht gefeit ist, sollte spätestens seit dem verlorenen Pokal-Viertelfinale in der Vorsaison bei Arminia Bielefeld klar sein.

Von der Redaktion empfohlene Wetten

Diese drei lohnenswerten Wetten mit geringem, mittleren und höherem Risiko haben wir für euch ermittelt. Die Begründungen lest ihr in den nachfolgenden Absätzen.

Der sportwetten.org Wett-Tipp zum Spiel
Wett Tipp:Sieg Borussia Mönchengladbach DNB
Beste Quote:1,25
Einsatz:8/10
 
Risiko
Wett Tipp:Sieg Borussia Mönchengladbach 2
Beste Quote:1,65
Einsatz:6/10
 
Risiko
Wett Tipp:Under 1.5
Beste Quote:4,20
Einsatz:1/10
 
Risiko

Das Hamburger Millerntor, das in der Vergangenheit schon so manche Pokal-Sensation gesehen hat und nach fertiggestelltem Umbau ein noch wichtigerer Erfolgsfaktor für die Braun-Weißen werden könnte als ohnehin schon, wird am Montagabend (10.08.2015) ab 20.30 Uhr nicht nur mit 29.546 Zuschauern restlos ausverkauft sein, sondern unabhängig von den Temperaturen kochen. Vier Punkte aus den ersten beiden Spielen haben auf St. Pauli die Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison geweckt, die nun weiter geschürt werden soll. Gladbach ist derweil erstmals in einem Pflichtspiel ohne die abgewanderten Nationalspieler Christoph Kramer sowie Max Kruse gefordert und muss erst noch beweisen, dadurch nicht schwächer geworden zu sein.

Ausgangslage & Formkurve

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Der FC St. Pauli hat am Ende der vergangenen Saison mit fünf Siegen aus den letzten acht Spielen den zwischenzeitlich schon in weite Ferne gerückten Klassenerhalt doch noch geschafft und letztlich in der Rückrundentabelle sogar Platz sechs belegt. Abgesehen von Julian Koch und Dennis Daube wurde die Elf der Rückrunde zusammengehalten, während ansonsten nur Akteure aus der zweiten Reihe den Verein verlassen haben. In den zehn Testspielen mit neun Siegen und einem 0:0 gegen den SC Freiburg knüpften die Braun-Weißen dann an das Frühjahr an, sodass die Erwartungshaltung vor dem Saisonstart groß war. Eine spürbare Enttäuschung nach dem 0:0 zum Auftakt gegen Arminia Bielefeld blieb dann naturgemäß nicht aus, ist aber dank des 2:1-Sieges am zweiten Spieltag beim Karlsruher SC wieder großem Optimismus gewichen. Ob dieser begründet ist, wird sich erst noch zeigen, doch die Voraussetzungen zumindest auf ein sorgenfreies Jahr scheinen trotz des bitteren Ausfalls von Neuzugang Ryo Miyaichi (Kreuzbandriss), für den noch Ersatz gesucht wird, gut.

Borussia Mönchengladbach sieht sich nach der überaus positiven Entwicklung der letzten Jahre mit Platz drei am Ende der Vorsaison als Höhepunkt mit gestiegenen Erwartungen konfrontiert, denen die Mannschaft von Trainer Lucien Favre in der Vorbereitung nicht gerecht werden konnte. Nach einem 2:0-Erfolg zum Einstieg bei der TuS Koblenz und Platz drei beim Telekom-Cup nach zwei torlosen Unentschieden gegen den Hamburger und Bayern München verliefen die ausschließlich gegen Erstligisten aus dem Ausland bestrittenen Testspiele nur teilweise überzeugend. Siegen gegen den FC Porto und Standard Lüttich (jeweils 2:1) sowie bei der Generalprobe bei Newcastle United (1:0) stehen Remis gegen Bursaspor (2:2), Stade Rennes (2:2) und Swansea City (1:1) gegenüber. Die durchwachsene Torausbeute und auch die gezeigten Leistungen deuten darauf hin, dass der Abgang von Kruse bislang noch nicht kompensiert werden konnte. Noch hat der als Ersatz geholte Top-Einkauf Josip Drmic reichlich Luft nach oben, wobei die Breite des Kaders genügend andere Angriffsvariationen hergibt, sollte der Schweizer noch Zeit zur Anpassung benötigen.

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Die statistischen Highlights

  • StabilitätSt. Pauli hat nur eines der letzten sechs Pflichtspiele verloren
  • Rückrunden-MeisterGladbach holte in der Rückrunde 2014/15 39 und damit die meisten Punkte aller Bundesligisten
  • Katastrophen-BilanzSt. Pauli gewann nur eines der letzten acht Heimspiele gegen Gladbach
  • MakellosAußerhalb der Bundesliga gewann Gladbach alle sechs Vergleiche mit dem Kiez-Klub
  • Zwei Siege in FolgeSt. Pauli gewann die letzten beiden Duelle mit der Borussia

FC St. Pauli vs. Borussia Möchengladbach: Direkte Duelle & Statistiken

14_direkte_duelle_statistiken22 Duelle gab es bislang zwischen beiden Vereinen, 16 davon in der ersten und sechs in der 2. Bundesliga. Im DFB-Pokal feiert die Begegnung damit Premiere. Die bisherige Bilanz spricht klar für die Borussia, die exakt die Hälfte der Vergleiche für sich entscheiden konnte und bei sieben Remis nur vier Mal verloren hat. Auf St. Pauli hat Gladbach eine klar positive Bilanz, stehen sechs Auswärtssiegen doch nur drei Remis und zwei Niederlagen gegenüber. Die letzten beiden Aufeinandertreffen in der Bundesliga-Saison 2010/11 gingen allerdings an die Kiez-Kicker, die damals einem 2:1-Sieg im Borussia-Park einen 3:1-Heimerfolg folgen ließen. Davor allerdings gelang St. Pauli elf Mal in Folge kein Sieg gegen die Fohlen-Elf. Bemerkenswert ist zudem, dass Gladbach alle sechs Zweitliga-Duelle zwischen 1999 und 2008 ausnahmslos gewonnen hat und St. Pauli der Borussia nur in der Bundesliga ab und an Paroli bieten konnte.

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Prognose, Wett-Tipps & Quoten

15_prognose_tipps_quotenAuch wenn bei Gladbach in der Vorbereitung gerade im Spiel nach vorne noch nicht alles rund lief, sollte doch zumindest die Defensive trotz des Ausfalls von Routinier Martin Stranzl die gewohnte Sicherheit ausstrahlen. Eine Niederlage der Borussia am Millerntor wäre in jedem Fall eine Überraschung, obwohl St. Pauli gut in die Saison gestartet ist. Auch weil die beiden bisherigen Saisontore der Kiez-Kicker aus einer Standardsituation, die Gladbach in der Regel gut verteidigt, sowie einem kaum zu wiederholenden Sonntagsschuss resultierten. Eine Wette auf Gladbach mit der Option Draw No Bet mit der Top-Quote 1,25 von bet365 erscheint daher nicht sonderlich riskant. Lukrativer, aber aufgrund der nur bedingt überzeugenden Offensivleistungen in der Vorbereitung nicht ganz ohne Risiko ist dagegen eine klassische 1×2-Wette auf die Borussia, für die Interwetten mit der Höchstquote 1,65 aufwartet. Weil beide Mannschaften fraglos ihre Stärken in der Defensive haben, sind unabhängig vom Sieger Wetten auf wenig Tore nicht uninteressant. Ein gewagter Tipp, der sich im Erfolgsfall aber richtig auszahlen würde, ist eine Wette auf Under 1.5, wofür die von Betsafe angebotene Maximalquote bei 4,10 liegt.

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