Wett-Tipp Frankreich – Island: Ärgert der Underdog auch den Gastgeber?

Du bist hier: Home » Wett-Tipps » EM 2016Geschrieben am 28.06.2016
EM 2016 | Viertelfinale Sonntag, 3. Juli 2016 - 21:00 Uhr Stade de France in ParisENDSTAND
Frankreich 5 - 2 Island

Für einen Tipp auf ein Viertelfinale zwischen Frankreich und Island hätte man wohl noch kurz vor Beginn der EM 2016 allenfalls ein mitleidiges Lächeln geerntet. Weniger wegen dem Gastgeber, dessen Einzug unter die letzten Acht keineswegs eine Überraschung darstellt. Aber wegen Island, das mit rund 330.000 Einwohnern die kleinste bei der Endrunde vertretene Nation ist. Das Team aus dem hohen Norden hat nun allerdings für mächtig Furore gesorgt und nicht nur die Gruppenphase ungeschlagen überstanden, sondern im Achtelfinale mit dem 2:1 über England für eine der größten Sensationen in der EM-Geschichte gesorgt. Frankreich sollte spätestens seitdem gewarnt sein und den Underdog nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Von der Redaktion empfohlene Wetten

Diese drei lohnenswerten Wetten mit geringem, mittleren und höherem Risiko haben wir für euch ermittelt. Die Begründungen lest ihr in den nachfolgenden Absätzen.

Der sportwetten.org Wett-Tipp zum Spiel
Wett Tipp:Sieg Frankreich 1
Beste Quote:1,45
Einsatz:7/10
 
Risiko
Wett Tipp:Beide Teams treffen B2S
Beste Quote:2,20
Einsatz:5/10
 
Risiko
Wett Tipp:X Handicap 0:1
Beste Quote:3,60
Einsatz:1/10
 
Risiko

Beide Mannschaften sind nicht nur bei der EM 2016 noch ungeschlagen, sondern weisen vor dem letzten Viertelfinale am Sonntag, den 3. Juli, um 21 Uhr darüber hinaus gehende Serien auf. Frankreich ist seit acht Begegnungen unbesiegt und hat sieben dieser Spiele sogar gewonnen. Island kann immerhin auf fünf Partien ohne Niederlage zurückblicken, von denen drei gewonnen wurden.

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Ausgangslage & Formkurve

11_ausgangslage_formkurveAls Gastgeber steht Frankreich bei dieser EM natürlich besonders unter Druck, wäre doch alles andere als der Titel eine Enttäuschung. Mit dieser hohen Erwartungshaltung hat die Equipe Tricolore allerdings zu kämpfen, wie von der ersten Turnierminute an zu spüren war. In der Vorbereitung auf die EURO hatte die Mannschaft von Trainer Didier Deschamps nach einer 0:2-Niederlage in England im November im Jahr 2016 alle Testspiele gewonnen. In den Niederlanden (3:2), gegen Russland (4:2), gegen Kamerun (3:2) und Schottland (3:0) überzeugte Frankreich vor allem offensiv, wohingegen die Defensive Sorgen bereitete. Mit Beginn der EM sah es dann aber anders aus. In der Gruppenphase tat sich Frankreich bei späten Siegen gegen Rumänien (2:1) und Albanien (2:0) sowie einem torlosen Remis gegen die Schweiz sehr schwer damit, ein konstruktives Offensivspiel aufzuziehen, kam letztlich aber dank der individuellen Klasse im Team dennoch ungefährdet weiter. Das Achtelfinale gegen Irland begann dann mit einer kalten Dusche und einem Rückstand schon nach zwei Minuten – genau wie das zuvor einzige Gegentor im Turnier gegen Rumänien trafen auch die Iren per Strafstoß, während Frankreich aus dem Spiel heraus noch nicht überwunden werden konnte. Und wie schon in der Gruppenspielen hatte Frankreich gegen einen defensiven Gegner abermals große Probleme, sich Chancen zu erarbeite, ehe dank eines Doppelpacks von Antoine Griezmann der Knoten platzte. Danach spielte Frankreich dann richtig befreit auf und hätte noch höher gewinnen können. Im Viertelfinale muss Frankreich nun allerdings mit Adil Rami und Ngolo Kante gleich zwei gelbgesperrte Stammkräfte ersetzen, wodurch die gegen Irland mehrfach wacklige Hintermannschaft kaum sicherer werden dürfte.

Island ist fraglos die ganz große positive Überraschung dieser Europameisterschaft, worauf im Vorfeld allerdings nicht viel hindeutete. Zwar setzte Island schon in der Qualifikation mit dem nur knapp verpassten Gruppensieg und Platz zwei vor der Türkei und der zwei Mal bezwungenen Niederlage Ausrufezeichen, doch danach verlief die Vorbereitung auf die EURO mit Niederlagen im November in Polen (2:4) und in der Slowakei (1:3) sowie im Frühjahr gegen die Vereinigten Arabischen Emirate (1:2), die USA (2:3) und Dänemark (1:2) alles andre als optimal. In dieser Phase wurde lediglich gegen Finnland (1:0) und in Griechenland gewonnen. Und kurz vor der EM sorgte ein 2:3 gegen Norwegen auch nicht für überbordendes Selbstvertrauen, wenngleich die Generalprobe gegen Liechtenstein (4:0) standesgemäß gewonnen wurde. Mit Turnierbeginn präsentierte sich Island aber als sehr kompakte und leidenschaftliche Einheit, die zudem nach vorne immer gefährlich ist. So wurde zunächst dem hohem Favoriten Portugal ein 1:1 abgetrotzt, ehe gegen Ungarn kurz vor Schluss der unglückliche Ausgleich zum 1:1 kassiert wurde. Im abschließenden Gruppenspiel gegen Österreich (2:1) gelang dann aber ein verdienter Sieg und das Einzug ins Achtelfinale, in dem das Team der beiden Trainer  Lars Lagerbäck und Heimir Hallgrímsson gegen England früh in Rückstand geriet, sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen ließ und letztlich mit extrem hohen Engagement einen durchaus verdienten 2:1-Coup landete.

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Die statistischen Highlights

  • In Top-FormFrankreich gewann sieben der letzten acht Spiele (ein Remis)
  • Starke OffensiveFrankreich erzielte in sieben der letzten acht Spiele zwei Tore oder mehr
  • Schwer zu schlagenIsland ist seit fünf Begegnungen ungeschlagen (drei Siege, zwei Remis)
  • Verlässliche OffensiveIsland traf in den letzten 13 Spielen immer
  • Eindeutige StatistikFrankreich ist nach elf Spielen gegen Island noch unbesiegt (acht Siege, drei Remis)

Frankreich vs. Island: Direkte Duelle & Statistiken

14_direkte_duelle_statistikenDie Bilanz des direkten Duelles spricht eine sehr klare Sprache. Von den bisherigen elf Begegnungen gegen Island gewann Frankreich acht und musste sich lediglich drei Mal mit einem Remis begnügen. Leicht getan hat sich die Equipe Tricolore indes abgesehen von zwei Kantersiegen in der 50er-Jahren nie wirklich. So erzielte Frankreich in den letzten neun Duellen nie mehr als drei Tore. Beim letzten Aufeinandertreffen in einem Testspiel im Vorfeld der EM 2012 lag Frankreich zur Pause sogar mit 0:2 zurück, gewann die Partie aber letztlich noch mit 3:2.

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Prognose, Wett-Tipps & Quoten

15_prognose_tipps_quotenIsland muss man den bisherigen Turniereindrücken zufolge zwar alles zutrauen, doch letztlich dürfte das Überraschungsteam gegen Frankreich am Ende seines Weges ankommen. Die Equipe Tricolore hat bislang zwar keineswegs durchweg überzeugt, allerdings letztlich die notwendigen Ergebnisse erzielt und mit dem vorhandenen Potential noch reichlich Steigerungsmöglichkeiten. Mit der Bilanz von sieben Siegen in acht Spielen im Rücken und dem Wissen, noch nie gegen Island verloren zu haben, sollte die französische Brust breit sein und der angepeilte Sieg gelingen, zumal die Spielweise des Underdogs inzwischen hinlänglich bekannt sein sollte. Eine Wette auf Frankreich mit der Quote 1,45 von Interwetten ist aus unserer Sicht sicher nicht die schlechteste Wahl. Von einem Kantersieg sollte man indes eher nicht ausgehen, fuhr Frankreich doch vier der letzten sieben Siege nur mit einem Tor Differenz ein. Und mit Blick auf das knappe 3:2 im bislang letzten Duell halten wir eine Wette auf Unentschieden bei Handicap 0:1, also einen Sieg Frankreichs mit exakt einem Tor Unterschied für sehr interessant. Nicht zuletzt wegen der Quote 3,60 von Interwetten.

Unabhängig von Sieg oder Niederlage ist es statistisch nicht unwahrscheinlich, dass beide Mannschaften treffen. Dafür bietet Tipico auf jeden Fall die attraktive Quote 2,20 und es gibt eine Argumente für eine solche Wette: Island erzielte in den letzten 13 Spielen immer ein Tor und Frankreich traf in sieben der letzten acht Spiele stets zwei Mal oder öfter. Zudem hat sich die französische Defensive gegen Irland alles andere als sicher präsentiert und muss nun auch noch umgebaut werden.

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