Wett-Tipp Italien – Spanien: Endspiel-Neuauflage schon im Achtelfinale

Du bist hier: Home » Wett-Tipps » EM 2016Geschrieben am 23.06.2016
EM 2016 | Achtelfinale Montag, 27. Juni 2016 - 18:00 Uhr Stade de France in ParisENDSTAND
Italien 2 - 0 Spanien

Bereits im Achtelfinale der EM 2016 kommt es zur Neuauflage des Endspiels von 2012 zwischen Spanien und Italien, das letztlich mit einem 4:0-Sieg eine sehr klare Angelegenheit für die Iberer war. Die spanische Nationalelf hat weiterhin die erneute Titelverteidigung und den dritten Triumph in Folge im Visier und zumindest in den ersten beiden Spielen auch gezeigt, warum die meisten Experten die Furia Roja zu den absoluten Top-Favoriten zählen. Italien galt derweil diesmal nicht als allzu heißer Kandidat auf den Titel, was sich aber mit einer beeindruckenden Vorstellung zum Auftakt gegen ein hochgewettetes Belgien (2:0) schlagartig änderte. Zweifellos ist das Aufeinandertreffen von Spanien und Italien nun das absolute Top-Spiel in der Runde der letzten 16.

Von der Redaktion empfohlene Wetten

Diese drei lohnenswerten Wetten mit geringem, mittleren und höherem Risiko haben wir für euch ermittelt. Die Begründungen lest ihr in den nachfolgenden Absätzen.

Der sportwetten.org Wett-Tipp zum Spiel
Wett Tipp:Under 2.5
Beste Quote:1,41
Einsatz:7/10
 
Risiko
Wett Tipp:1. Hälfte Under 0.5
Beste Quote:1,85
Einsatz:4/10
 
Risiko
Wett Tipp:Unentschieden X
Beste Quote:3,10
Einsatz:2/10
 
Risiko

Beide Nationen hatten eine durchwachsene EM-Vorbereitung hinter sich, als der Startschuss fiel und sowohl Spanien als auch Italien gleich voll da waren. Die ersten beiden Spiele wurden jeweils gewonnen, sodass der Achtelfinal-Einzug frühzeitig feststand. Während Italien trotz der Niederlage am letzten Spieltag gegen Irland (0:1) Gruppensieger wurde, rutschte Spanien durch das abschließende 1:2 gegen Kroatien noch auf Platz zwei ab und hat deshalb einen deutlich schwereren Weg ins Endspiel vor sich. Schon das Achtelfinale am Montag, den 27. Juni 2016, um 18 Uhr wird für den Titelverteidiger ein echter Prüfstein mit im Vorfeld offenem Ausgang.

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Ausgangslage & Formkurve

11_ausgangslage_formkurveAuch im letzten Gruppenspiel gegen Kroatien (1:2) schien Spanien lange Zeit alles im Griff zu haben, ehe Nachlässigkeiten am Ende jeder Halbzeit zu zwei Gegentoren und damit zur ersten Niederlage nach zuvor zehn in Folge und ohne jedes Gegentor gewonnenen Pflichtspielen führte. Zuvor war die Mannschaft von Trainer Vicente Del Bosque mit Siegen gegen Tschechien (1:0) und die Türkei (3:0) überzeugend in die EURO gestartet und hatte eindrucksvoll unterstrichen, warum die meisten Experten Spanien auch diesmal wieder weit oben auf der Liste der Favoriten führen. Die vor Turnierbeginn durch eine blamable 0:1-Niederlage im finalen Testspiel gegen Georgien aufgekommenen Zweifel wurden mit den ersten beiden Spielen vom Tisch gefegt und sind trotz des schwächeren Auftritts gegen allerdings auch stark einzuschätzende Kroaten kein Thema mehr. Mut vor dem Achtelfinale gegen Italien sollte Spanien auch machen, dass die Ergebnisse in den Testspielen der letzten Monate gegen große Kaliber ansprechend waren. Nachdem Ende 2014 und Anfang 2015 noch gegen Frankreich (0:1), Deutschland (0:1) und die Niederlande (0:2) verloren worden ist, gewann Spanien im November 2015 gegen England mit 2:0 und bot auch im März beim 1:1 in Italien eine ordentliche Leistung. Die individuelle Qualität im Kader Spaniens ist ohnehin über jeden Zweifel erhaben und es ist gut möglich, dass zum vierten Mal in Folge die gleiche Startelf beginnt.

Nach einer ungeschlagen und letztlich auch sehr souveränen Qualifikation sorgten vier Testspiele in Folge ohne Sieg in Belgien (1:3), gegen Rumänien (2:2), gegen Spanien (1:1) und in Deutschland (1:4) in Italien nicht gerade für überbordende Vorfreude auf die EURO 2016. Erst in der unmittelbaren EM-Vorbereitung lief es für das Team des scheidenden Trainers Antonio Conte besser, wobei die beiden Siege gegen eher schwache Gegner aus Schottland (1:0) und Finnland (2:0) auch nicht dazu angetan waren, Euphorie zu schüren. Die Erwartungen im Lager der italienischen Fans waren entsprechend gering, ehe die Squadra Azzurra mit einer taktisch exzellenten und enorm abgeklärten Leistung individuell sicherlich stärkere Belgier (2:0) zum EM-Start in die Schranken verwies. Danach tat sich Italien gegen Schweden schwerer, gewann am Ende aber nicht unverdient mit 1:0 und ließ nahezu keine gegnerische Torchance zu. Das änderte sich im abschließenden Spiel gegen Irland (0:1), wozu freilich auch acht Wechsel in der Startelf ihren Teil beitrugen. Gegen Spanien wird sicherlich wieder die erste Elf um die so starke Defensive, die vor dem Irland-Spiel vier Mal in Folge zu Null spielte, auf dem Platz stehen.

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Die statistischen Highlights

  • Gut in FormSpanien verlor nur zwei der letzten 15 Spiele (elf Siege, zwei Remis)
  • DefensivstarkSpanien blieb nur im letzten der jüngsten elf Pflichtspiele nicht ohne Gegentor
  • UnspektakulärIn den letzten fünf Spielen mit italienischer Beteiligung fielen nur sieben Tore (1,40 im Schnitt)
  • DefensivstarkItalien ließ in den letzten fünf Spielen nur ein Gegentor zu
  • TorarmIn den letzten zehn Direktduellen fielen nur 17 Tore (1,70 im Schnitt)

Italien vs. Spanien: Direkte Duelle & Statistiken

14_direkte_duelle_statistikenNach bisher 34 Duellen ist die Bilanz zwischen beiden Nationen mit jeweils zehn Siegen sowie 14 Unentschieden ausgeglichen. Die Statistik der jüngeren Vergangenheit spricht allerdings für Spanien. Seit einem 2:1-Testspielsieg Italiens im August 2011 gelang der Squadra Azzurra in fünf Anläufen kein Sieg. Bei der EM 2012 folgte auf ein 1:1 in der Vorrunde die klare 0:4-Finalpleite und beim Confederations Cup 2013 zog Italien im Halbfinale nach torlosen 120 Minuten im Elfmeterschießen den Kürzeren. Ebenso in einem Testspiel im März 2014 (0:1), ehe es knapp drei Monate vor dem EM in einem weiteren Freundschaftsspiel ein 1:1 gab. Auffällig ist, dass Duelle zwischen Spanien und Italien relativ torarm verlaufen. Insgesamt fielen in den 34 Begegnungen nur 76 Tore (2,24 im Schnitt) und in den letzten zehn Duellen waren es sogar nur 17 Treffer (1,70 im Schnitt). Nur zwei Mal fielen in den letzten zehn Duellen mehr als zwei Tore, wobei einzig Spanien im EM-Finale 2012 öfter als zwei Mal traf.

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Prognose, Wett-Tipps & Quoten

15_prognose_tipps_quotenAuf dem Papier gilt zwar Spanien als leichter Favorit, doch Italien ist insbesondere in der Form des Belgien-Spiels dazu in der Lage, gegen jeden Gegner hinten die Null zu halten und vorne Nadelstiche zu setzen. Spanien darf sich beim zu erwartenden, vielen Ballbesitz keine Fehler erlauben und muss sich anders als gegen Kroatien besser gegen Konter absichern. Das dürfte dazu führen, dass Spanien etwas geringeres Risiko geht, während Italien ohnehin zuvorderst auf Sicherheit bedacht sein wird. Letztlich ist deshalb kein Torfestival zu erwarten, wie auch die letzten zehn Direktduelle mit lediglich 1,70 Toren im Schnitt erahnen lassen. Nicht von ungefähr fällt die Maximalquote für Wetten auf Under 2.5 mit der 1,41 von Betsson und Betsafe auch sehr gering aus, zu der wir aber trotzdem raten.

Wegen der beiderseits sicher vorsichtigen Herangehensweise und mit Blick auf die letzten beiden Partien Italiens, in denen erst nach der Pause Tore fielen, ist aus unserer Sicht auch ein Tipp auf Under 0.5 bezogen auf die erste Halbzeit mit der Quote 1,85 von Tipico sehr interessant. Auch deshalb, weil eine Spielentwicklung wie im spanischen Auftaktspiel gegen Tschechien gut vorstellbar ist.

Einen Sieger zu prognostizieren fällt derweil schwer, wobei unsere Tendenz ohnehin zu einem Unentschieden geht. Nicht ohne Grund, denn sowohl in der EM-Vorrunde 2012, im Halbfinale beim Confed Cup 2013 und auch beim letzten Aufeinandertreffen im März gab es nach 90 Minuten keinen Sieger. Lediglich zwei der letzten fünf Duelle endeten nicht unentschieden. Die Quote 3,10 von bwin für Wetten auf Remis scheint uns daher nicht die schlechteste Wahl.

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