Union Berlin mit neuem Trainer beim KSC – Gelingt der erste Sieg?

Du bist hier: Home » Wett-Tipps » 2. BundesligaGeschrieben am 08.09.2015
2. Bundesliga | 6. Spieltag | Saison 2015/16 Samstag, 12. September 2015 - 13:00 Uhr Wildparkstadion in KarlsruheENDSTAND
Karlsruher SC 0 - 3 1. FC Union Berlin

Mit dem Karlsruher SC und dem 1. FC Union Berlin stehen sich am sechsten Spieltag der 2. Bundesliga zwei Vereine gegenüber, die bisher eher zu den Enttäuschungen zu zählen sind. Vor der Saison jeweils von nicht wenigen Experten als Aufstiegskandidaten genannt, finden sich beide nach fünf Runden im unteren Tabellenmittelfeld wieder und werden sich deutlich steigern müssen, soll der Blick wirklich eher nach oben denn nach unten gehen.

Von der Redaktion empfohlene Wetten

Diese drei lohnenswerten Wetten mit geringem, mittleren und höherem Risiko haben wir für euch ermittelt. Die Begründungen lest ihr in den nachfolgenden Absätzen.

Der sportwetten.org Wett-Tipp zum Spiel
Wett Tipp:Under 3.5
Beste Quote:1,29
Einsatz:8/10
 
Risiko
Wett Tipp:Doppelte Chance X2
Beste Quote:1,85
Einsatz:5/10
 
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Wett Tipp:Sieg Union Berlin 2
Beste Quote:4,26
Einsatz:2/10
 
Risiko

Der KSC steht nach der 0:6-Pleite vor der Länderspielpause bei Eintracht Braunschweig mit sechs Punkten nur auf Rang zwölf und dürfte am Samstag (12. September 2015) ab 13 Uhr vor allem auch auf Wiedergutmachung bedacht sein. Beim 1. FC Union, der noch sieglos mit vier Zählern auf Rang 14 steht, hat der schwache Start Trainer Norbert Düwel bereits den Job gekostet. In Karlsruhe sitzt nun erstmals der neue Coach Sascha Lewandowski auf der Bank, von dem man sich in Berlin-Köpenick eine deutliche Weiterentwicklung der Mannschaft und ein Mitmischen im vorderen Tabellendrittel erhofft.

Ausgangslage & Formkurve

11_ausgangslage_formkurveNach der überaus unglücklich verlorenen Relegation gegen den Hamburger SV Anfang Juni blieb dem Karlsruher SC nur wenig Zeit, sich psychisch und physisch auf die neue Saison vorzubereiten. Für die meisten Beobachter ging der Start in die Spielzeit denn auch wenig überraschend in die Hose, zumal begleitend zu den ersten Begegnungen stetig über Wechsel der mittlerweile abgewanderten Leistungsträger Rouwen Hennings (FC Burnley) und Philipp Max (FC Augsburg) spekuliert wurde. Bei der SpVgg Greuther Fürth (0:1) und gegen den FC St. Pauli (1:2) startete die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski mit zwei Niederlagen, ehe das Aus im DFB-Pokal bei Fünftligist SSV Reutlingen (1:3) samt dreier roter Karten einen ersten Tiefpunkt markierte. Anschließend berappelte sich das Team aber und landete beim FSV Frankfurt (2:1) und gegen den MSV Duisburg (2:0) zwei Siege nacheinander, die vielfach schon als die Wende zum Besseren gewertet wurden. Dass dem nicht so ist, bekamen Fans und Verantwortliche dann aber in Form des zweiten Tiefpunkts schonungslos vor Augen geführt: bei Eintracht Braunschweig verlor der KSC vor der Länderspielpause mit einer in allen Belangen desolaten Vorstellung mit 0:6, womit Coach Kauczinski in den letzten Tagen genügend Ansätze für seine tägliche Arbeit hatte und vor allem auch als Psychologe gefragt war.

Dem 1. FC Union Berlin wurde im Sommer auch dank neun Neuzugängen, von denen zumindest einige ihre Qualitäten in der zweiten Liga schon nachgewiesen hatten, einiges zugetraut, zumal die Entwicklung schon in der letzten Saison positiv war. Doch nun fehlte den Verantwortlichen doch der Glaube daran, dass mit Trainer Norbert Düwel der erhoffte Schritt zu einem aufstiegsreifen Team möglich ist. Diese Zweifel wurden durch die ersten sechs Pflichtspiele genährt, in denen die Eisernen mit einer Ausnahme immer eine Führung verspielten und kein einziges Mal gewannen. Auch dass Düwel immer wieder zwischen der von ihm bevorzugten Dreier- und einer Viererkette wechselte, sorgte nicht für Vertrauen in die Arbeit des Trainers, dem letztlich aber die ausgebliebenen Ergebnisse gegen Fortuna Düsseldorf (1:1), beim SV Sandhausen (3:4), gegen den 1. FC Kaiserslautern (2:2), beim TSV 1860 München (0:0) und gegen RB Leipzig (1:1) sowie im DFB-Pokal bei Viktoria Köln (1:2) zum Verhängnis wurden. Richten soll es nun mit Sascha Lewandowski wieder ein junger Trainer, der mit der zweiten Liga Neuland betritt. Nach seiner Vorstellung hatte Lewandowski eineinhalb Wochen Zeit, sein Team auf die Partie in Karlsruhe vorzubereiten und reiste wie noch von Düwel geplant in ein Kurztrainingslager nach Kienbaum, um dort seine Vorstellungen in einem Intensivkurs zu vermitteln. Taktische und personelle Neuerungen sind zu erwarten, wobei mit dem nochmals gesperrten Benjamin Kessel sowie mit den verletzten Maxi Thiel und Fabian Schönheim drei Leistungsträger zum Einstand von Lewandowski ausfallen.

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Die statistischen Highlights

  • SieglosUnion Berlin hat keines der sehr Pflichtspiele in dieser Saison gewonnen
  • UnterschiedDer KSC spielte 2015/16 noch gar nicht unentschieden, Union schon vier Mal
  • Kein KantersiegIn den direkten Duellen erzielte noch kein Team mehr als drei Tore in einem Spiel
  • Torloses Remis?Schon drei von 16 Duellen zwischen beiden Teams endeten torlos
  • Keine Reise wertUnion Berlin hat in Karlsruhe noch nie gewonnen (sechs Niederlagen, zwei Remis)


Karlsruher SC vs. 1. FC Union Berlin: Direkte Duelle & Statistiken

14_direkte_duelle_statistikenEs hat bis ins Jahr 2001 gedauert bis beide Vereine erstmals die Klingen kreuzten. Seitdem gab es 16 Duelle, die allesamt in der 2. Bundesliga stattfanden. Mit sieben Siegen bei sechs Unentschieden und nur drei Niederlagen hat der KSC dabei die Nase klar vorne. Insbesondere in Karlsruhe gab es für den 1. FC Union bislang fast nichts zu holen. Im Wildparkstadion verloren die Eisernen sechs von acht Partien und nahmen nur zwei Mal einen Punkt mit. Vergangene Saison endete das Duell in Karlsruhe torlos und zu Hause gewann Union mit 3:2. Auffällig ist, dass die Ergebnisse zwischen beiden Mannschaften meist sehr knapp ausfallen. So erzielte in den 16 bisherigen Begegnungen keine Mannschaft mehr als drei Treffer in einer einzigen Partie.

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Prognose, Wett-Tipps & Quoten

15_prognose_tipps_quotenMit dem KSC und Union treffen zwei verunsicherte Mannschaften aufeinander, die sich angesichts des Fehlstarts zunächst auf die Defensive konzentrieren dürften. In Kombination mit nur elf Toren in den letzten sechs Direktduellen spricht deshalb vieles für eine torarme Begegnung. Wetten auf Under 3,5 mit der Quote 1,29 von Betvictor scheinen daher nicht übermäßig riskant.

Der Spielausgang lässt sich hingegen eher schwer voraussagen. Zwar spricht die bisherige Bilanz insbesondere in Karlsruhe klar für einen Heimsieg, doch hat der KSC in dieser Saison auch schon zu Hause verloren und zuletzt alles andere als überzeugt. Hinzu kommt der Faktor Trainerwechsel, der oft bei Mannschaften, die zuvor hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind, neue Kräfte freisetzen kann. Entgegen der Statistik glauben wir deshalb daran, dass Union aus Karlsruhe etwas mitnimmt. Eher vorsichtig ist der Tipp auf Doppelte Chance X2 mit der Top-Quote 1,85 von Betway, während die Quote 4,26 von Pinnacle Sports für Wetten auf einen Auswärtssieg einerseits riskanter, aber gleichzeitig auch um einiges lukrativer ist.

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