Wett-Tipp Polen – Finnland: Lewandowski und Co. schon in EM-Form?

Du bist hier: Home » Wett-Tipps » TestspieleGeschrieben am 23.03.2016
Testspiele | EM-Vorbereitung 2016 Samstag, 26. März 2016 - 17:30 Uhr Stadion Miejski in KrakauENDSTAND
Polen 5 - 0 Finnland

Zum dritten Mal in Folge nimmt Polen an einer Europameisterschaft teil. Nachdem sowohl 2008 in Österreich und der Schweiz als auch 2012 im eigenen Land die Vorrunde Endstation war, will die polnische Mannschaft diesmal zumindest ins Achtelfinale. Eine starke Qualifikation, in der sogar erstmals überhaupt ein Sieg gegen Deutschland gelungen ist, macht auf jeden Fall Hoffnung, dass es für Superstar Robert Lewandowski und Co. zum Weiterkommen reichen kann. Eine gute Vorbereitung ist dafür aber natürlich eine der Voraussetzungen. Mit dem Testspiel gegen Finnland beginnt schon der erste Teil der Vorbereitungsphase, in der sich die nominierten Akteure für den EM-Kader, der Mitte Mai bekannt gegeben wird, empfehlen können.

Von der Redaktion empfohlene Wetten

Diese drei lohnenswerten Wetten mit geringem, mittleren und höherem Risiko haben wir für euch ermittelt. Die Begründungen lest ihr in den nachfolgenden Absätzen.

Der sportwetten.org Wett-Tipp zum Spiel
Wett Tipp:Sieg Polen 1
Beste Quote:1,50
Einsatz:7/10
 
Risiko
Wett Tipp:1 Handicap 0:1
Beste Quote:2,40
Einsatz:4
 
Risiko
Wett Tipp:1 Handicap 0:2
Beste Quote:5,00
Einsatz:1/10
 
Risiko

Am Samstag, den 26. März 2016, geht die polnische Auswahl im Stadion Miejski in Krakau sicherlich als Favorit in die Partie gegen eine finnische Mannschaft, die in einer sicherlich nicht übermäßig starken Qualifikationsgruppe hinter Nordirland, Rumänien und Ungarn nur Vierter wurde und die Endrunde damit verpasste. Weiterhin gehört Finnland somit zu den Ländern, die es noch nie zu einer Welt- oder Europameisterschaft geschafft haben.

Ausgangslage & Formkurve

11_ausgangslage_formkurveErst am letzten Gruppenspieltag sicherte sich Polen das direkte EM-Ticket. Im Endspiel um Platz besiegte die Mannschaft von Trainer Adam Nawalka Irland mit 2:1 und beendete damit die Qualifikation als einziges Team in Gruppe D mit nur einer Niederlage. Selbst Gruppensieger Deutschland verlor zwei Partien, gewann nach einer 0:2-Pleite im Hinspiel in Warschau aber das Rückspiel mit 3:1 gegen eine polnische Mannschaft, die aber auch in dieser Begegnung zumindest zwischenzeitlich am 2:2 schnuppern durfte. Unentschieden in Irland (1:1), sowie zwei Mal gegen Schottland (jeweils 2:2) verhinderten am Ende den polnischen Gruppensieg, obwohl in der gesamten Qualifikation keine Mannschaft mehr Tore erzielte. Alleine 13 der 33 Tore Polens gingen auf das Konto von Kapitän Robert Lewandowski, der als einer der besten Stürmer der Welt auch bei der EM-Endrunde der große Hoffnungsträger ist. Dass mit Arkadiusz Milik ein zweiter Angreifer von internationalem Format herangewachsen ist, erschwert es dem Gegner, Polen auszurechen und gibt Lewandowski mehr Freiräume. Doch nicht nur in der Offensive verfügt Polen anno 2016 über mehr Qualität als bei den letzten Turnierteilnahmen, sodass die Hoffnung auf das EM-Achtelfinale durchaus berechtigt scheint.

Für Finnland war der EM-Zug schon frühzeitig abgefahren. Lediglich vier Punkte standen nach den ersten sechs Qualifikationsspielen auf der Habenseite, was Trainer Mixu Paatelainen im Sommer 2015 den Job kostete. Unter Interimscoach Markku Kanerva feierte Finnland dann auf Anhieb zwei 1:0-Siege in Griechenland und gegen die Färöer. Und auch an den letzten beiden Spieltagen blieb die finnische Auswahl unter Kanerva in Rumänien (1:1) sowie gegen Nordirland (1:1) ungeschlagen. Nichtsdestotrotz wurde mit Beginn des neuen Jahres der Schwede Hans Backe als neuer Trainer präsentiert, dessen Einstand indes daneben ging. Die beiden ersten Testspiele im Januar verlor Finnland unter dem neuen Coach gegen Schweden (0:3) und Island (0:1) jeweils ohne ein Tor zu erzielen. Dabei bestätigte sich erneut, dass die Offensive das große Problem einer defensiv soliden Mannschaft ist. So erzielte Finnland in den letzten neun Spielen lediglich vier Treffer, ließ im gleichen Zeitraum aber auch nur neun Gegentore zu.

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Die statistischen Highlights

  • Gute FormPolen gewann vier der letzten fünf Spiele (ein Remis)
  • NegativlaufFinnland ist seit vier Spielen sieglos (zwei Remis, zwei Niederlagen)
  • OffensivschwachFinnland erzielte in den letzten neun Spielen nur vier Tore
  • Finnische SerieFinnland verlor keines der letzten fünf Duelle mit Polen (vier Remis, ein Sieg)
  • TorarmDrei der letzten vier Duelle endeten 0:0


Polen vs. Finnland: Direkte Duelle & Statistiken

14_direkte_duelle_statistikenNach 28 Duellen spricht die Bilanz ganz klar für Polen 17 polnischen Siegen und acht Unentschieden stehen lediglich drei finnische Erfolge gegenüber. In Polen gewann Finnland sogar nur ein einziges Mal, kassierte bei vier Remis aber schon zehn Niederlagen. Allerdings liest sich die Statistik der jüngeren Vergangenheit ganz anders. So ist Finnland seit April 1993 und einer 1:2-Auswärtsniederlage gegen Polen fünf Mal unbesiegt geblieben. In der Qualifikation zur EM 2008 feierte Finnland mit einem 3:1 seinen einzigen Sieg auf polnischen Boden und erreichte im Rückspiel immerhin ein 0:0. Torlos endeten auch die beiden letzten Freundschaftsspiele in den Jahren 2010 und 2000. Außerdem trennten sich beide Nationen 1999 1:1, sodass vier der letzten fünf Duelle ohne Sieger geblieben sind.

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Prognose, Wett-Tipps & Quoten

15_prognose_tipps_quotenZu den absoluten Top-Teams Europas gehört Polen zwar noch lange nicht, doch der EM-Gastgeber von 2012 hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt und verfügt über einen Kern an Spielern, die sich schon auf höchstem internationalen Niveau beweisen konnten. Finnland dagegen gehört nach wie vor zu den Fußballzwergen und scheint in seiner Entwicklung zu stagnieren. Eine solide Defensive jedenfalls reicht nicht aus, um gegen stärkere Teams bestehen zu können. Auch in Polen dürfte ohne Entlastungsangriffe der Druck irgendwann zu groß werden, zumal auf der anderen Seite mit Lewandowski ein Stürmer steht, der in der Regel aus einer Chance auch ein Tor macht. Letztlich wäre daher alles andere als ein polnischer Sieg eine Überraschung. Von Interwetten gibt es für eine aus unserer Sicht nicht allzu riskante Wette auf Polen die Quote 1,50.

Angesichts der in den vergangenen Monaten sehr stabilen finnischen Defensive ist das Risiko bei einem Tipp auf Polen bei Handicap 0:1 mit der Quote 2,40 von Interwetten schon deutlich höher. Allerdings verfügt Polen über eine starke Offensive, der gegen Finnland auch zwei oder drei Tore zuzutrauen sind. Nichtsdestotrotz ist eine Wette auf Polen bei Handicap 0:2 schon sehr gewagt, allerdings aufgrund der hohen Quote 5,00 von Tipico dennoch nicht uninteressant.

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