Endspiel in Warschau: Polen und Irland kämpfen um die direkte EM-Qualifikation

Du bist hier: Home » Wett-Tipps » EM-QualifikationGeschrieben am 09.10.2015
EM-Qualifikation | 10. Spieltag | Gruppe D Sonntag, 11. Oktober 2015 - 20:45 Uhr Stadion Narodowy in WarschauENDSTAND
Polen 2 - 1 Irland

Ein echtes Endspiel steigt am letzten Spieltag in EM-Qualifikationsgruppe D, wenn Polen Irland empfängt. Beide Mannschaften haben vor dem letzten Spieltag 18 Punkte auf dem Konto und machen unter sich aus, wer sich direkt für die EM 2016 qualifiziert und wer in die Play-Offs muss. Einmal vorausgesetzt, dass Tabellenführer Deutschland nicht gegen Georgien verliert. Denn im Falle einer solchen Überraschung wären Polen und Irland mit einem Unentschieden beide in Frankreich dabei und Deutschland müsste in die Play-Offs.

Von der Redaktion empfohlene Wetten

Diese drei lohnenswerten Wetten mit geringem, mittleren und höherem Risiko haben wir für euch ermittelt. Die Begründungen lest ihr in den nachfolgenden Absätzen.

Der sportwetten.org Wett-Tipp zum Spiel
Wett Tipp:Under 3.5
Beste Quote:1,33
Einsatz:8/10
 
Risiko
Wett Tipp:Sieg Polen 1
Beste Quote:1,90
Einsatz:5/10
 
Risiko
Wett Tipp:1 Handicap 0:1
Beste Quote:3,30
Einsatz:1/10
 
Risiko

Die Tabellenkonstellation vor dem Anpfiff am Sonntag, den 11. Oktober 2015, um 20.45 Uhr ist nicht ohne. Klar ist, dass der Sieger des direkten Duells nach Frankreich fährt und der Verlierer im November die Play-Offs spielt. Knifflig wird es bei einem Unentschieden, einen deutschen Punktgewinn gegen Georgien vorausgesetzt. Dann wären Polen und Irland weiter punktgleich und der direkte Vergleich würde entscheiden. Nach dem 1:1 im Hinspiel gäben dann wiederum die mehr erzielten Auswärtstore den Ausschlag. Bei einem 0:0 wäre Polen weiter und bei einem 2:2 und jedem höheren Remis Irland. Bei einem 1:1 wäre auch der direkte Vergleich ausgeglichen und es würde die Tordifferenz aus allen Spielen herangezogen, die klar für Polen spricht.

Ausgangslage & Formkurve

11_ausgangslage_formkurvePolen hat mit einem Pflichtsieg über Gibraltar (7:0) sowie einem überraschenden 2:0 gegen Deutschland einen perfekten Start in die Qualifikationsrunde hingelegt und von Anfang an klar gemacht, zum dritten Mal in Folge bei einer Europameisterschaft dabei sein zu wollen. Das 2:2 gegen Schottland bedeutete am dritten Spieltag allerdings einen kleinen Dämpfer, dem mit einem 4:0 in Georgien aber sofort ein weiterer Sieg entgegnet wurde. Im Hinspiel in Irland nahm die Mannschaft von Trainer Adam Nawalka zumindest ein 1:1 mit und wahrte damit die gute Ausgangsposition, die in der abgelaufenen Saison mit einem finalen 4:0 gegen Georgien untermauert wurde. Die Hoffnung, mit einem neuerlichen Coup gegen Deutschland schon im September einen Riesenschritt zur Euro zu machen, ging dann allerdings nicht in Erfüllung. Allerdings präsentierte sich Polen auch bei der 1:3-Niederlage in Frankfurt durchaus ansprechend und landete wenige Tage später gegen Gibraltar einen klaren 8:1-Kantersieg. Am Donnerstag in Schottland war es dann wieder einmal Torjäger Robert Lewandowski, der mit seinen Qualifikationstoren Nummer elf und zwölf ein 2:2 und damit die im Vergleich zu Irland etwas bessere Ausgangsposition vor dem Gruppenfinale rettete. Denn ohne Lewandowskis Ausgleichstreffer in der fünften Minute der Nachspielzeit hätte Polen gegen Irland gewinnen müssen – ein 0:0 oder ein 1:1 wäre nicht ausreichend gewesen.

Irland hat mit dem allerersten Pflichtspielsieg gegen Deutschland aus eigener Kraft zumindest den dritten Platz gesichert, der im Falle einer Pleite und des verlorenen Direktvergleiches mit Schottland noch nicht sicher gewesen wäre. Einmal mehr überzeugten die Boys in Green mit enormer Leidenschaft und einem ausgeprägten Einsatzwillen. Beides konnte aber auch gegen Deutschland nicht übertünchen, dass die Mannschaft von Trainer Martin O’Neill gewisse Probleme im Spiel nach vorne hat und oft am gegnerischen Strafraum aus eigentlich aussichtsreichen Situationen zu wenig macht. Dafür ist aber auf die Defensive Verlass, die in vier der letzten fünf Partien kein Gegentor zugelassen hat. Auch deshalb verlor Irland in der laufenden Qualifikationsrunde nur eine einzige Partie: am vierten Spieltag mit 0:1 in Schottland. Deutschland schaffte es hingegen in zwei Begegnungen nicht, die irische Auswahl zu bezwingen und kam vor der 0:1-Pleite am Donnerstag auch im Hinspiel nicht über ein 1:1 hinaus. 1:1 endeten außerdem die Vergleiche Irlands mit Schottland und mit Polen, während die beiden Gruppennachzügler Gibraltar und Polen jeweils zwei Mal geschlagen wurden.

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Die statistischen Highlights

  • Hinten stabilMit erst fünf Gegentoren verfügt Irland über die beste Defensive der Gruppe
  • Beste OffensiveKeine Nation hat in der EM-Qualifikation häufiger getroffen als Polen mit 31 Toren
  • Guter LaufIrland ist seit sieben Spielen ungeschlagen (vier Siege, drei Remis)
  • Remis-KönigeFünf der letzten neun Spiele Polens blieben ohne Sieger
  • Kein SiegerAlle drei bisherigen Pflichtspiele zwischen beiden Nationen endeten unentschieden

Polen vs. Irland: Direkte Duelle & Statistiken

14_direkte_duelle_statistiken26 Duelle gab es in der Vergangenheit zwischen beiden Vereinen. Mit zehn Siegen bei zehn Unentschieden und nur sechs Niederlagen spricht die Gesamtbilanz leicht für Polen. Vor allem auch wegen einer starken Heimbilanz, denn in Polen gelang Irland bei 13 Anläufen nur ein Sieg. Bei vier Unentschieden feierte Polen dafür schon acht Heimsiege. Sieger und Verlierer gab es zwischen Polen und Irland bislang allerdings ausschließlich in Freundschaftsspielen, denn alle drei bisherigen Pflichtduelle endeten unentschieden. Vor dem 1:1 im Hinspiel der laufenden Qualifikation, endeten auch die beiden Qualifikationsspiele zur EM 1992 ohne Sieger.

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Prognose, Wett-Tipps & Quoten

15_prognose_tipps_quotenMan darf gespannt sein, welchen Verlauf diese Partie nimmt. Weil beide mindestens den dritten Platz sicher haben, dürfte die im Nachteil befindliche Mannschaft früher oder später das Risiko beträchtlich erhöhen, denn zu verlieren gibt es dann ja nichts mehr. Weil Polen ein 0:0 oder ein 1:1 reicht, dürften die Gastgeber freilich nicht bedingungslos auf Sieg spielen und die mehr unter Druck stehenden Iren erst einmal kommen lassen. Weil deren Stärken aber klar in der Defensive liegen und die anfänglichen Offensivbemühungen eher zurückhaltend ausfallen dürften, ist eher nicht mit vielen Toren zu rechnen. Die Quote 1,33 von Betway für Under 3,5 ist daher wohl nicht mit einem allzu großen Risiko verbunden.

Dass Irland angreifen muss, kommt Polen mit seinen schnellen Offensivspielern nicht ganz ungelegen. Die sich wahrscheinlich bietenden Räume wissen Lewandowski, Milik und Co. in der Regel zu nutzen. Aufgrund der Ausgangslage scheint Polen daher leicht im Vorteil, was auch die Buchmacher mit einem Maximalquote von 1,90 bei Interwetten so sehen. Gelingt es Polen, einen seiner Konter erfolgreich abzuschließen, muss und wird Irland noch weiter aufmachen. Gleichzeitig steigt die Anfälligkeit für weitere Konter und ein höherer polnischer Sieg ist möglich. Weil bei dieser Prognose aber viel Theorie dabei ist, raten wir bei Wetten auf Polen mit Handicap 0:1 trotz einer sehr attraktiven Quote von 3,30 bei Tipico eher zu einem zurückhaltenden Einsatz.

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