Wett-Tipp Russland – Wales: Sbornaja zum Siegen verdammt

Du bist hier: Home » Wett-Tipps » EM 2016Geschrieben am 17.06.2016
EM 2016 | Gruppe B | 3. Spieltag Montag, 20. Juni 2016 - 21:00 Uhr Stadium Municipal in ToulouseENDSTAND
Russland 0 - 3 Wales

Vor dem letzten Vorrundenspieltag der EM 2016 haben in Gruppe B noch alle vier Mannschaften die Chance auf das Achtelfinale. Nach nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen besitzt Russland allerdings die schlechteste Ausgangsposition und wäre selbst bei einem eigenen Sieg zum Abschluss gegen Wales nur Dritter, sollten sich England und die Slowakei unentschieden trennen. In diesem Fall wäre die Aussicht, als einer der vier besten Gruppendritten weiterzukommen, aber wohl sehr gut. Gibt es im Parallelspiel aber einen Sieger, würde der Sbornaja ein Erfolg gegen Wales sehr wahrscheinlich für den zweiten Platz reichen. EM-Neuling Wales hat das Weiterkommen derweil selbst in der Hand und wäre mit einem Sieg sicher weiter. Und selbst ein Remis würde Wales für Platz zwei reichen, sollte England nicht gegen die Slowakei verlieren.

Von der Redaktion empfohlene Wetten

Diese drei lohnenswerten Wetten mit geringem, mittleren und höherem Risiko haben wir für euch ermittelt. Die Begründungen lest ihr in den nachfolgenden Absätzen.

Der sportwetten.org Wett-Tipp zum Spiel
Wett Tipp:Under 3.5
Beste Quote:1,26
Einsatz:8/10
 
Risiko
Wett Tipp:Beide Teams treffen B2S
Beste Quote:1,80
Einsatz:5/10
 
Risiko
Wett Tipp:1. Hälfte Sieg Wales 2
Beste Quote:3,60
Einsatz:1/10
 
Risiko

Beide Mannschaften gehen nicht gerade mit der besten Bilanz in das direkte Duell am Montag, den 20. Juni 2016, um 21 Uhr im Stadium Municipal in Toulouse. Während Russland seit fünf Spielen auf einen Sieg wartet und dabei sogar drei Niederlagen einstecken musste, verlor Wales vier der letzten sechs Begegnungen bei einem Remis und einem Sieg. Dieser eine Sieg zum EM-Auftakt gegen die Slowakei (2:1) könnte unter dem Strich aber extrem wichtig sein.

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Ausgangslage & Formkurve

11_ausgangslage_formkurveDie EM 2016 stand für Russland nach der als Gruppenzweiter hinter Österreich geschafften Qualifikation schon während der Vorbereitung unter keinem guten Stern. Mit Igor Denisov und Alan Dzagoev verletzte sich die komplette Doppel-Sechs, was Trainer Leonid Sluzki vor einige Probleme stellte und zu Notlösungen führte, die in den beiden ersten Begegnungen gegen England (1:1) und gegen die Slowakei (1:2) nicht wirklich funktionierten. Erst in der zweiten Halbzeit gegen die Slowakei lieferten auf dieser so wichtigen Position die eingewechselten Denis Glushakov und Pavel Mamaev eine Leistung ab, auf die sich aufbauen lässt. Allerdings ist das zentrale Mittelfeld nicht das einzige Problem einer russischen Mannschaft, die sich erst nach dem Trainerwechsel von Fabio Capello zu Sluzki mit vier Siegen in den letzten vier Quali-Spielen noch das EM-Ticket sicherte. So mangelt es der Sbornaja sicherlich auch an Selbstvertrauen, verliefen die letzten Monate und insbesondere WOchen doch alles andere als rund. Ein 3:0-Sieg gegen Litauen war im März der bis dato letzte Sieg, dem sich inklusive der beiden EM-Spiele fünf Partien ohne Erfolg anschlossen. Schon das 2:4 in Frankreich, ein 1:2 gegen Tschechien und ein 1:1 gegen Serbien ließen im Vorfeld der EM erahnen, dass es für Russland ein schwieriges Turnier werden könnte.

Nach der direkten Qualifikation für die EM, für die neben Superstar Gareth Bale (sieben von elf Toren) vor allem eine mit nur vier Gegentoren in zehn Spielen sehr stabile Defensive verantwortlich war, hat die walisische Nationalmannschaft nur noch selten überzeugen können. Gegen die Niederlande (2:3), gegen Nordirland (1:1), in der Ukraine (0:1) und in Schweden (0:3) wurden drei von vier Testspielen zwischen dem Abschluss der Qualifikation und dem Beginn der Endrunde verloren und kein einziges gewonnen. Zum Auftakt gegen die Slowakei war Wales dann aber da und zeigte beim 2:1-Sieg eine zumindest über weite Strecken sehr ansprechende Leistung. Gegen England brachte Bale sein Team wie schon gegen die Slowakei zwar per Freistoß in Führung, doch in der zweiten Halbzeit tat Wales dann zu wenig, um den Vorsprung zu halten und verlor wegen dieser zu passiven Haltung am Ende nicht unverdient mit 1:2. Bemerkenswerterweise war es schon das sechste Spiel nacheinander, in dem Wales hinten nicht mehr die Null halten konnte. Gegen sicherlich offensive Russen ist die Defensive nun gefordert und muss an die während der Qualifikation gezeigte Stärke anknüpfen.

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Die statistischen Highlights

  • NegativlaufRussland ist seit fünf Spielen sieglos (zwei Remis, drei Niederlagen)
  • TreffsicherRussland erzielte in den letzten zwölf Spielen immer mindestens ein Tor
  • Nicht in FormWales verlor vier der letzten sechs Spiele (ein Sieg, ein Remis)
  • AnfälligWales blieb sechs Mal in Folge nicht ohne Gegentor
  • Angenehmer GegnerRussland hat keines von vier Spielen gegen Wales verloren (drei Siege, ein Remis)

Russland vs. Wales: Direkte Duelle & Statistiken

14_direkte_duelle_statistikenAls eigenständige Nation trat Russland bisher vier Mal gegen Wales an und verlor bei drei Siegen sowie einem Remis nie. Das erste Duell im Rahmen der Qualifikation für die EM 2004 endete zwar torlos, doch danach gewann die Sbornaja sowohl das Rückspiel in Wales mit 1:0 als auch beide Begegnungen während der Qualifikation zur WM 2010 – 2:1 zu Hause und 3:1 in Wales. Zwischen 1964 und 1987 gab es zudem fünf Partien zwischen Wales und der Sowjetunion. Dabei gelang Wales zumindest ein Sieg bei zwei Unentschieden und zwei Niederlagen.

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Prognose, Wett-Tipps & Quoten

15_prognose_tipps_quotenDie Vorrunde der EM 2016 war überwiegend geprägt von defensiv gut organisierten Mannschaften, die gleichzeitig Probleme im Kreativbereich offenbarten. Russland und Wales machen in diesem Zusammenhang keine Ausnahme. Und dass Wales im abschließenden Spiel mit einem Unentschieden wohl gut leben könnte, dürfte nicht dazu führen, dass Bale und Co. offensiver als bisher zu Werke gehen. Gelingt es dann, an die während der Qualifikation gezeigte, zuletzt aber etwas verloren gegangene Defensivstärke anzuknüpfen, wird Russland auf dem Weg zum zwingend nötigen Sieg Probleme bekommen. Mit vielen Toren rechnen wir auf jeden Fall nicht und raten deshalb zum Tipp auf Under 3.5 mit der Quote 1,26 von Unibet, der bei dieser EURO bisher mehr oder weniger eine Bank ist.

Trotz der mangelnden Kreativität im Offensivspiel haben es beide Teams geschafft, bisher in jedem Spiel zu treffen. Bei Wales ist Superstar Bale ein Torgarant, während Russland dann gefährlich wird, wenn es mit Wucht kommt. Letzteres dürfte früher oder später der Fall sein, je länger es Unentschieden steht. Gleichzeitig bieten sich Wales dann mehr Räume für Konter über den schnellen Bale. Ein Tipp mit der Quote 1,80 von Tipico darauf, dass beide Teams treffen, scheint trotz einer sicher vorsichtigen Haltung von Wales aussichtsreich. Insbesondere auch deshalb, weil Russland in den letzten zwölf Partien immer mindestens ein Tor erzielt hat und Wales auch nur in zwei der letzten sieben Begegnungen leer ausgegangen ist.

Für eine höhere Rendite stehen bei dieser Partie viele Möglichkeiten offen, doch einen 1X2-Tipp abzugeben, wagen wir nicht. Vielmehr erscheint uns eine Wette darauf, dass Wales die erste Halbzeit gewinnt, mit der Quote 3,60 von Tipico interessant. Sowohl gegen die Slowakei als auch gegen England präsentierte sich Wales vor der Pause besser als danach und ging jeweils mit einer Führung in die Halbzeit, wohingegen Russland gegen England nach 45 Minuten nur glücklich das 0:0 hielt und gegen die Slowakei mit 0:2 zurück lag.

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