Wett-Tipp TSV 1860 München – SC Paderborn: Abstiegsgipfel in der Allianz Arena

Du bist hier: Home » Wett-Tipps » 2. BundesligaGeschrieben am 04.05.2016
2. Bundesliga | 33. Spieltag | Saison 2015/16 Sonntag, 8. Mai 2016 - 15:30 Uhr Allianz Arena in MünchenENDSTAND
TSV 1860 München 1 - 0 SC Paderborn

Brisanter könnte die Konstellation vor dem Spiel zwischen dem TSV 1860 München und dem SC Paderborn nur dann sein, wenn es sich um den letzten Spieltag handeln würde. Doch auch in der vorletzten Runde dürfte die Spannung in der Allianz Arena zum Greifen sein, wenn sich zwei von fünf abstiegsgefährdeten Mannschaften im Wissen darum, dass aufgrund des parallel stattfindenden Kellerduells zwischen Fortuna Düsseldorf und dem FSV Frankfurt mindestens ein Konkurrent punkten wird, direkt gegenüber stehen. Dabei haben die Löwen mit 31 Punkten und damit zwei Zählern Vorsprung auf den Relegationsrang und die Abstiegsplätze die bessere Ausgangsposition als Schlusslicht Paderborn. Für die Ostwestfalen wäre wohl schon ein Remis zu wenig, um am letzten Spieltag noch ohne Schützenhilfe den Klassenerhalt schaffen zu können.

Von der Redaktion empfohlene Wetten

Diese drei lohnenswerten Wetten mit geringem, mittleren und höherem Risiko haben wir für euch ermittelt. Die Begründungen lest ihr in den nachfolgenden Absätzen.

Der sportwetten.org Wett-Tipp zum Spiel
Wett Tipp:Under 3.5
Beste Quote:1,41
Einsatz:8/10
 
Risiko
Wett Tipp:Sieg TSV 1860 München 1
Beste Quote:2,15
Einsatz:4/10
 
Risiko
Wett Tipp:Sieg TSV 1860 München ohne Gegentor
Beste Quote:3,90
Einsatz:1/10
 
Risiko

1860 München scheint gerade noch rechtzeitig die Reissleine gezogen zu haben. Nach dem Trainerwechsel von Benno Möhlmann zu Daniel Bierofka gewannen die Löwen zuletzt zwei Mal in Folge und gehen entsprechend mit breiter Brust in die Partie am Sonntag, den 8. Mai 2016, um 15.30 Uhr. Paderborn hat derweil aus den letzten sechs Partien nur fünf Zähler geholt. Allerdings waren die Leistungen des Bundesliga-Absteigers, der nicht durchgereicht werden will, zuletzt drei Mal nacheinander ordentlich bis gut.

Ausgangslage & Formkurve

11_ausgangslage_formkurveIn der Winterpause herrschte beim TSV 1860 München Aufbruchstimmung, die nach einem Fehlstart mit zwei Niederlagen aber schnell verflogen war, allerdings rasch zurückkehrte. Denn nach einem 1:1 gegen den VfL Bochum spielten die Löwen eine perfekte englische Woche mit Siegen gegen Fortuna Düsseldorf und den SV Sandhausen (jeweils 3:2) sowie beim 1. FC Kaiserslautern (1:0). Diesen Schwung konnten die Sechziger aber nicht in die folgenden Wochen mitnehmen. Stattdessen gelang nach einem unglücklichen 1:2 bei RB Leipzig zu Hause gegen Arminia Bielefeld nur noch ein eher mageres 1:1, ehe es beim Karlsruher SC (1:3), gegen die SpVgg Greuther Fürth (0:1) und beim MSV Duisburg (1:2) drei Pleiten am Stück setzte. Nach dem Spiel in Duisburg fiel die Entscheidung, mit Daniel Bierofka auf dem Trainerposten nochmals einen neuen Impuls zu setzen und dieser Entschluss war zumindest aus momentaner Sicht goldrichtig. Denn mit Bierofka auf der Bank präsentierten sich die Löwen zwei Mal sehr leidenschaftlich und holten gegen Eintracht Braunschweig (1:0) sowie beim FC St. Pauli (2:0) das Optimum von sechs Punkten.

Nach einem 0:0 beim Karlsruher SC, dem 13. sieglosen Spiel in Serie, entließ der SC Paderborn Anfang März Trainer Stefan Effenberg und beorderte mit Rene Müller den dritten Coach in dieser Saison auf den Chefposten. Mit Müller holten die Ostwestfalen gegen Greuther Fürth (1:1) zunächst einen Punkt und landeten beim FC St. Pauli (4:3) dann endlich den lange ersehnten fünften Saisonsieg, doch dann ging der Trend wieder nach unten. Gegen das damalige Schlusslicht MSV Duisburg reichte es nur zu einem 0:0 und dann wurde bei Eintracht Braunschweig (1:2) sowie gegen den 1. FC Union Berlin (0:4) verloren, wobei vor allem letztere Begegnung einem Offenbarungseid gleichkam. Mit einem Kurztrainingslager ergriff der SCP anschließend aber offenbar die richtige Maßnahme, denn beim FSV Frankfurt wurde ein wichtiges Kellerduell mit 2:0 gewonnen und beim 1. FC Heidenheim nach frühem Rückstand immerhin noch ein 1:1 gerettet. Und am letzten Wochenende bot der SCP dem SC Freiburg lange Paroli und hätte anstatt der 1:2-Niederlage mindestens einen Punkt verdient gehabt, denn allerdings das Aluminium und ein ausgebliebener Elfmeterpfiff verhinderten.

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Die statistischen Highlights

  • Aufschwung1860 München gewann nach zuvor fünf sieglosen Spielen zwei Mal in Folge
  • StabilZwei Mal nacheinander stand bei den Löwen hinten die Null
  • DurchwachsenPaderborn gewann nur eines der letzten sechs Spiele (zwei Remis, drei Niederlagen)
  • AnfälligPaderborn hat mit 53 Gegentoren die schwächste Defensive der Liga
  • Wenig DurchschlagskraftDer viertschwächste Angriff (1860 mit 30 Toren) trifft auf den schwächsten (SCP mit 28)

TSV 1860 München vs. SC Paderborn: Direkte Duelle & Statistiken

14_direkte_duelle_statistikenNach bislang 18 Duellen ist die Bilanz zwischen beiden Vereinen relativ ausgeglichen. Sieben Paderborner Siegen stehen sechs Unentschieden und fünf Erfolge der Sechziger gegenüber. In München gewann Paderborn allerdings nur eines von acht Gastspielen und fuhr bei vier Remis drei Mal als Verlierer nach Hause. Zuletzt gab es in der Paderborner Aufstiegssaison 2013/14 ein 2:2 in der Allianz Arena und auch das Hinspiel in dieser Saison blieb ohne Sieger. Beim 4:4 am 16. Spieltag boten beide Teams den Zuschauern ein Spektakel.

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Prognose, Wett-Tipps & Quoten

15_prognose_tipps_quotenDas 4:4 im Hinspiel war für beide Mannschaften ein eigentlich völlig untypisches Ergebnis, bringen es beide doch auf einen Schnitt von weniger als einem Treffer pro Partie. Und nachdem sich die Löwen mit zwei Partien in Folge ohne Gegentor unter Trainer Bierofka ebenso defensiv stabilisiert wie der SCP, der in den letzten drei Begegnungen nur drei Gegentreffer zugelassen hat, spricht wenig für eine Wiederholung des herbstlichen Spektakels. Vielmehr glauben wir auch angesichts der sicherlich vorhandenen taktischen Disziplin an eine eher torarme Partie und halten eine Wette auf Under 3.5 mit der Quote 1,41 von Betsafe und Betsson für eine relativ sichere Wahl.

Einen Sieger zu prognostizieren fällt da schon schwerer, da sich beide Teams in den letzten Wochen ordentlich bis gut präsentiert haben. Noch etwas ausgeprägter ist die positive Stimmung aber sicher bei den Löwen, die sich zudem auf die Unterstützung einer gut gefüllten Allianz Arena verlassen können. Ein dritter Sieg in Folge unter Coach Bierofka erscheint gut möglich und die Quote 2,15 von Betvictor ist durchaus attraktiv. Noch lukrativer freilich ist es, auf einen erneuten Sieg der Löwen ohne Gegentor zu setzen, der dank der gezeigten Stabilität und der nicht allzu ausgeprägten Paderborner Offensivqualitäten nicht völlig utopisch erscheint. Von Betsafe gibt es für eine solche Wette die Quote 3,90.

 

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