Wett-Tipp Wales – Belgien: Schaffen es Bale und Co. unter die letzten Vier?

Du bist hier: Home » Wett-Tipps » EM 2016Geschrieben am 27.06.2016
EM 2016 | Viertelfinale Freitag, 1. Juli 2016 - 21:00 Uhr Stade Pierre-Mauroy in LilleENDSTAND
Wales 3 - 1 Belgien

Wer vor Beginn des Turniers darauf gesetzt hat, dass es Wales bei der ersten EM-Teilnahme nicht nur über die Gruppenphase hinaus, sondern gleich bis ins Viertelfinale schafft, dürfte heute den einen oder anderen Euro reicher sein. Die walisische Auswahl um Superstar Gareth Bale gehört fraglos zu den positiven Überraschungen der EM 2016 und der Weg der Drachen muss noch nicht beendet sein. Allerdings wartet im Vergleich zum Achtelfinale gegen Nordirland (1:0) nun im Viertelfinale mit Belgien schon ein ganz anderes Kaliber. Die Roten Teufel haben zwar nur schwer ins Turnier gefunden, sich aber stetig gesteigert und spätestens mit dem 4:0 im Achtelfinale gegen Ungarn deutlich gemacht, warum sie zum Kreis der Titelkandidaten gezählt werden.

Von der Redaktion empfohlene Wetten

Diese drei lohnenswerten Wetten mit geringem, mittleren und höherem Risiko haben wir für euch ermittelt. Die Begründungen lest ihr in den nachfolgenden Absätzen.

Der sportwetten.org Wett-Tipp zum Spiel
Wett Tipp:Under 3.5
Beste Quote:1,20
Einsatz:8/10
 
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Wett Tipp:Under 2.5
Beste Quote:1,60
Einsatz:6/10
 
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Wett Tipp:1 Handicap 1:0
Beste Quote:3,25
Einsatz:2/10
 
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Textanlauf mit Daten

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Ausgangslage & Formkurve

11_ausgangslage_formkurveWales hat sich bemerkenswert souverän als Gruppenzweiter hinter Belgien, aber vor Mannschaften wie Bosnien-Herzegowina oder Israel für die EM 2016 qualifiziert und hat in Frankreich beim allerersten Auftritt auf dieser großen europäischen Fußball-Bühne mit dem Einzug ins Viertelfinale gleich für Furore gesorgt. Dafür, dass sich die Mannschaft von Trainer Chris Coleman bei der EURO so stark präsentieren würde, sprach im Vorfeld allerdings wenig. Denn von den vier Testspielen zwischen dem Ende der Qualifikation und dem Auftakt der Endrunde gewann Wales gegen die Niederlande (2:3), gegen Nordirland (1:1), in der Ukraine (0:1) und in Schweden (0:3) bei drei Niederlagen kein einziges. Entsprechend gering waren daher vor dem ersten Spiel gegen die Slowakei die Erwartungen, doch Superstar Gareth Bale und Kollegen starteten mit einem verdienten 2:1-Sieg. Anschließend ging Wales auch gegen England in Führung und musste sich erst durch ein sehr spätes Gegentor geschlagen geben. Aus der Bahn warf diese Niederlage die walisische Auswahl aber nicht, ganz im Gegenteil. Das letzte Gruppenspiel gewann Wales gegen Russland klar mit 3:0 und zog damit sogar als Erster ins Achtelfinale ein. Mit Nordirland wartete dann ein defensivstarker Gegner mit ähnlicher Spielanlage, der letztlich nur dank eines Eigentores mit 1:0 besiegt wurde. In einem Spiel auf ganz schwachem EM-Niveau war Wales aber die aktivere Mannschaft und gewann deshalb nicht unverdient.

Nach der souveränen Qualifikation für die Endrunde gewann Belgien im November ein Testspiel gegen Italien mit 3:1, was die Erwartungshaltung im Land über den Winter nochmals steigen ließ. Die Vorbereitungsspiele im Jahr 2106 verliefen dann allerdings in Portugal (1:2), in der Schweiz (2:1), gegen Norwegen (3:2) und gegen Finnland (1:1) eher durchwachsen, was freilich nur wenig an der Euphorie änderte. Allerdings versetzte dann Italien der Mannschaft von Trainer Marc Wilmots im ersten Gruppenspiel einen herben Dämpfer, zumal die 0:2-Pleite angesichts einer defensiv anfällig und offensiv uninspirierten Leistung völlig verdient war. Danach tat sich Belgien auch gegen Irland eine Halbzeit lang schwer, ehe der Knoten platzte und doch noch ein klarer 3:0-Sieg herausgeschossen wurde. Gegen Schweden zum Abschluss der Vorrunde war die Leistung wiederum nur mittelmäßig, aber am Ende standen ein 1:0-Sieg und das Weiterkommen als Gruppenzweiter. Ganz anders als in der Gruppenphase präsentierte sich Belgien im Achtelfinale gegen Ungarn. Von der ersten Minute an drückten die Roten Teufel aufs Gas und machten deutlich, dass es nur einen Sieger geben wird. Wegen einer schwachen Chancenverwertung blieb die Partie zwar lange offen, doch unter dem Strich stand dann doch noch ein 4:0-Sieg.

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Die statistischen Highlights

  • Gut in FormWales gewann drei der letzten vier Spiele (eine Niederlage)
  • Wieder stabilWales ließ zwei Mal in Folge kein Gegentor zu – zuvor stand sechs Mal nacheinander die Null nicht
  • Top-FormBelgien gewann drei Mal in Serie
  • DefensivstarkBelgien blieb drei Mal hintereinander ohne Gegentreffer
  • TorarmIn den letzten vier Direktduellen fielen lediglich fünf Tore (1,25 im Schnitt)

Wales vs. Belgien: Direkte Duelle & Statistiken

14_direkte_duelle_statistikenNach bisher zwölf Duellen spricht die Statistik mit fünf Siegen, drei Unentschieden und vier Niederlagen nur leicht für Belgien, das alle vier Niederlagen in Wales kassiert hat. So auch beim bislang letzten Aufeinandertreffen im Rahmen der Qualifikation für die EM 2016 am 12. Juni 2015. Damals gewann Wales durch ein Tor von Gareth Bale mit 1:0. Im Hinspiel hatte es zuvor keine Tore gegeben. Letztlich belegten Belgien und Wales in der Abschlusstabelle die ersten beiden Plätze und sicherten sich beide direkte EM-Tickets. In der Qualifikation zur WM 2014 gewann Belgien in Wales mit 2:0 und wurde trotz eines 1:1 im letzten, unbedeutenden Gruppenspiel zu Hause gegen Wales Erster. Wales landete nur auf Rang fünf.

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Prognose, Wett-Tipps & Quoten

15_prognose_tipps_quotenBei der EM 2016 hat man sich schon an eher weniger attraktiven Fußball gewöhnt und vor dem Viertelfinale zwischen Wales und Belgien tut man gut daran, nicht plötzlich ein 90- oder 120-minütiges Spektakel zu erwarten. In beiden Mannschaften finden sich zwar exzellente Individualisten, doch letztlich ist davon auszugehen, dass Belgien mit mehr Ballbesitz attackieren und versuchen wird, eine massierte walisische Defensive zu knacken, während Wales auf Konter setzt. Es droht wie in einigen Spielen im bisherigen Turnierverlauf ein Geduldsspiel und angesichts zweier guter Defensivreihen eine torarme Partie. Wales ließ zuletzt zwei Mal nacheinander kein Gegentor zu und Belgien hielt sogar drei Mal in Serie die Null. Nimmt man dann noch die Torbilanz der letzten vier Direktduelle in den letzten vier Jahren (1,25 im Schnitt) hinzu, hält sich das Risiko mit einer Wette auf Under 3.5 und der Quote 1,20 von Betsafe und Betsson in Grenzen. Vielmehr kann man durchaus auch noch einen Schritt weitergehen und bei Interwetten mit der Quote 1,60 auf Under 2.5 setzen.

Obwohl auch Wales mit Bale, Aaron Ramsey oder Joe Allen über Qualität verfügt, ist Belgien insgesamt doch klar besser besetzt. Diese individuelle Klasse kann am Ende den Ausschlag geben. Und sollte Belgien relativ früh in Führung gehen wie gegen Irland (3:0) und Ungarn (4:0) werden sich wieder zunehmend Räume für die Kevin de Bruyne, Eden Hazard und Co. bieten, die diese angesichts ihrer enormen Konterstärke auch nutzen dürften. Ein Tipp auf Belgien mit Handicap 0:1 und der Quote 3,25 von Ladbrokes ist daher durchaus interessant. Auch deshalb, weil im walisischen Vorrundenspiel gegen England (1:2) auf den ersten Rückschlag in Form des Ausgleichs noch der zweite folgte und offen ist, wie die Mannschaft in einem K.o.-Spiel mit einem Rückstand umgehen würde.

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