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DFB-Frauen: Achtelfinalgegner ist Nigeria

Die DFB-Fußballerinnen stehen bei der Frauen Fußball-WM ganz kurz vor dem Achtelfinale. Jetzt steht fest, dass der Gegner Nigeria sein wird.

Fussball Frauen WM

Achtelfinalgegner von Deutschland wird Nigeria sein.

Schon lange war für den deutschen Frauen-Fußballkader klar, dass sie ins Achtelfinale einziehen würden. Gegen wen sie dort spielen würden, stand aber lange Zeit nicht fest. Seit gestern ist der Gegner aber bekannt. Denn am Donnerstag fanden die beiden letzten Gruppenspiele der Gruppe F statt. Nigeria wird am Samstag gegen Deutschland antreten.

Das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg kann sich also jetzt auf die erste Partie der K.o.-Runde vorbereiten. Voss-Tecklenburg äußerte sich bereits über das afrikanische Team: „Nigeria ist ein starkes Team, das wissen wir und das haben sie in den Gruppenspielen bewiesen. Vor allem gegen Frankreich zeigten die Nigerianerinnen, was sie leisten können. Da kommt auf jeden Fall ein Brocken auf uns zu. Doch wir möchten den nächsten Schritt tun und werden uns vor allem auf uns konzentrieren.“ Die Chancen stehen für die DFB-Frauen gut. Bisher hatten sie alle sieben Spiele gegen Nigeria gewonnen.

DFB-Frauen genießen Alpenatmosphäre

Die Zeit bis zum Achtelfinale hat sich das deutsche Frauen-Fußballnationalteam im luxuriösen Grand Hotel in Uriage-les-Bains vertrieben. Das Kurhotel liegt in den französischen Alpen und ist ein „idealer Ort, an dem wir als Mannschaft nochmal zu uns selbst finden“, so Carolin Simon. Die deutschen Fußballerinnen genossen die Alpenatmosphäre und erhielten von Trainerin Voss-Tecklenburg zwei Regenerationstage. Seit gestern arbeiten die DFB-Frauen aber wieder intensiv auf dem Platz. Verena Schweers war dankbar für die Pause, um neue Kraft zu tanken: „Jetzt geht es im Training wieder richtig zur Sache, sodass wir zurück ins Spiel finden können.“ Was die körperliche Fitness angeht, so zeigen Statistiken, dass die deutschen Fußballerinnen im Wettbewerb die besten Laufwerte überhaupt erzielten. Das beruhigt die Fußballerinnen. „Selbst wenn wir aufgrund von Ballverlusten zusätzliche Laufwege verursacht haben, so zeigt das Ergebnis, wie fit wir sind“, bestätigte Svenja Huth.

Es muss gegen Nigeria klappen

In den ersten WM-Spielen sorgte vor allem die kämpferische Leistung der Mannschaft für die Siege. Die geholten sechs Punkte waren also weniger der fußballerischen Brillanz zu verdanken. Nur gegen Südafrika konnten die DFB-Frauen herausragenden Qualitätsfußball zeigen. „Es war wichtig, dass wir uns neue Chancen erspielt und wieder Fußball gespielt haben. So kamen wir wieder ins Spiel“, sagte Mannschaftskapitänin Alexandra Popp. Das deutsche Team muss jetzt mit Trainerin Voss-Tecklenburg den Gegner Nigeria analysieren und sich entsprechend auf das Achtelfinale einstellen. Denn die DFB-Frauen wissen, dass afrikanische Teams schwer zu besiegen sind.

„Sie verfügen über eine gute Mentalität und haben viel Tempo. Auch zeigen sie viel körperliche Präsenz“, so Voss-Tecklenburg. Sie wird ihre Spielerinnen deshalb auf knallharte Zweikämpfe einstellen. Und dass muss sie auch. Denn die DFB-Elf sollte sich gegen Nigeria steigern. Auch wenn bisher alle Duelle gegen das afrikanische Team gewonnen werden konnten, muss die Mannschaft im Achtelfinale besonders gut hinsehen und auf die Stärken und Schwächen der Gegnerinnen achten. Anpfiff ist am Samstag um 17.30 Uhr. Gelingt es der deutschen Nationalmannschaft, Nigeria zu besiegen, würde sie im Viertelfinale entweder auf Schweden oder Kanada treffen.