Altior: Die sichere Wette in Ascot

Außerdem Rennen am Sonntag in Neuss

In dieser Kolumne von Hoffmanns Horses gibt es einen todsicheren Tipp. Klar, bei Pferderennen kann immer etwas passieren. Aber eine Niederlage von Altior am Samstag in Ascot ist nicht vorstellbar. Er ist seit April 2015 nicht verloren, ist in Jagdrennen unbesiegt. Und hat nicht mal eine handvoll Gegner. Ich werfe natürlich auch einen Blick auf den Renntag am Sonntag in Neuss und lasse diesmal die Traber nicht aus dem Blick.

Unser Autor Marco Hoffmann ist, wie regelmäßig an dieser Stelle erwähnt wird, ein Experte für den Galopprennsport. Großer Sport wird an diesem Wochenende in Ascot und Vincennes (bei den Trabern) geboten. Außerdem ist Sonntag ein Renntag in Neuss. Abermals der Hinweis, dass Marco Hoffmann „111 Gründe, den Galopprennsport zu lieben“ im Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf veröffentlicht hat. Er war zudem beteiligt am Buch „Die Galopprennbahn Bremen – Ende einer Ära?“, welches kürzlich im MusketierVerlag erschien.



Altior: Megastar am Start

Ein großes rennsportliches Highlight wird am Samstag um 16:35 Uhr deutscher Zeit auf der Rennbahn in Ascot entschieden: Matchbook Clarence House Stakes ist der Titel dieser Prüfung. Und es kann tatsächlich nur einen Sieger in diesem Jagdrennen geben: Altior. Alles andere wäre eine Sensation. Ein kleines Feld wird sich dem Wallach entgegen stellen, hoffentlich gibt es nicht nur zwei Starter oder so. Auch das ist nicht ausgeschlossen. Die Gegner sind gute Pferde, aber nicht gut genug. Der Favorit hat seit Jahren nicht verloren, genauer seit 16 Starts. Über Jagdsprünge ist er gar unbesiegt. Er läuft auf kürzeren Distanzen, hat deshalb nie den Gold Cup oder die King George Chase bestritten.

Weitere Highlights am Samstag in Ascot

Es ist ein interessanter Renntag am Samstag in Ascot. Ich möchte einen Blick auf die weiteren Highlights neben dem Start von Altior werfen. Um 14:50 Uhr gibt es ein Stutenhürdenrennen der Gruppe 2. Magic of Light wird favorisiert. Das folgende Matchbook Holloways Hurdle ist ein Wetträtsel. Die deutsch gezüchteten Townshend und Voodoo Doll könnten für interessante Quoten sorgen, so sie denn laufen. Nicht verschweigen möchte ich, dass zeitgleich auch in Haydock interessante besserklassige Hindernisrennen entschieden werden.

Neuss am Sonntag

Nachdem zweimal Rennen in Dortmund waren, veranstaltet nun Neuss am Sonntag erstmals in der Saison 2019. Das Programm mit seinen sieben Rennen ab 10:50 Uhr ist nicht übermäßig spektakulär, aber gute Quoten sind zu erwarten. Der zweimal in Folge erfolgreiche Mister Spock ist im Ausgleich 3 abermals einen Tipp wert. Auf Gras lief er zwei Klassen höher, fühlt sich bei seiner neuen Trainerin Selina Ehl und auf Sand augenscheinlich wohl. Natürlich wird es immer schwerer. Ansonsten fällt es mir schwer, erfolgsversprechende Tipps abzugeben. ES läuft halt kein Altior auf deutschem Sand.

Ein Rückblick auf Dortmund

Letzte Woche in Dortmund gab es mit Chesmeh in der Abschlussprüfung eine klare Favoritin. Die Stute probte für Aufgaben in Katar und Dubai, hieß es. Aber: Saxonia war besser. Vergleichbares geschah bereits im Dezember bei dieser Stute. Nicht jedem Pferd liegt der deutsche Sand. Grundsätzlich ist es schwierig, Vorhersagen zu machen im Winter. Es sind halt auch einfach nicht besonders gute Pferde, die an den Start kommen. Das erklärt mein Problem aus dem vorherigen Absatz.

Pferderennen Finale

Trab: Prix du Cornulier

Der Prix du Cornulier ist das höchstdotierte Satteltraben der Welt. Dieses Rennen wird am Sonntag in Paris Vincennes gestartet. Es geht um 650.000 Euro an Preisgeld. Letztes Jahr gewann Traders, der bei seiner Generalprobe den zweiten Platz belegte. Bilibili halte ich für interessant: 2018 auf Platz drei und gerade siegreich gewesen. Ich denke, dass eine Überraschung möglich ist, kann aber keinen speziellen Tipp geben, denn ich bin kein Experte. Ein Altior ist bestimmt nicht dabei, das wüsste ich.

Deutsche in Cagnes-sur-mer

Derzeit bestimmt das Meeting in Cagnes-sur-mer den Galopprennsport in Frankreich. Die Bahn befindet sich an der französischen Riviera, also im Süden des Landes. Eine handvoll deutscher Trainer ist vor Ort und bietet Starter auf. Der für das Highlight im Februar eingeplante Falcao Negro aus dem Stall von Henk Grewe sorgte am Dienstag für den ersten deutschen Treffer. Mittwoch gab es einige Platzierungen. Ich sage mal so: Die Deutschen sind zu beachten. Bei RaceBets bekommt man im Erfolgsfall 10 % Bonus – bei Sieg- und bei Platzwetten.

Wichtig für Wetten in Frankreich

Das Wetten auf französische Pferderennen wird einfacher. Wissen und Geschick zahlen sich mehr aus. So heißt es in einer Pressemitteilung. Seit dem 10. Januar gelten neue Regeln. Gefallen ist an diesem Tag der Startschuss zur neuen Quinté+-Wette. Um einen Top-Gewinn zu realisieren, muss man nur noch die ersten fünf Pferde in der richtigen Reihenfolge vorhersagen. Anstelle eines täglichen Jackpots rückt nun ein wöchentlicher Jackpot von 500.000 Euro (an jedem Sonntag), für den die ersten fünf Pferde in korrekter Reihenfolge ausreicht. Einmal im Monat wird eine Million Euro als Super-Jackpot ausgeschüttet. Bei Top-Events wie dem Prix d‘ Amerique (am kommenden Sonntag!) oder dem Prix de l‘ Arc de Triomphe sowie weiteren großen Rennen sind sogar zwei Millionen Euro ausgelobt. Durch die Maßnahmen winken in der Ordre und Désordre (bedeutet: die ersten fünf Pferde in der korrekten bzw. beliebigen Reihenfolge) doppelt so hohe Gewinne als bisher! Auch andere Wettoptionen werden vereinfacht….

Hoffmanns Horses: Prix d’Amerique und Pegasus World Cup

In der nächsten Kolumne von Hoffmanns Horses steht eines der wertvollsten Galopprennen der Welt im Blickpunkt: Der Pegasus World Cup. Ein mexikanischer Underdog wird gegen die besten US-Pferde antreten, das könnte spannend werden. Es geht um 9 Millionen Dollar im Gulfstream Park in Florida. Letztes Jahr waren es noch 16 Millionen, aber der Knallererfolg ist das Rennen nicht. Anders der Prix d’Amerique am kommenden Sonntag in Paris-Vincennes. Es handelt sich um das wertvollste Trabrennen der Welt. Hinter Vorjahressieger Readly Express und den in den Jahren 2016 und 2016 erfolgreichen Bold Eagle stehen Fragezeichen. Am Samstag, 26.1., sind Rennen in Neuss. Zeitgleich findet das Sun Met statt, das wichtigste Rennen überhaupt in Südafrika.


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Pferderennen Kolumne