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FC Schalke 04 von Existenz bedroht

Aufgrund der Coronakrise ist Schalke 04 von der Existenz bedroht. Mittlerweile stellt sich die Frage, ob der Bundesligaclub die Krise überleben kann.

FC Schalke 04 in großen finanziellen Schwierigkeiten.

Der FC Schalke 04 kämpft ums Überleben. Die finanzielle Schieflage ist sehr groß, auch wenn der Bundesligist schon viele Krisen besiegte. Wir erinnern uns an Mannschaftsbetreuer Charly Neumann, der viele Talfahrten mitmachte und als Optimist nie die Hoffnung verlor. Er galt als die Seele des Clubs und war das Bindeglied zwischen Fans und Verein. Mittlerweile ist er verstorben. Doch seine Werte leben weiter. Seine Worte haben in der aktuellen Corona-Krise ein hohes Gewicht. So sagte er einmal: „In schlechten Zeiten müsst ihr Schalker sein, in guten haben wir genug davon.“ Diesen Spruch schrieb der Club vor rund einer Woche an alle Ticketinhaber und 44.000 Dauerkartenbesitzer. Darin bat der Verein darum, auf Rückerstattungen der Eintrittsgelder zu verzichten. Schalke bot ihnen im Gegenzug Trikots sowie Gutscheine an. Die E-Mail wurde am 8. April von Alexander Jobs versendet.

Sehr ernste Lage und große Sorgen

Dass Schalke 04 die Fans um wirtschaftliche Unterstützung für den Verein bittet, zeigt, wie ernst die Lage ist. In dem Schreiben heißt es, dass der Club, unabhängig davon, ob die Bundesliga-Saison zu Ende gespielt wird oder nicht, vor einer „potenziell existenzbedrohenden wirtschaftlichen Situation stehe und mehr denn je auf die Sponsoren und Hospitality-Einnahmen angewiesen ist.“ Finanzvorstand Peter Peters gab am Dienstag einen Facebook-Chat und zeigte sich besorgt: „Ich mache mir Sorgen. Alles, was wir tun, hängt am Fußballspiel. Wir haben es ein Stück weit falsch eingeschätzt und wir haben gedacht, wir haben eine schöne Catering-Gesellschaft, wir haben digitale Medien und andere Geschäftsfelder. Aber jetzt stellen wir fest: Wenn der Fußball nicht mehr da ist, bleibt uns wenig vielleicht auch nichts.“

Saisonabbruch wäre Super-Gau

Was Peters damit ausdrücken will, ist, dass dem Traditionsclub das Wasser bis zum Hals steht. Eine Fortsetzung der Bundesliga, auch ohne Zuschauer, wäre die Rettung, zumindest vorübergehend. Denn dann würden die TV-Gelder ausgezahlt werden. Doch ob es dazu kommt, steht derzeit in den Sternen. „Ein Saisonabbruch wäre für uns der Super-Gau“, so Aufsichtsratschef Tönnies in einem Zeitungsinterview. „Keiner weiß genau, mit welchem Szenario wir planen sollen“, und falls es zu einem Abbruch der Saison käme, befürchtet Tönnies „dass wir so manchen Verein in der nächsten Saison nicht wiedersehen werden.“ Der FC Schalke 04 ist anders organisiert wie zum Beispiel der FC Augsburg, der keine finanziellen Probleme hat. Zudem ist er vom sportlichen Erfolg abhängig. In der letzten Saison war der Traditionsclub kurz vor dem Abstieg. Das ging an die finanzielle Substanz.

Schalkes Schuldenberg wird immer größer

Laut des Konzernberichts vom März 2020 hat Schalke derzeit Schulden in Höhe von knapp 198 Millionen Euro. Auch der Umsatz brach letztes Jahr ein. Die Gehälter, die der Klub pro Jahr zahlen muss, liegen bei rund 116 Millionen Euro. Einnahmen durch mögliche Spielertransfers sind erst einmal auf Eis gelegt. Ohne Zuschauereinnahmen und TV-Gelder wird der Schuldenberg immer größer. Hinzukommt, dass wahrscheinlich die teuer ausgeliehenen Spieler am Saisonende zurück nach Gelsenkirchen kommen. Käufer hat der Verein für diese noch nicht gefunden, er müsste dann für sie Gehälter zahlen.

Kosteneinsparung wo es nur geht

Die Schalker versuchen Kosten zu sparen, wo es nur geht: Kurzarbeit, Gehälterverzicht, Steuerstundungen, Einsparungen in anderen Sportbereichen des Clubs, wie beim Basketball und andere Sparmaßnahmen. Diese helfen aber nur kurzfristig, die Zeit zu überstehen. Peters denkt jetzt darüber nach, neue Kredite aufzunehmen. „Je länger die Situation dauert, umso gravierende Maßnahmen werden wir ergreifen müssen“, sagte er kürzlich.

Ebenso wird im Club diskutiert, ob Schalke in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt werden soll, damit es neue Geldgeber gibt. Bei den Fans und Mitgliedern ist das ein absolutes Tabu-Thema. „Wir haben schon zu meiner Zeit gesagt, dass wir über diese Rechtsform für Schalke nachdenken müssen. Damals machte es noch keinen Sinn, jetzt wäre eine Ausgliederung sicher eine Lösung“, so Ex-Präsident Schnusenberg. Was auch die Lösung für den Club ist, sie muss schnell getroffen werden, damit der Verein nicht vor dem endgültigen Aus steht.