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Ackermann tapfer beim Giro d´Italia

Für den deutschen Sprinter Pascal Ackermann ist die Giro d´Italia mit vielen Höhen und Tiefen verbunden. Nach zwei Etappensiegen stürzte der Deutsche bei einem Massensturz und erlitt große Schürfwunden. Jetzt stehen die Bergfahrten an.

Hansgrohe

Pascal Ackermann stürzte gestern bei der 10. Etappe. Er fuhr trotzdem ins Ziel und bleibt vorerst Punktbester.

Pascal Ackermann ist Deutschlands neue Sprinthoffnung. Der 25-Jährige nimmt derzeit am Giro d´Italia teil. Im Moment befindet er sich in der elften Etappe. 221 Kilometer ist sie lang. Sie erstreckt sich zwischen Carpi und Novi Ligure und ist so gut wie eben. Nur 400 Höhenmeter sind zu absolvieren. Für den Radprofi Ackermann ist es die ideale Sprintetappe. Aber der Deutsche, dessen Spezialität Hochgeschwindigkeits-Zielankünfte sind, muss bei dieser Etappe die Zähne zusammenbeißen.

Denn am Tag zuvor stürzte der Sprinter und schleppte sich mit aufgerissener und blutiger Haut ins Ziel. Der Sturz erfolgte kurz vor dem Etappenende, als Ackermann mit dem Hinterrad von Rüdiger Selig, seinem Teamkollegen, kollidierte. Dieser war gerade dabei, den 25-Jährigen auf den Sprintsieg vorzubereiten. Trotz schmerzender und großer Schürfwunden fuhr Ackermann, umringt von seinen Kollegen, ins Ziel. Im Anschluss ging er sogar noch in Modena auf das Podium, um sich erneut das Trikot für den Punktbesten überreichen zu lassen. Dieses trägt der Radprofi bereits seit der zweiten Etappe, wo ihm sein erster Tagessieg gelang.

In der Weltelite angekommen

Pascal Ackermann gewann zwei Etappen beim Giro d’Italia. Und auch der Fakt, dass er Punktebester ist, zeigt, dass der deutsche Sprinter es nun in die Sprinter Weltelite geschafft hat. Die Küsse der Hostessen, die ihm gestern das lilafarbene Trikot überzogen, nahm Ackermann, der immer fröhlich strahlt, allerdings mit schmerzverzogenem Gesicht in Empfang. „Mein Sturz war schlimm. Ich habe starke Prellungen und Schürfwunden erlitten, aber zum Glück kann ich weiterfahren. Das sind eben die Herausforderungen. Rückschläge wie diese muss ich wegstecken können“, sagte Ackermann im Anschluss an die gestrige Etappe. Die Worte sind die eines erfahrenen Profis. Dabei ist der 25-Jährige das erste Mal überhaupt bei einer Grand Tour dabei. Bisher legte der Sprinter jedenfalls einen grandiosen Auftritt hin. Trotzdem wird er bei der dreiwöchigen Landesrundfahrt garantiert noch weitere Erfahrungen machen.

Viertelfinale – wer könnte Gegner sein?

Nach dem Sturz ist Ackermann in der Punktewertung nur noch einen Punkt vor dem Franzosen Démare, der sich den Sieg der zehnten Etappe nach Modena holte. Platz zwei ging an den Italiener Elia Viviani und Platz drei an Teamkollegen Rüdiger Selig. Wenn Debütant Ackermann es schafft, den Punktevorsprung auszuweiten, könnte ihm gelingen, was zuvor kein deutscher Radprofi geschafft hat: die Punktewertung zu gewinnen. Die großen Favoriten im Rennen, die sich den Gesamtsieg holen wollen, hielten sich bisher – wie zu erwarten war – zurück. Derzeit trägt Valerio Conti das Rosa Trikot als Gesamterster. Dieser wird es am Freitag auf der ersten Bergetappe ziemlich sicher verlieren. Dann wird seine Zeit an der Spitze vorbei sein. Denn der Top-Favorit Primoz Roglic aus Slowenien befindet sich aktuell in der Gesamtwertung auf Platz 2. Er liegt nur 1.50 Minuten im Rückstand.