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Andy Murray feiert Comeback

Anfang des Jahres verkündigte Andy Murray aufgrund starker Hüftschmerzen seinen Rücktritt von der Tennisbühne. Nun hat er bei den European Open in Antwerpen das Finale gewonnen.

Andy Murray

Andy Murray gewinnt ATP-Finale.

Für Andy Murray ist es der erste ATP-Titel seit dem Jahr 2017. Der schottische Tennisprofi, der Anfang des Jahres zurückgetreten war, feiert damit ein emotionales Comeback. Am Sonntag besiegte er im Finale der European Open den Schweizer Stan Wawrinka mit 3:6, 6:4 und 6:4. „Ich bin sehr stolz, dass ist einer der größten Siege, die ich bisher hatte“, sagte der Schotte unter Tränen im Anschluss an den mit 711.000 Euro dotierten Wettkampf.

Dass Murray von Emotionen und Gefühlen überwältigt ist, kann man verstehen. Neun Monate nach seiner zweiten Operation an der Hüfte und seinem verkündeten Karriereende schaffte es der Schotte zurück auf die internationale Tennisbühne. Seine Leistung ist beeindruckend. Der ehemalige Weltranglistenerste feierte nach rund 2:30 Stunden seinen 46. Turniererfolg. Der letzte Finalsieg liegt zwei Jahre zurück, damals gewann er das Turnier in Dubai.

Mit großem Kampfgeist zurück

Der 32-Jährige war auch einige Stunden nach dem European Open Finalsieg noch ganz überwältigt: „Das bedeutet mir so viel, denn die letzten Jahre waren schwierig gewesen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch einmal in dieser Position sein würde. Diese ganze Woche hier habe ich sehr genossen.“ Die Bilder Anfang des Jahres sind noch allzu präsent: Murray litt bei den Australian Open unter großen Hüftschmerzen und musste unter Tränen aufgeben. Doch der Olympiasieger besitzt einen großen Kampfgeist. Dieser verhalf ihm nun zum Comeback und Finale gegen Dauerkontrahenten Wawrinka. Es war sein 20. Match gegen den Schweizer. Bis zum Ende des zweien Satzes sah es zwar so aus, als ob Murray verlieren würde, doch der Tennisprofi verhinderte das Break und holte sich am Ende den zweiten Satz und dritten Satz.

Wie geht es für Murray weiter?

Andy Murray verkündete kürzlich, dass er im nächsten Jahr bei den Australien Open antreten werde. Sicher auch, um dort das zu beenden, was er Anfang des Jahres wegen der Hüftschmerzen nicht tun konnte. Mittlerweile scheint er mit seiner künstlichen Hüfte gut zurechtzukommen. Auch ist er eigenen Angaben zufolge so gut wie schmerzfrei.

Aber trotz seines Erfolgs darf man darf nicht vergessen, dass die European Open ein ATP-Turnier der kleinsten Kategorie sind. Zudem ist das Tennisjahr bereits für viele Profis vorbei. Deshalb zählen zu Murrays Gegner kaum Top-Spieler. Drei wichtige Wettkämpfe stehen Ende Oktober und Anfang November noch aus: die Masters in Paris, die ATP Finals in London sowie die Davis-Cup-Woche. Für Murray zählt jetzt jedes Match, und zwar egal gegen wen.

Den Platz in Antwerpen konnte er sich nicht erspielen. Er durfte nur teilnehmen, weil er unter das sogenannte Protected Ranking fiel. Das ist ein Ranking, das Profis, die länger als sechs Monate ausfallen, für einige Zeit schützt, damit sie nach der Rückkehr nicht erneut durch die Mühlen der Qualifikationen müssen. Diese Regelung greift für neun Turniere. Antwerpen war für den Schotten bereits das siebte Turnier. Ob der ehemalige Weltranglistenerste zu seiner früheren Bestleistung zurückkehren kann, ist zu diesem Zeitpunkt unklar. Mit einem künstlichen Hüftgelenk ein Grand-Slam-Turnier wie die Australien Open zu überstehen, wird jedenfalls eine enorme Herausforderung sein. Doch der 32-Jährige hat in dieser Woche in Antwerpen bewiesen, dass durchaus noch mit ihm zu rechnen ist.