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FC Barcelona kürzt Spielern ihr Gehalt

Der FC Barcelona kürzt seinem Team das Gehalt. Und zwar zwangsweise. Denn die Profis sprachen sich gegen Gehaltskürzungen aus. Deshalb musste der Verein im Alleingang entscheiden.

FC Barcelona kürzt das Gehalt, auch Lionel Messi ist betroffen.

Der FC Barcelona fand in diesen Tagen leider keine Einheit mit seinen Spielern. Der Club, der den besten Kader der Welt sein eigen nennt, erhielt von seinen Starstürmen keinen Rückhalt. Es ging, wie auch bei der Bundesliga, um das Thema Gehaltskürzungen. Da wollten die Spieler nicht mitmachen. Und da Barcelona keine gemeinsame Lösung erzielte, handelte der Club nun im Alleingang. Er kürzte den Spielern und vielen Mitarbeitern kurzerhand das Gehalt. Es ist von Gehaltskürzungen um bis zu 30 Prozent die Rede. Der katalanische Verein begründete sein Handeln mit den wirtschaftlichen Folgen, die durch die Pandemie entstanden sind. Laut spanischem Recht haben Clubs im Falle höherer Gewalt die Möglichkeit, Zwangskürzungen beim Gehalt vorzunehmen.

Superstars um Messi wehrten sich gegen Kürzung

Superstar Lionel Messi, Marc-André ter Stegen und andere Fußballer wehrten sich gegen den Schritt. Barcelona hatte zuvor Gehaltskürzungen von bis zu 70 Prozent vorgeschlagen. Das lehnten die Fußballer ab. Allerdings liegt das wohl daran, dass der FC Barcelona schon länger finanzielle Probleme hat und bekannt ist, dass der spanische Meister nun nach Auswegen sucht, um aus der finanziellen Misere zu kommen. Zumal die Personalkosten des Vereins rund 60 Prozent der Gesamtausgaben ausmachen. Und das ist nicht alles. Denn der ehemals reiche FC Barcelona musst bei seinem Kauf von Antoine Griezmann einen Kredit aufnehmen, um die 120 Millionen Euro an Atlético Madrid bezahlen zu können. Schulden gehen demnach auch auf das Konto des mehrfachen Meisters.

Theoretisch könnten die Barca-Stars die Kürzung innerhalb der nächsten 20 Tage vor Gericht anfechten. Ob sie das tun, ist aber eher fraglich.

Keine Einnahmen mehr für den FC Barcelona

Der FC Barcelona ist keine Sportaktiengesellschaft, sondern noch immer ein klassischer Mitgliederverein. Einen superreichen Eigentümer gibt es nicht. Im Gegenteil, der Club ist auf die Einnahmen von Zuschauertickets, Prämien und TV-Gelder angewiesen. Zudem erwirtschaftet der Club normalerweise Erlöse von rund 60 Millionen Euro durch sein Vereinsmuseum, das sich in Barcelona befindet. Doch auch diese Gelder entfallen derzeit wegen der Krise. Gleiches gilt für die Fanshops, die es rund um den Globus gibt. In der Vergangenheit erzielte der FC Barcelona mit diesem Merchandising rund 86 Millionen Euro. Hinzukommt, dass die Primera Division bis auf weiteres ausgesetzt wurde. Niemand weiß, wann und wie es weitergeht.

Andere spanische Clubs ebenfalls in der Krise

Experten vermuten, dass andere spanische Club bald ebenso handeln werden wie der FC Barcelona. José María Gay de Liébana, der Ökonom an der Universität Barcelona ist, riet den Clubs zu den Gehaltskürzungen: „Ich habe das den Verantwortlichen des FC Barcelona, aber auch anderen Vereinen geraten.“

Die Chefs vom FC Barcelona kündigten jetzt an, ihre Sportanlagen den Gesundheitsbehörden der Region zur Verfügung zu stellen. Zudem denken sie über Kurzarbeit nach. Das zeigt, wie dramatisch die Situation derzeit beim katalanischen Club und sicher auch anderen spanischen Vereinen ist.