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Bayern gewinnt gerade so gegen Freiburg

Mit einer großen Portion Glück hat der FC Bayern gegen die leidenschaftlichen Freiburger gewonnen. Das Endergebnis war ein 3:1. Klingt eindeutig, doch die Tore wurden erst in der Nachspielzeit erzielt.

SC Freiburg - FC Bayern Muenchen

Bayern Spieler freuen sich über den Sieg.

Zu Beginn des Spiels zeigte sich der FC Bayern stark und übermächtig. Doch der FC Freiburg ließ sich nicht so leicht beeindrucken und so waren es dann am Ende die Münchner, die zittern mussten. Drei Punkte hat sich der Rekordmeister geholt. Die Tore fielen erst in der Nachspielzeit. Den ersten Treffer erzielte Robert Lewandowski in der 16. Minute. Mit seinem 221. Treffer ist er jetzt auf Platz drei auf der ewigen Schützenliste.

Danach passierte die nächsten 85 Minuten überhaupt nichts mehr. Die Freiburger glichen das Tor in der 59. Minute aus. Jeder im Stadion glaubte, dass das Bundesligaduell im Unentschieden enden würde. Doch dann in der 92. Minute erzielte plötzlich der eingewechselte Joshua Zirkzee ein Tor für die Bayern. Drei Minuten später war Serge Gnabry zur Stelle und traf ebenfalls für die Bayern. Der Sieg war für Interimstrainer Hansi Flick wichtig, denn in den nächsten Tagen entscheidet die Bayernführung über Flicks Zukunft.

Wer ist Joshua Zirkzee?

Kurz vor der Nachspielzeit beim Stand von 1:1 wechselte Flick Joshua Zirkzee ein. Nur knapp zwei Minuten später traf Joshua Zirkzee zum 2:1. Die meisten Fußballfans haben von dem 18-Jährigen noch nichts gehört. Der junge Stürmer kam im Jahr 2017 zu den Bayern. Er gilt als vielseitig, schnell und körperlich stark. Der Hüne, der 1,93 Meter misst, erzielte in der U17- sowie U19-Bundesliga in 32 Matches 27 Tore. Flick hält viel von dem gebürtigen Niederländer. Im Spiel gegen Freiburg gab der 18-Jährige sein Bundesliga-Debüt und sorgte in der Nachspielzeit für die Führung. Zirkzee hat ohne Frage viel Talent. Für die Fans gilt er jetzt als neuer Bayern-Joker.

Warum taten sich die Bayern so schwer?

Die Bayern zeigten im ausverkauften Stadion des FC Freiburg zuerst viel Stärke und Offensivkraft. Lewandowski, Gnabry, Müller und Coutinho gehörten zur Startelf. Sie überrollten die Freiburger zunächst förmlich. In der 65 Sekunde des Spiels hätte Coutinho fast schon ein Tor erzielt. Zu Beginn war der Rekordmeister absolut übermächtig. Und das Spiel ging immer in Richtung Freiburger Tor, sodass es zu einigen exzellenten Torchancen kam. Die Freiburger wirkten überfordert und bewegten sich wie Statisten. So war es auch kein Wunder, dass die Bayernführung in der 16. Minute erfolgte. Doch plötzlich änderten die Freiburger ihre Taktik. In der zweiten Hälfte erarbeiteten sich die Schwarzwälder einige Chancen und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch mit den Bayern.

Zukunft von Hansi Flick

Die Hinrunde der Bundesliga ist fast zu Ende. Wie geht es mit Hansi Flick weiter? Wird er im kommenden Jahr Cheftrainer der Bayern bleiben? Die Entscheidung liegt bei den Bayern-Chefs. Aber Flick kann mitreden. Rummenigge sagte der Presse: „Am 21. Dezember haben wir das letzte Spiel. An diesem Samstag oder am Tag danach werden wir uns mit Flick treffen und eine Entscheidung fällen. Ich schließe nicht aus, dass er bis Sommer weitermacht.“ Die Spieler jedenfalls fühlen sich gut mit Flick und loben diesen. Thomas Müller sagte: „Wir fühlen uns als Mannschaft aktuell sehr wohl, unabhängig von den Ergebnissen in der Bundesliga.“ Die positiven Stimmungen im Kader werden sicher in der Führungs-Riga des Vereins ankommen. Alle deutet also darauf hin, dass Flick seinen Trainerjob noch länger ausüben darf.